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PPWR-Compliance: Orthomol nutzt Expertise von Interzero

Im August 2026 wird es ernst: Die europäische Verpackungsverordnung PPWR muss in allen EU-Ländern verbindlich umgesetzt werden. Was bedeutet das für die Unternehmen? Wie können sie ihre Compliance sicherstellen – und vielleicht sogar als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit punkten? Im Intensiv-Workshop mit den Expertinnen und Experten von „Made for Reycling“ hat der Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller Orthomol wertvolle Einblicke gewonnen.

Die Packaging & Packaging Waste Regulation, kurz PPWR, ist längst mehr als ein regulatorisches Schlagwort – sie markiert einen Wendepunkt beim Umgang mit Verpackungen in Europa. Wer nicht ausreichend vorbereitet ist, riskiert Compliance-Probleme, verpasst aber möglicherweise auch Chancen im Hinblick auf Wettbewerbsfähigkeit, Kostenstrukturen und Markenimage.

Orthomol, Hersteller hochwertiger Nahrungsergänzungsmittel aus dem rheinischen Langenfeld, will nicht nur gesetzliche Pflichten erfüllen, sondern vorangehen und Verantwortung übernehmen – auch bei der nachhaltigen Gestaltung seiner Verpackungen. Um sich zukunftsfähig aufzustellen und auf den neuesten Stand zu bringen, entschied sich das Unternehmen für einen individuellen Intensiv-Workshop mit Interzero. Der Kreislaufwirtschaftsdienstleister kennt sich nicht nur im Regulierungs-Dschungel aus, sondern berät im Rahmen der Dienstleistung „Made for Recycling“ auch ganz konkret bei der Verpackungsoptimierung. Im Interview berichtet Iris Blumenthal, Head of Sustainability bei Orthomol, wie ihr Unternehmen vom Workshop „PPWR & Deep Dive in das Verpackungsrecycling“ profitiert hat.

Frau Blumenthal, welchen Stellenwert haben nachhaltige Verpackungen bei Orthomol?

Iris Blumenthal: Wir beschäftigen uns seit einigen Jahren aktiv mit der Frage, wie wir unsere Verpackungen ressourcenschonender gestalten können – konkret etwa mit Themen wie Recyclingfähigkeit und neuen Material-Zusammensetzungen. Als Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln müssen wir dabei immer auch Produktsicherheit und Stabilität mitdenken, was manche Lösungen etwas komplexer macht als in anderen Branchen.

Welche Erwartungen hatten Sie an den Workshopstag mit Interzero?

Iris Blumenthal: Wir haben uns mit insgesamt 23 Personen an unserem Hauptsitz in Langenfeld zusammengefunden – von der Geschäftsführung über Kolleginnen und Kollegen aus Produktentwicklung, technischem Betrieb, Qualitätsmanagement, Einkauf und Marketing bis hin zu International Sales und Nachhaltigkeitsmanagement. Das allein zeigt schon die große Bedeutung des Themas quer durch alle Unternehmensbereiche. Wir wollten uns auf einen gemeinsamen Stand bringen und das externe Know-how der Kreislauf-Spezialistinnen und -Spezialisten nutzen, um unsere weiteren Entscheidungen auf eine solide Basis zu stellen.

Wovon haben Sie im Rückblick am meisten profitiert?

Iris Blumenthal: Gemeinsam haben wir uns intensiv mit der PPWR beschäftigt und gleichzeitig Einblicke in die Sammlung, Sortierung und Verwertung von Verpackungen erhalten. Die meisten von uns haben ja noch nie eine Sortier- oder Recyclinganlage von innen gesehen – da hat Interzero spannende Insights mitgebracht. Wir haben außerdem unser eigenes Portfolio analysiert und Optimierungspotenziale im Hinblick auf Regulierung und Ressourceneinsatz identifiziert. Besonders wertvoll war für uns der Blick auf internationale Kreislaufwirtschaftsstrukturen: Theoretical recyclability und praktische Recyclinginfrastruktur klaffen je nach Land erheblich auseinander – dieses Systemverständnis nehmen wir direkt in unsere Verpackungsentscheidungen mit.

Was würden Sie anderen Unternehmen empfehlen?

Iris Blumenthal: Bei diesem komplexen Thema lohnt es sich auf jeden Fall, externe Expertise ins Haus zu holen. Für uns war der Workshop mit Interzero ein guter und sinnvoller Baustein, um uns in Sachen PPWR und Verpackungsdesign zukunftsfähig aufzustellen. Wir nehmen viel mit für die nächsten Schritte auf unserem Weg zu noch nachhaltigeren Verpackungslösungen.
 

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