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Interzero­

Fakten statt Green Claims: Messbarkeit als Gamechanger für nachweisbaren Impact in der Kreislaufwirtschaft

Nachhaltig wirksame Transformation braucht belastbare Daten. Mit der Studie „resources SAVED by recycling“ von Fraunhofer UMSICHT belegt Interzero transparent und nachvollziehbar, in welchem Maße die Kreislaufführung von Wertstoffen Klima und Ressourcen schont. Auch der Beitrag jedes einzelnen Interzero-Kunden lässt sich auf Basis der wissenschaftlichen Methodik genau quantifizieren.

Umweltfreundlich, klimaneutral, nachhaltig: Werbeaussagen wie diese klingen erst einmal gut – und wurden in der Vergangenheit oft leichtfertig genutzt, um das Image von Produkten und Unternehmen aufzupolieren. Doch was steckt tatsächlich hinter solchen „Green Claims“? Welche Wirkung wird durch Produkte oder seitens Unternehmen tatsächlich erzielt? Wie lässt sie sich diese messen und belegen?

Rote Karte für Greenwashing 
Gute Absichten allein reichen heute nicht mehr aus, um Kunden, Geschäftspartner oder Behörden zu überzeugen. Für mehr Transparenz soll etwa die EmpCo-Richtlinie sorgen, die im September 2026 in Kraft trat und die Spielregeln europaweit verschärft: Unternehmen, die Produkte oder Dienstleistungen an Endverbraucher vermarkten, müssen Umweltaussagen künftig mit belastbaren Fakten belegen. Auch bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung nimmt der Gesetzgeber Unternehmen stärker in die Pflicht. Im Rahmen der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) etwa müssen sie die tatsächlichen positiven oder negativen Auswirkungen ihres Handelns auf Umwelt und Gesellschaft offenlegen. Unverzichtbare Basis für eine glaubwürdige Darstellung des Impacts ist die Ermittlung valider Kennzahlen.

Wissenschaftlich belegt: Recycling wirkt!
Genau das leistet die Studie „resources SAVED by recycling“ von Fraunhofer UMSICHT für die Kreislaufwirtschaft. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des renommierten Forschungsinstituts messen genau, wie sich die Kreislaufführung von Wertstoffen auf die Umwelt auswirkt. Das Ergebnis für 2025 hat Interzero kürzlich veröffentlicht: Gemeinsam mit seinen Kunden konnte Europas führender Kreislaufwirtschaftsdienstleister durch das Recycling von rund 2 Mio. Tonnen Wertstoffen über 7,2 Mio. Tonnen Primärressourcen einsparen. Gleichzeitig wurden mehr als 900.000 Tonnen Treibhausgase vermieden.

Die Ökobilanzierung belegt aber nicht nur die Gesamteinsparungen der Interzero-Recyclingaktivitäten; auch der konkrete Beitrag jedes einzelnen Kunden lässt sich auf Basis der wissenschaftlichen Studie genau berechnen. Einmal jährlich stellt Interzero seinen Kunden einen kostenfreien individuellen Beleg über die Menge der eingesparten Ressourcen und vermiedenen Emissionen zur Verfügung. Für die Unternehmen ist dies ein wichtiger Baustein für die faktenbasierte Nachhaltigkeitskommunikation.

Wegweisend für den Ausbau der Kreislaufwirtschaft
Grundlegend für die Studie von Fraunhofer UMSICHT ist die international anerkannte Methode des Life Cycle Assessment (LCA). Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergleichen sämtliche Prozessschritte der Primärrohstoffgewinnung mit denen des Recyclings. Dazu werden Daten von Interzero – etwa zu Verwertungsmengen, Transportdistanzen und Energieverbrauch der Sortier- und Aufbereitungsanlagen – und Informationen aus den Datenbanken der Firma Sphera (LCA for Experts) gegenübergestellt. Hier sind valide Zahlen zu den Treibhausgasemissionen und eingesetzten Rohstoffmengen hinterlegt, die im Rahmen der Primärproduktion anfallen.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Recycling gegenüber der Primärrohstoffgewinnung erhebliche Einsparungen beim Ressourcenverbrauch und bei Treibhausgasemissionen ermöglicht. Zudem kann die Nutzung von Recyclingrohstoffen die Abhängigkeit von Primärrohstoffen verringern.  Auf dem Weg zu einer echten Zero-Waste-Wirtschaft, die Wertstoffe effizient im Kreislauf führt und so wenig Ressourcen wie möglich verschwendet, sind präzise Messungen unverzichtbar. Erst wenn die Wirkung der Circular Economy nicht nur behauptet, sondern belegt wird, entsteht Glaubwürdigkeit – und Wirtschaft und Politik können das strategische Zukunftspotenzial mit Zahlen untermauern.
 

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