Circular Economy wirkt! Interzero und Fraunhofer UMSICHT machen konkreten Impact sichtbar.
Rekordtemperaturen in Europa, Tausende Hitzetote, verheerende Waldbrände: Der Sommer 2026 hat das Thema Klimawandel wieder verstärkt ins Bewusstsein vieler Menschen gerückt. Und damit auch die Maßnahmen, die nachweislich gegen eine weitere Erwärmung unseres Planeten helfen können. Fakt ist: Recycling trägt messbar zur Vermeidung klimaschädlicher Treibhausgase bei. Das belegt die Studie „resources SAVED by recycling“, die Interzero seit fast 20 Jahren in Kooperation mit dem renommierten Forschungsinstitut Fraunhofer UMSICHT realisiert.
Klima- und Ressourcenschutz durch Recycling: Aktuelle Zahlen für 2025
Jetzt hat Interzero die neuesten Zahlen veröffentlicht. Nach den Berechnungen von Fraunhofer UMSICHT konnte das Unternehmen durch die Kreislaufführung von rund 2 Mio. Tonnen Wertstoffen im Jahr 2025 über 900.000 Tonnen Treibhausgase einsparen. Das ist mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein – und bringt neben Entlastungen für Mensch und Umwelt auch handfeste ökonomische Vorteile.

Denn mit jeder eingesparten Tonne CO2-Äquivalente werden nicht nur Emissionen reduziert, sondern auch die finanziellen Folgen des Klimawandels begrenzt. Allein die von Interzero und seinen Kunden innerhalb eines Jahres erzielten Emissionseinsparungen vermeiden Klimafolgekosten von rund 900 Mio. Euro, wenn die Interessen heutiger und zukünftiger Generationen gleich gewichtet werden. Werden die Interessen der heutigen Generation stärker berücksichtigt, liegen die vermiedenen Klimaschadenskosten bei mehr als 300 Millionen Euro*. Das macht deutlich: Nachhaltiges Wirtschaften zahlt sich aus. Ressourcenschonung und Klimaschutz sind nicht nur eine Investition in die Zukunft, sondern schaffen bereits heute einen erheblichen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzen.*
Circular Economy wirkt – das gilt nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch für die Schonung natürlicher Ressourcen. Über 7,2 Mio. Tonnen Primärressourcen hat Interzero laut „resources SAVED“-Studie durch die Recyclingaktivitäten im Jahr 2025 eingespart. Eine Menge, die dem durchschnittlichen Ladungsgewicht von 13.439 Güterzügen entspricht.** Vor dem Hintergrund knapper werdender Rohstoffe und eines weltweit steigenden Verbrauchs wird klar: Konsequente Kreislaufwirtschaft ist unverzichtbar, um die Erdüberlastung zu bremsen und dringend benötigte Rohstoffe für die Industrie zu sichern.
Kunststoffrecycling spart Millionen Tonnen Rohöl
Die Berechnungen von Fraunhofer UMSICHT basieren auf einem systematischen Vergleich von Primärproduktion und Recycling. Aus der wissenschaftlichen Ökobilanzierung lassen sich nachvollziehbare, „griffige“ Kennzahlen ableiten. Ein Beispiel ist die Rohöl-Einsparung durch Kunststoffrecycling. Hier wurden der Energiebedarf der Kunststoffherstellung aus Primärrohstoffen und der des Recyclings zunächst in Megajoule (MJ) berechnet und anschließend in Liter Rohöl umgerechnet. Dabei gilt: 1 Liter Rohöl entspricht etwa 41,7 MJ. Das beeindruckende Ergebnis: 2025 hat Interzero rund 1 Mio. Tonnen Kunststoffe im Kreislauf geführt – und dadurch etwa 3 Millionen Barrel Rohöl eingespart. Das entspricht in etwa dem Volumen von 9,5 Mio. PKW-Tankfüllungen à 50 Liter.
Transparente Fakten für eine nachhaltige Transformation
Mit Zahlen wie diesen macht Interzero den konkreten Nutzen des Recyclings greifbar und liefert starke Argumente dafür, die zirkuläre Transformation in Europa weiter voranzutreiben. Die Studienergebnisse verdeutlichen: Konsequente Kreislaufwirtschaft ist nicht nur ökologisch sinnvoll. Sie bietet zudem gerade für rohstoffarme Länder eine Möglichkeit, die Resilienz der Wirtschaft zu stärken. Unternehmen, die sich den Zugang zu Recyclingrohstoffen sichern, machen sich unabhängiger von teuren Importen, geopolitischen Krisen und unsicheren Lieferketten. Gemeinsam mit seinen Kunden setzt sich Interzero genau dafür ein: Kreisläufe schließen und Zukunft sichern, die Erde entlasten und die Lebensgrundlagen auch für kommende Generationen erhalten.
Weitere Infos zur Studie: Hier klicken
* Quelle: Umweltbundesamt, Handbuch Umweltkosten – Methodenkonvention 4.0>
** Quelle: *Quelle: DB, Integrierter Zwischenbericht 2025