„Check for Recycling“: Interzero zeigt den Weg zu PPWR-konformen Verpackungen
Berlin/Köln. Der Countdown läuft: Ab dem 12. August 2026 gilt die Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) verbindlich in allen EU-Staaten. Mit dem Online-Tool „Check for Recycling“ unterstützt der Kreislaufwirtschaftsdienstleister Interzero seine Kunden dabei, rechtzeitig ihren Verpflichtungen nachzukommen – und sich auch langfristig zukunftssicher aufzustellen. „Für Hersteller und Inverkehrbringer von Verpackungen wird es jetzt höchste Zeit, sich auf die neuen Anforderungen einzustellen und rechtssicher zu belegen, dass ihre Verpackungen nachhaltig gestaltet sind“, sagt Jonathan Scheck, Teamlead Packaging Consulting bei Interzero. „Mit dem neuen Tool bieten wir Unternehmen eine unkomplizierte Möglichkeit, bis zum Stichtag PPWR-ready zu sein – und begleiten sie auch bei allen weiteren Umsetzungsschritten.“
Laut Artikel 39 der PPWR müssen Unternehmen für jede Verpackung, die sie auf den EU-Markt bringen, ab August eine PPWR-Konformitätserklärung samt technischer Dokumentation bereithalten. Nachzuweisen sind neben der Einhaltung der PFAS-Grenzwerte künftig etwa die Materialzusammensetzung, die Recyclingfähigkeit und der Rezyklatanteil der Verpackungen. Was kompliziert klingt, soll mit dem neuen Interzero-Tool deutlich vereinfacht werden: Mit „Check for Recycling“ können Unternehmen eine Datenbasis schaffen, um die Konformität mit der PPWR schnell, transparent und nachvollziehbar zu managen. Das Tool ermöglicht die Bewertung der Recyclingfähigkeit und die Dokumentation relevanter Verpackungsdaten anhand des eigenen Portfolios. Mit einer Lieferantenabfrage und der Erstellung von Konformitätserklärungen für unterschiedliche Adressaten bietet „Check for Recycling“ umfangreiche Funktionalitäten. Basierend auf den eigenen Verpackungsdaten können die erforderlichen Dokumente individuell erstellt und bequem an entsprechende Stakeholder versendet werden.
Um das neue Tool möglichst genau an die Bedürfnisse der Kunden anzupassen, hat Interzero bereits in einer frühen Pilotphase Unternehmen als Testnutzer einbezogen. So hat etwa der Schreibwarenhersteller STABILO den Entwicklungsprozess unterstützt und zugleich wertvolle Erfahrungen gesammelt: „Für uns als Markenhersteller ist es wichtig, Verpackungen nicht nur nachhaltig zu gestalten, sondern auch regulatorisch belastbar zu dokumentieren – genau das ist es, was wir uns von ‚Check for Recycling‘ versprechen“, sagt Jens Weber, Teamlead Packaging Technology bei STABILO. „Dabei geht es uns nicht nur um die Nutzung eines einzelnen Tools, sondern um die Frage, wie wir unsere Verpackungsbewertung, die regulatorischen Anforderungen und die zukünftigen Nachweispflichten in einem konsistenten und nachvollziehbaren Prozess zusammenführen können.“
Interzero steht für Angebote mit nachhaltiger Perspektive: „Check for Recycling“-Kunden profitieren nicht nur von einer digitalen und skalierbaren Lösung zum Start der PPWR, sondern können ihr Verpackungsportfolio-Management auch langfristig optimieren. Als führender europäischer Kreislaufwirtschaftsdienstleister verfügt das Unternehmen dabei über umfassende Erfahrung. Von Workshops zur Orientierung bei den komplexen Vorgaben der PPWR über die Beratung zur Verpackungsoptimierung bis zur international anerkannten Analysemethode „Made for Recycling“: Das Unternehmen nutzt sein gesamtes Know-how, um die Kunden auf dem Weg in die Kreislaufwirtschaft der Zukunft zu begleiten.
Über Interzero:
Interzero ist einer der führenden Dienstleister rund um die Schließung von Produkt-, Material- und Logistikkreisläufen sowie Innovationsführer im Kunststoffrecycling mit der größten Sortierkapazität Europas. Unter dem Leitgedanken „zero waste solutions“ unterstützt das Unternehmen über 80.000 Kunden europaweit beim verantwortungsbewussten Umgang mit Wertstoffen und hilft ihnen so, ihre eigene Nachhaltigkeitsleistung zu verbessern und Primärressourcen zu schonen. Mit rund 2.000 Mitarbeiter*innen erzielt das Unternehmen einen Umsatz von annähernd einer Milliarde Euro. Durch die Recyclingaktivitäten von Interzero konnten laut Fraunhofer UMSICHT allein im Jahr 2024 1,04 Millionen Tonnen Treibhausgase und 8,09 Millionen Tonnen Primärrohstoffe gegenüber der Primärproduktion eingespart werden. Weitere Informationen finden Sie unter www.interzero.de.