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Berufseinstieg in der Kreislaufwirtschaft

Haben Sie schon gewusst? Für viele Menschen, insbesondere die jüngere Generation, wird der Sinn ihrer täglichen Arbeit immer wichtiger. Wir haben unsere Auszubildenden, Trainees und Werkstudierenden gefragt, was sie bei Interzero begeistert. Ihre Antworten zeigen, wie wir junge Talente für unsere Vision einer Welt ohne Abfall gewinnen können. In dieser Reihe möchten wir diese Nachwuchskräfte vorstellen – mit ihren Tätigkeiten und ihrer Motivation für eine wachsende Kreislaufwirtschaft. Diesmal präsentieren wir Constantin Bornée. Wie Constantin zu Interzero gekommen ist: Constantin Bornée: Seit dem 1. August 2023 bin ich Teil von Interzero. Mein Interesse an Umweltthemen und der Wunsch, einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Zukunft zu leisten, haben mich dazu geführt, einen dualen Studienplatz in einem Unternehmen zu suchen, das nicht nur in einer schnell wachsenden Branche tätig ist, sondern auch einen klaren Fokus auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit legt. Persönliche Einblicke in die Branche und die positiven Erfahrungen, die ich von meinen Kontakten bei Interzero hörte, haben mich davon überzeugt, dass dies der ideale Ort für mein duales Studium ist. Tätigkeiten bei Interzero: Constantin Bornée: Ich bin dualer Student im Bereich Handelsmanagement und studiere parallel an der Cologne Business School in Rodenkirchen. Mein Studium ist im Blockmodell organisiert: Drei Monate im Unternehmen wechseln sich mit drei Monaten Studienblock ab. Zurzeit arbeite ich an der Einführung des Zero Waste Managers innerhalb der WMS. Meine Aufgaben in diesem Projekt sind der Vertrieb sowie die Entsorgeranbindung an unsere Plattform. Dafür organisiere ich z. B. Migrationstermine sowie Schulungen für unsere Entsorgungspartner. Des Weiteren versuche ich, neue Kunden, denen der Zero Waste Manager einen Vorteil bietet, zu akquirieren. Motivation: Constantin Bornée : Der direkte Kontakt zu den Entsorgungspartnern und das Vorantreiben der Digitalisierung in der Entsorgungsbranche sind für mich spannende und attraktive Aufgaben. Durch die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Abteilungen innerhalb von Interzero habe ich täglich Kontakt zu neuen und interessanten Menschen. Die Mitarbeit an einem Digitalisierungsprojekt ermöglicht mir praxisnahe Erfahrungen im Umgang mit digitalen Tools und Prozessautomatisierung. Dies ist nicht nur für meine persönliche und berufliche Entwicklung relevant, sondern hilft mir auch, praktische Fähigkeiten zu erwerben, die in der heutigen digitalen Arbeitswelt gefragt sind. Besonders begeistert mich, wie sich die Branche bewegt und entwickelt. Nach seinem Abitur im Sommer 2022 sammelte Constantin Praxiserfahrung in verschiedenen Unternehmen und suchte dabei nach einem passenden Praxispartner für sein duales Studium. Privat spielt er am liebsten Golf mit seinen Freunden. Hieran schätzt er besonders, lange an der frischen Luft, ohne Mobiltelefon unterwegs und immer in Bewegung zu sein – eine willkommene Abwechslung vom Alltag und ein kleiner digitaler Detox. Mit jungen Talenten wie Constantin ist Interzero gut aufgestellt, um eine nachhaltige Zukunft zu gestalten. Wir freuen uns, ihn im Team zu haben und gemeinsam an einer Welt ohne Abfall zu arbeiten.

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Interzero erwirbt BRAMIN und erweitert Portfolio

Berlin/Köln/Holm. Interzero, einer der führenden Anbieter von Kreislauflösungen in Europa, hat die auf den Vertrieb von Ballenpressen spezialisierte BRAMIN GmbH erworben. Damit erweitert Interzero sein Angebot vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen. BRAMIN ist seit seiner Gründung im Jahr 1993 Vertriebspartner des dänischen Ballenpressenherstellers Bramidan mit Fokus auf den deutschen Markt. Bereits über 4.000 Kunden aus den Bereichen Einzel- und Großhandel, Gewerbe, Handwerk sowie Logistik und Industrie nutzen die Ballenpressen zum Verdichten von Pappe, Papier und Kartonage (PPK), Folien, Styropor und anderen, überwiegend als Transport-verpackungen eingesetzten Materialien. Neben den Ballenpressen bietet BRAMIN seinen Kunden sowohl den Ankauf und die Abholung als auch die direkte Vermarktung der gepressten Sekundärrohstoffballen an. Ebenso bietet BRAMIN einen Rundumservice für die Maschinen selbst wie beispielsweise Beratung, Wartung, Reparatur und Schulungen. Optimierter Entsorgungsprozess für den Kunden Kunden profitieren von der Optimierung innerbetrieblicher Abläufe und der Entsorgungskette insgesamt: Zum einen ermöglicht die kompakte Bauweise der Maschinen eine Aufstellung unmittelbar an der Anfallstelle. Sammelcontainer werden so überflüssig und Wegezeiten reduziert. Zum anderen benötigen die zu kompakten Ballen verdichteten Materialien weniger Lagerfläche. Dies reduziert den Flächenbedarf an der Anfallstelle und ermöglicht darüber hinaus einen effizienteren Transport zum Verwerter, womit sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Vorteile verbunden sind. Wichtiger Baustein zur Digitalisierung Der Einsatz modernster Technologien zur Steigerung von Qualität und Effizienz ist ein wichtiger Pfeiler der Digitalisierungsstrategie von Interzero. Der hohe Technisierungsgrad der von BRAMIN angebotenen Ballenpressen ermöglicht Schnittstellen zu bestehenden Interzero-Digitaltools wie bspw. dem Zero Waste Manager. Denn BRAMIN-Ballenpressen können wahlweise mit IOT-Funktionen ausgestattet werden. Dies ermöglicht dem Kunden, den Maschinenstatus und die Abfallmengen abzufragen und datenbasierte Analysen durchzuführen. In einem Pilotprojekt wurde bereits gezeigt, dass die auf Basis der Maschinendaten automatisch ausgelöste Abholung der Ballen zu weiteren Effizienzsteigerungen führen kann. „Mit BRAMIN erweitern wir zielgenau unser Dienstleistungsportfolio. Während Interzero beim Ballenpressenvertrieb bisher überwiegend im Ausland aktiv war, ermöglicht die Akquisition nun auch den Einstieg in den deutschen Markt. Zudem bedienen wir bei Interzero tendenziell größere Kunden. Mit BRAMIN können wir auch Mittelständler adressieren, die in der Regel nicht die internen Ressourcen und Spezialkenntnisse haben, um sich auf effiziente und nachhaltige Entsorgungsprozesse konzentrieren zu können. Mit unserem Angebot helfen wir, ungenutzte Potenziale zu heben“, so Sebastiaan Krol, CEO von Interzero Circular Solutions . „Uns ist es gelungen, eine kluge, umfassende und zukunftsweisende Nachfolgelösung für BRAMIN zu finden. Für mich als Gründer war es wichtig, einen Erwerber zu finden, der zu uns und dem Unternehmen passt, der die Werte des Unternehmens schätzt und der BRAMIN auf das nächste Level heben kann. Interzero, mit langjähriger Expertise im nachhaltigen und kundenindividuellen Recycling- und Kreislaufmanagement sowie der Vision einer Welt ohne Abfall, ist der ideale neue Eigentümer für BRAMIN und seine Kunden“, sagt Lau Engholm, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von BRAMIN . Foto-Download PM-Download

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Interzero – mit konsequenter Kreislaufwirtschaft für eine Welt ohne Abfall

Berlin/Köln. Interzero heißt eine neue internationale Unternehmensgruppe aus Deutschland. Der Name Interzero steht für innovatives, nachhaltiges und kundenindividuelles Recycling- und Kreislaufmanagement. Die Vision von Interzero ist eine Welt ohne Abfall. Die Rückführung wichtiger Wertstoffe und die Nutzung von Recyclingrohstoffen verschaffen den Kunden deutliche ökologische und ökonomische Vorteile. Sie bieten ihnen neben der Erfüllung immer strengerer staatlicher Vorschriften zur Ressourcenschonung auch einen klaren Mehrwert, sowohl in den industrieorientierten als auch in den auf Endverbraucher ausgerichteten Märkten. Und sie sichern den Zugriff auf wichtige Rohstoffe. Neue Zeitrechnung als eigenständiges Unternehmen „Mit dem bevorstehenden Austritt aus der ALBA Group beginnt für uns eine neue Zeitrechnung als eigenständiges Unternehmen, das sich einer ‚Welt ohne Abfall‘ verschrieben hat“, sagt Dr. Axel Schweitzer, Gesellschafter und Chairman von Interzero . „Unser neuer Name erklärt genau, was wir tun: Wir bieten international unsere „zero waste solutions“ zum Übergang von der linearen in die Kreislaufwirtschaft an – und nennen dies kurz: Interzero.“ Unter der Führung von Dr. Axel Schweitzer formiert sich Interzero neu; aufbauend auf dem Kern der Interseroh Gruppe. Rund 2.000 Mitarbeiter*innen in 10 Ländern Europas wird Interzero nach der vollständigen Neuordnung haben. Das Unternehmen konzentriert sich voll auf die „Circular Economy“ und erwirtschaftet in der jetzigen Struktur einen Umsatz von rund einer Milliarde Euro. „Die Gründung von Interzero mit dem Hauptsitz in Köln basiert auf mehr als 30-jähriger Erfahrung unserer Mitarbeitenden und Führungskräfte in der Kreislaufwirtschaft sowie langjährigen Kundenbeziehungen in viele unterschiedlichen Branchen – von der Bauwirtschaft, der Konsumgüterindustrie, dem Lebensmittelhandel bis zu Lebensmittel- und Automobilherstellung“, so Dr. Schweitzer. „Diese breite Aufstellung in Verbindung mit einer starken Orientierung auf digitale Plattformen und damit verbundene Innovationen macht für unsere Kunden den Unterschied. Mit unserer auf Know-how und Prozessdesign zielenden und damit für die Branche neuen Aufstellung haben wir noch viel vor.“. Klar definierte Kernkompetenzen Die Unternehmensgruppe besteht aus drei strategischen Säulen: Nachhaltige Kreislauflösungen – analog und digital – sind Aufgabe des Bereichs Interzero Circular Solutions (ICS) . Die Expert*innen entwickeln maßgeschneiderte zirkuläre Konzepte mit dem Ziel, Abfälle zu vermeiden oder sie für neue Anwendungen zu nutzen. Das heißt, sie organisieren für Kunden weltweite Rücknahmesysteme von Verpackungen, Produkten und Materialien verschiedenster Art. Entwickeln und betreiben komplette Kreislauflösungen für Unternehmen und bieten umfassende Beratungsleistungen zur Abfallvermeidung im Sinne von Design for Recycling Für umfassende Expertise im Kunststoffrecycling und als Marktführer in Europa steht der Unternehmensbereich Interzero Plastics Recycling (IPR) . Als Innovationsführer deckt der Bereich sämtliche Kreislaufprozesse und Technologien ab, von intelligenten Erfassungssystemen über Hightech-Sortieranlagen bis zur Rezyklat-Produktion und dem chemischen Recycling. Dazu gehören fünf Hightech-Sortieranlagen und die Entwicklung und der Betrieb von drei eigenen Recycling- und Produktionsanlagen für die Gewinnung und Vermarktung hochwertiger Recyclingrohstoffe. Verbindendes Element zwischen den beiden genannten Bereichen ist das Duale System Interseroh+ . Das innovative Angebot dieser „Recycling-Allianz“ richtet sich an alle Unternehmen, die nicht nur ihre gesetzliche Pflicht zur Verpackungslizenzierung erfüllen wollen, sondern selbst Verantwortung für das Schließen von Recycling- und Rohstoffkreisläufen übernehmen möchten. Die Digitalisierung der Kreislaufprozesse und die Bereitstellung digitaler Plattformen sowie ein flächendeckendes Netzwerk von Leistungs-, Entsorgungs- und Verwertungspartnern ergänzen das Angebot von Interzero. Innovation, Forschung und Entwicklung als Service für Kunden Ein weiteres übergreifendes Element von Interzero sind Innovation und Forschungsleistungen. Das Kompetenzzentrum für Kunststoffrecycling im slowenischen Maribor ist die einzige staatlich akkreditierte Forschungseinrichtung in der EU, die sich auf die Entwicklung und Analyse von Recyclingkunststoffen spezialisiert hat. Das Kompetenzzentrum setzt damit europaweit Maßstäbe bei der Umsetzung einheitlicher Qualitätsstandards und hilft den Kunden von Interzero, umweltfreundliche Verpackungen und Produkte aus Rezyklaten zu entwickeln. In Maribor entstehen Rezepturen für Recyclingkunststoffe mit den vom Kunden gewünschten Eigenschaften. Expert*innen von Interzero untersuchen nicht nur die Materialien und das Design der Verpackungen, sondern beispielweise auch die praktische Sortierfähigkeit. Positive Ergebnisse werden durch das Label „Made for Recycling Interseroh+“ attestiert, dass die Unternehmen als Entscheidungshilfe für die Verbraucher auf ihre Verpackungen aufdrucken dürfen. Diese Testmethode hat Interseroh+ gemeinsam mit dem bifa Umweltinstitut entwickelt, das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV hat sie geprüft und bestätigt. Starker Rückenwind aus Wirtschaft und Gesellschaft „Mit unserer neuen Aufstellung sind wir von Interzero der Partner für unsere Kunden, um mit smarten Lösungen Recyclingprozesse zu managen und lineare Strukturen in Rohstoffkreisläufe zu überführen. Unsere Kolleginnen und Kollegen setzen sich mit erstklassigem Know-how und großem Engagement für die Nachhaltigkeitsziele unserer Kunden ein. Wir spüren starken Rückenwind aus Wirtschaft und Gesellschaft für unsere „zero waste solutions“. Das ist eine ausgezeichnete Basis und die richtige Zeit, um unsere Vision einer Welt ohne Abfall konsequent zu verwirklichen,“ so Dr. Schweitzer. Das anliegende Foto ist unter der Quellenangabe „Interzero“ frei verwendbar. Texte, Fotos und Videomaterial sind hier abrufbar: https://bit.ly/3mFY9RC PDF Download

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Interzero prüft Verdacht auf IT-Sicherheitsvorfall

Eine Ransomware-Gruppierung hat einen mutmaßlichen Angriff auf Interzero öffentlich gemacht und behauptet, Daten des Unternehmens erlangt zu haben. Unser internes Sicherheitsteam hat gemeinsam mit externen Spezialisten sofort Maßnahmen ergriffen, um die Situation zu analysieren, einzugrenzen und mögliche Auswirkungen zu minimieren. Was ist passiert? Wir gehen aktuell intensiv dem Verdacht auf einen unautorisierten Zugriff auf unsere IT-Systeme nach. Ein solcher Zugriff wurde öffentlich behauptet, konnte aber bis dato noch nicht verifiziert werden. Derzeit prüfen wir sorgfältig, ob und in welchem Umfang ein solcher Zugriff überhaupt stattgefunden hat. Derzeit ist nicht gesichert, dass unsere Systeme kompromittiert wurden oder dass personenbezogene oder geschäftliche Daten abgeflossen sind. Unabhängig davon, nehmen wir diesen Vorfall sehr ernst. Der Schutz von Kundendaten sowie die Stabilität und Verfügbarkeit unserer Dienstleistungen haben für uns oberste Priorität. Was wir tun: Wir arbeiten eng mit den zuständigen Behörden zusammen. Externe IT-Forensik-Spezialisten unterstützen unser Incident-Response-Team. Alle sicherheitsrelevanten Systeme werden überprüft und verstärkt abgesichert. Was bedeutet das für unser Kunden? Wir gehen aktiv auf unsere Kunden und Partner zu, sollte Handlungsbedarf bestehen. Bis dahin gilt, bei verdächtigen E-Mails oder Anrufen besonders aufmerksam zu sein und im Zweifel direkt bei den bekannten Ansprechpersonen Rückfragen zu stellen. Unsere Dienstleistungen und operativen Abläufe sind aktuell nicht beeinträchtigt. Wir bitten um Verständnis, dass wir zum aktuellen Zeitpunkt keine weiteren Details teilen können, da die Analysephase derzeit noch andauert. Hierfür stehen wir auch in engem Austausch mit den zuständigen Behörden. Für Rückfragen wenden Sie sich gerne an unsere Pressestelle: Christina Bunnenberg Head of Corporate Communications presse@interzero.de

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SYKELL erhält 4,5 Mio EUR weiteres Wachstumskapital

SYKELL sichert sich 4,5 Millionen Euro weiteres Wachstumskapital für sein „Einfach Mehrweg“-System, das eine nachhaltige Alternative für Einwegverpackungen von To-Go-Speisen und -Getränken bietet. Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist das System so nutzerfreundlich wie das bewährte Pfandflaschen-System konzipiert. Bei „Einfach Mehrweg“ sind weder Registrierung, Kundenkonto, App-Downloads oder Angaben persönlicher Daten erforderlich. Die Rückgabe der Behälter und Becher erfolgt genauso einfach wie bei Pfandflaschen über die bestehenden Leergutautomaten der bundesweit teilnehmenden Partner. SYKELL arbeitet national mit Lebensmittel-Einzelhändlern, Tankstellen und Gastronomiebetrieben zusammen. Als ganzheitliches „Einfach Mehrweg“-System bietet SYKELL eine einfache Full Service-Mehrweglösung sowohl für große Handelsunternehmen wie auch einzelne inhabergeführte Gastronomiebetriebe, die alle seit dem 01.01.2023 der Mehrwegangebotspflicht entsprechen müssen. Das Komplettpaket umfasst Reinigungslogistik, Clearing und Pfandverrechnung. Im Februar 2023 hatte SYKELL die strategische Partnerschaft mit Interzero, dem internationalen Anbieter nachhaltiger Kreislauf-Konzepte bekannt gegeben. SYKELLs „Einfach Mehrweg“-System hat namhafte Investoren überzeugt, die das Unternehmen mit 4,5 Millionen EUR Wachstumskapital ausstatten. Neben der REWE Group, die erneut in SYKELL investiert und damit das Interesse und Engagement bestätigt hat, beteiligen sich Collateral Good Ventures und Interzero als neue Hauptinvestoren. Über die jeweiligen Beteiligungshöhen der Investoren wurde Stillschweigen vereinbart. Das Führungsteam von SYKELL besteht aus Davide Mazzanti, CEO und Michael A. Kappler – beide mit langjähriger Führungserfahrung in den Bereichen Einzelhandel, Kreislaufwirtschaft und Consumer Goods. Davide Mazzanti, CEO von SYKELL erklärt: “Mit SYKELLs 'Einfach Mehrweg'-System verfolgen wir den Ansatz, die Vorteile des etablierten Pfandsystems für Getränke auf andere Produkt- und Lebensmittelkategorien auszuweiten. “Unser klares Ziel ist es, 'Einfach Mehrweg' als dominierendes Mehrweg-System in Deutschland zu etablieren.“ Mazzanti ergänzt: "Wir werden das zusätzliche Kapital nutzen, um das 'Einfach Mehrweg'-Angebot in Deutschland weiter zügig auszubauen." Felix Held, Geschäftsführer bei Interzero: “Mehrweg-Pfandsysteme müssen und werden Einwegverpackungen in vielen Bereichen vollständig ersetzen. SYKELL hat ein konsumentenfreundliches System entwickelt und die kurzfristige Skalierbarkeit in beeindruckender Weise unter Beweis gestellt. Wir freuen uns, mit unserer Investition und unserer strategischen Partnerschaft mit SYKELL sowohl Verbraucherinnen und Verbrauchern als auch teilnehmenden Unternehmen zu mehr Nachhaltigkeit zu verhelfen – ganz im Sinne unserer Vision einer Welt ohne Abfall.“ Michael Kleindl, Managing Partner, Collateral Good Ventures: “SYKELL hat uns mit ihrer alle Marktteilnehmer einschließenden Strategie und der konsequenten Entwicklung einer einfachen Lösung während der Einführungsphase der Mehrwegangebotspflicht in einem äußerst schwierigen Marktumfeld sehr beeindruckt. Das Geschäftsmodell von SYKELL bietet für Handelskonzerne, aber auch Konsumentinnen und Konsumenten eine einfache und nachhaltige Mehrweg-Gesamtlösung.“ Collateral Good Ventures ist ein Risikokapital-Investor, der es sich zum Ziel gesetzt hat, mit Kapital Innovation und Technologie zu fördern, um unökologische Industriesysteme zu mehr Nachhaltigkeit zu transformieren. Hierbei verpflichtet sich Collateral Good Ventures, der SFDR (Sustainable Finance Disclosure Regulation) in der strengsten Auslegung nach Artikel 9 zu folgen. Hochauflösendes Bildmaterial honorarfrei für Medien - Download: https://bit.ly/MediaKit_SYKELL_Funding Über SYKELL – Einfach Mehrweg SYKELL mit Sitz in Berlin erweitert das einfache und gelernte Flaschenpfandsystem mit seinem "Einfach Mehrweg"-System um innovative Mehrweg-Verpackungslösungen im Bereich Lebensmittel. Das System "Einfach Mehrweg" ist für eine bequeme Nutzung maximal einfach konzipiert. So sind weder Registrierung, Kundenkonto, App-Downloads oder persönliche Daten erforderlich. Die Rückgabe der Behälter und Becher erfolgt wie auch bei Pfandflaschen gewohnt unkompliziert und bundesweit über Leergutautomaten teilnehmender Systempartner. SYKELL arbeitet national mit filialisierten Lebensmittel-Einzelhändlern, Tankstellen und Gastronomiebetrieben zusammen. SYKELL wurde 2021 in Berlin gegründet. www.sykell.com – www.einfach-mehrweg.com Über Interzero Interzero ist einer der führenden Dienstleister rund um die Schließung von Produkt-, Material- und Logistikkreisläufen sowie Innovationsführer im Kunststoffrecycling mit der größten Sortierkapazität Europas. Unter dem Leitgedanken „zero waste solutions“ unterstützt das Unternehmen über 50.000 Kunden europaweit zum verantwortungsbewussten Umgang mit Wertstoffen und hilft ihnen so, ihre eigene Nachhaltigkeitsleistung zu verbessern und Primärressourcen zu schonen. Mit rund 2.000 Mitarbeiter*innen erzielt das Unternehmen einen Umsatz von über einer Milliarde Euro (2021). Durch die Recyclingaktivitäten von Interzero konnten lt. Fraunhofer UMSICHT allein im Jahr 2021 eine Million Tonnen Treibhausgase im Vergleich zur Primärproduktion und über 12,5 Millionen Tonnen Primärrohstoffe eingespart werden. Weitere Informationen finden Sie unter www.interzero.de Über Collateral Good Ventures Collateral Good Ventures ist eine “Klima-Zuerst” Venture Capital Plattform, die es sich zum Ziel gesetzt hat, umweltverschmutzende Industriesysteme wie zum Beispiel Lebensmittel, Handel, Verpackungen, Mode und andere zu mehr Nachhaltigkeit zu transformieren. Die Förderung von Technologie, Innovation und aussergewöhnlichen Gründern/innen mit Kapital sieht Collateral Good als zentralen Baustein auf dem Weg zu «net-zero» an. Firmensitz ist Zürich, Schweiz. Gegründet wurde das Unternehmen 2022 von Unternehmer und Investor Michael Kleindl sowie Molekularbiologin Dr. Regina Hecker. Der Firmenname ist Motto: “doing collateral good” ist intrinsischer Kern der Aktivitäten. www.collateralgoodventures.com

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Interzero beteiligt sich an Second-Life-Batteriespeicherhersteller Voltfang

Der Second-Life-Batteriespeicherhersteller Voltfang hat eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen und Interzero ist als strategischer Investor dabei. Voltfang entwickelt nachhaltige Batteriespeicher und nutzt für die Herstellung Batteriemodule aus ausrangierten E-Autobatterien. Damit schenkt Voltfang den E-Autobatterien ein zweites Leben. Seinen Kunden ermöglicht das Aachener Unternehmen damit u. a. die Energieeffizienz zu erhöhen und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Eine Vielzahl von Industrie- und Gewerbekunden wie ALDI, McDonald’s und das Gewerbebauunternehmen GOLDBECK setzen auf die innovativen Batteriespeicher von Voltfang. Dabei bietet Voltfang seinen Kunden individuelle Lösungen, die je nach Kundenwunsch beispielsweise auf die Optimierung des Eigenverbrauchs von PV-Strom, die Kappung von Lastspitzen oder den Notstrombetrieb ausgelegt sind. Neben Industrie- und Gewerbekunden zählen auch Netzbetreiber und Stromproduzenten zu Voltfangs Zielkunden. Für Kunden im sogenannten Grid-Scale-Bereich bietet Voltfang Batteriespeicher mit Kapazitäten von bis zu 40 MWh. Interzero erwirbt mit der Investition einen Minderheitsanteil und wird Teil des Gesellschafterkreises. Angeführt wird die Runde von dem niederländischen DeepTech-VC-Investor FORWARD.One. Zu den weiteren Investoren gehören u. a. die VC-Investoren PT1, AENU und Helen Ventures. Die Investition passt zu Interzeros Vision einer „Welt ohne Abfall“: Reuse- und Second-Life-Konzepte sind wichtige Bausteine auf dem Weg zu „zero waste“. Neben der finanziellen Beteiligung unterstützt Interzero das junge Unternehmen auch mit dem eigenen Know-how im Bereich der Kreislaufwirtschaft sowie seinem breiten Netzwerk. Die Investition erfolgt über das Family Office von Gesellschafter und Chairman Dr. Axel Schweitzer.

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Fakuma 2017: Interseroh auf weltweit führender Fachveranstaltung vertreten

Köln. Die INTERSEROH Dienstleistungs GmbH ist in diesem Jahr erneut auf der Fakuma in Friedrichshafen vertreten. Auf der internationalen Fachmesse für industrielle Kunststoffverarbeitung präsentiert die Tochtergesellschaft des Recyclingspezialisten ALBA Group vom 17.-21. Oktober 2017 ihren Geschäftsbereich Recycled-Resource und das dazugehörige Leistungsspektrum. In Halle B1-1125 zeigt der Umweltdienstleister die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Recyclingkunststoffen aus Post-Consumer-Materialien. Das eigens entwickelte und mehrfach ausgezeichnete Produktionsverfahren Recycled-Resource basiert auf einem komplexen Upcycling-Recompounding-Prozess. Auf die umfassende Hightech-Sortierung der Kunststoffabfälle folgt das Recompounding, bestehend aus Extrusion, Restabilisierung, Wiederaufbau der molekularen Struktur sowie chemischer Modifizierung unter Zugabe von Additiven, um exakt die vom Kunden gewünschten Kunststoff-Eigenschaften zu erzielen. Der Einsatz der entstehenden Kunststoffrezyklate Procyclen und Recythen liefert laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts UMSICHT im Vergleich zu Neugranulat einen wertvollen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und reduziert die bei der Herstellung entstehenden Treibhausgase um 30 bis 50 Prozent. „Dank neuester Entwicklungen können jetzt sogar spezielle anorganische Komponenten als Füllstoff in das Produktionsverfahren für Procyclen integriert werden“, sagt Dr. Manica Ulcnik-Krump, Leiterin der Business Unit Recycled-Resource bei Interseroh. „Das ist bisher einmalig auf dem Markt der Verarbeitung von Post-Consumer-Materialien.“ Ein Beispiel dafür ist die Glasfaserverstärkung, die durch die erfolgreiche Bindung von Glasfasern und Kunststoffmatrix entsteht. Die maßgebliche Entwicklung dieser Fortschritte fand im unternehmenseigenen Kompetenzzentrum für Kunststoffrecycling statt, das Interseroh seit September 2016 im slowenischen Maribor betreibt. Dort hat Interseroh Rezepturen entwickelt, die Materialeigenschaften wie Langlebigkeit und Transportsicherheit sowie eine mechanische Stabilität bis -30°C und UV-Beständigkeit sicherstellen. So kann der Recyclingdienstleister die Recycling-Kunststoffe je nach individueller Anforderung und Einsatzzweck herstellen. Neben Polypropylen können so beispielsweise auch Materialien wie High-Density-Polyethylen, Polystyrol oder andere technische Kunststoffe aufbereitet werden.­ Die Fakuma ist weltweit führend für industrielle Kunststoffverarbeitung und feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum. Auf der fünftägigen Fachmesse in Friedrichshafen präsentieren mehr als 1.700 Aussteller aus 35 Nationen auf 85.000 Quadratmetern ihr Angebot und geben einen umfassenden Überblick über sämtliche Kunststofftechnologien. Bei der Veranstaltung werden mehr als 40.000 Fachbesucher aus 120 Ländern erwartet. Download PDF Das anliegende Foto ist unter der Quellenangabe „ALBA Group“ frei verwendbar.

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Innovation für eine zirkuläre Zukunft vorantreiben – Patrick Neumann @ Go Circular 2025

Patrick, der Markt für Rezyklate ist aktuell angespannt. Bringt die PPWR jetzt den lang erhofften Schub für die Branche? Patrick Neumann: Die PPWR ist im Grunde das lang erwartete Startsignal für eine potenziell bessere Zukunft der Recyclingindustrie. Aber sie ist keine Garantie, da Unternehmen – seien es Markenhersteller oder Verarbeiter – offen für Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette sein müssen, um die Vorgaben für den Rezyklatanteil zu erreichen. Außerdem ist noch nicht vollständig geklärt, wie mit kontaktsensitiven Anwendungen umgegangen wird. Bisher sind die Technologien im mechanischen Recycling noch nicht ausreichend ausgereift, und das chemische Recycling bleibt hinter den Erwartungen zurück. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um klare Rahmenbedingungen für diese Technologien zu definieren und eine nachhaltigere Zukunft für Verpackungen insgesamt zu ermöglichen. Herstellerunternehmen können ihre Produktionsprozesse nicht von heute auf morgen umstellen, was rätst du Unternehmen, die sich heute schon auf die neuen Anforderungen einstellen wollen? Welches sind die benötigten ersten Schritte? Patrick Neumann: Natürlich können gewachsene Prozesse nicht von heute auf morgen auf den Kopf gestellt werden. Aber wie immer im Leben gilt es, anzufangen, sich auf den Weg zu machen und unterwegs dazuzulernen. Es gibt Details, die vor der Umstellung bzw. der Integration von Rezyklaten in den Produktionsprozess besprochen werden müssen. Daher empfehle ich immer, den Kontakt zur Recyclingindustrie zu suchen, aber auch Beratungsunternehmen hinzuzuziehen, die Einblicke geben können, wie recyclingfähige Verpackungen gestaltet werden können, die recyceltes Material enthalten. Unsere Kolleg:innen von ‚Made for Recycling‘ bringen beispielsweise ihr Fachwissen in eine Vielzahl von Projekten ein. Der erste Schritt besteht immer darin, sich auszutauschen und die eigenen Erwartungen an das zu verwendende Rezyklat zu kommunizieren. Uns ist es wichtig, die Kundenanforderungen zu verstehen und passen unsere Produkte bestmöglich an, um die angestrebten Qualitätsziele zu erreichen. Dabei muss jedoch eines bedacht werden: Wir sprechen hier nicht von einem linearen Feedstock wie bei Neuware. Die Zusammensetzung des Recycling-Rohstoffs kann gelegentlich variieren, weshalb es entscheidend ist, sich vorab auf die wichtigsten Kriterien für die Produktqualität zu einigen. Der Weg weg von einer linear dominierten Wirtschaftsweise hin zu einer echten Circular Economy benötigt kooperative Modelle und einen gemeinsamen Willen etwas zu verändern. Wo wünschst du dir mehr Zusammenarbeit? Patrick Neumann: Zusammenarbeit ist der Schlüssel. Simon Sinek sagte einmal: „Niemand weiß alles. Aber zusammen wissen wir eine ganze Menge.“ Dieses Zitat bringt auf den Punkt, warum Kooperation entlang der Wertschöpfungskette so entscheidend ist, um Fortschritt zu erzielen. Es braucht einen enormen Einsatz, nicht nur in der gesamten Kunststoff-, sondern auch in der Verpackungswertschöpfungskette. Wir müssen Lösungen finden, die mit den heutigen Möglichkeiten allein nicht zu bewältigen sind. Offenheit ist dabei essenziell. Wir sollten keine Technologie verteufeln oder pauschal ein Material dem anderen vorziehen. Der Weg in die Zirkularität ist eine anspruchsvolle Aufgabe und ich wünsche mir eine vielfältigere Diskussion entlang der Wertschöpfungskette. Last but not least: Du moderierst ein Panel, in dem es auch um das Verhältnis zwischen mechanischem und chemischem Recycling geht. Wo steht Interzero bei dem Thema? Patrick Neumann: Wir bei Interzero arbeiten für die Vision einer Welt ohne Abfall und den Schutz natürlicher Ressourcen. Um dieses Ziel zu erreichen und mehr Rohstoffe aus Kunststoffabfallströmen zu retten, sind neben Abfallvermeidung oder ReUse-Konzepten auch weitere Innovationen und weitere Wege im Bereich des Recyclings nötig. Die Antwort auf die Frage ist also kein entweder oder, sondern die Verfahren können sich sinnvoll ergänzen. Kunststoffe, die nicht mechanisch recycelt werden können, können mithilfe des chemischen Recyclings vor der Verbrennung gerettet werden. Da wo möglich, ist das mechanische Recycling z. B. aufgrund des geringeren Energiebedarfs zu bevorzugen. Ich freue mich auf die Diskussionen in Rotterdam. Treffen Sie Patrick und weitere Kolleg*innen von Interzero bei Go Circular 2025 Table 14 | Session: 4th March, 11:10 – UNITING CHEMICAL AND MECHANICAL FORCES FOR A CIRCULARITY

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Weihnachten, das Fest der Liebe – und der elektronischen Neugeräte?

Weihnachten steht vor der Türe. Das Fest der Liebe, der Besinnlichkeit, aber auch der Geschenke. In keiner anderen Zeit des Jahres wird so viel gekauft und konsumiert wie jetzt. Auch Elektrogeräte stehen oben auf der Geschenkeliste: Smartphones, Notebooks oder Bluetooth-Lautsprecher landen gerne unterm Baum. Bedingt durch beschleunigte Innovationszyklen für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik verkürzt sich die Nutzungsdauer der Geräte. Neue Modelle verdrängen alte, obwohl diese oftmals noch voll funktionsfähig sind. Sie werden aussortiert, um Platz zu schaffen und landen im Keller oder gar in der Tonne. Dem Global E-Waste Monitor 2017 der Universität der Vereinten Nationen (UN) zufolge nimmt der weltweite Elektroschrott unvorstellbare Ausmaße an: 44,7 Mio. Tonnen Elektromüll wurden 2016 weltweit vergraben, verbrannt oder landeten schlichtweg auf dem Müll. Davon machen vor allem Kleingeräte mit 17 Mio. Tonnen über ein Drittel der Gesamtmenge aus. Tendenz steigend. Elektroschrott stellt nicht nur eine Gefahr für die Gesundheit der Menschen und für die Umwelt dar, sondern besitzt gleichzeitig Unmengen an brachliegenden Rohstoffen. Wertvolle Ressourcen wie Gold, Kupfer, Platin oder Palladium sind in den Geräten enthalten. Der Global E-Waste Monitor 2017 schätzt den Gesamtwert der entsorgten Rohstoffe auf 55 Mrd. US-Dollar. Dank Recycling können Wertstoffe möglichst umfassend rückgewonnen werden. Bislang werden aber nur 20 Prozent des Elektroschrotts gesammelt und korrekt recycelt. Hinzu kommt, dass viele der aussortierten Elektrogeräte noch gebrauchsfähig sind. Damit dieses vorhandene Potenzial nicht verloren geht, bietet Interseroh das sogenannte IT-Refurbishment an.: Hardware wie PCs und Notebooks werden für eine erneute Nutzung und Wiedervermarktung aufbereitet. Das Fraunhofer-Institut UMSICHT hat wissenschaftlich belegt, dass dank Refurbishment das Klima sowie natürliche Ressourcen geschont werden: Die Aufbereitung eines einzigen Notebooks spart 181 kg Primärressourcen und verringert gleichzeitig den Emissionsausstoß von 154 kg CO 2 . Das entspricht in etwa 1.100 gefahrenen Kilometern, also einer Hin- und Rückfahrt von München nach Berlin. Als Kreislaufmodell ist Refurbishment dem Recycling vorgelagert und somit noch stärker auf die Vermeidung von Abfällen und der Schonung von wertvollen Ressourcen ausgerichtet. Lesen Sie dazu mehr unter https://www.interseroh.de/nachhaltigkeit/studien-und-zertifikate/

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OMV und ALBA treffen exklusive Vereinbarung zum Bau einer innovativen Sortieranlage

Berlin/Wien. Die OMV, das internationale, integrierte Öl-, Gas- und Chemieunternehmen mit Sitz in Wien, und ALBA Recycling, ein Rohstoffanbieter und führendes Unternehmen im Bereich Recycling und Lösungen zur Abfallvermeidung, geben bekannt, exklusive Gespräche über den gemeinsamen Bau und Betrieb einer innovativen Sortieranlage im deutschen Walldürn für die weitere Sortierung von Mischkunststoffen für das chemische Recycling zu führen. Eine finale Investitionsentscheidung wird 2022 erwartet. ALBA Recycling betreibt fünf Sortieranlagen für Leichtverpackungen in Deutschland und sortiert rund ein Drittel des deutschen Leichtverpackungsabfalls – über 800.000 t pro Jahr. Damit verfügt ALBA Recycling gegenwärtig über die größte Recyclingkapazität in Deutschland und Anlagen mit hoher Leistungsstärke und einer hohen Recyclingquote. Die Zusammenarbeit gewährleistet die Belieferung der OMV mit hochwertigen nachhaltigen Rohstoffen für das chemische Recycling durch ALBA Recycling, um den Kreislauf für Kunststoffe zu schließen. Eine von ALBA Recycling entwickelte, innovative hochmoderne Sortieranlage wird über eine Kapazität zur Verarbeitung von über 200.000 t gemischten Altkunststoffen pro Jahr zu geeigneten Rohstoffen für die Produktion von neuwertigen Polyolefinen verfügen. Dieses innovative Sortierverfahren ermöglicht die weitere Gewinnung von Polyolefinen aus einer Abfallfraktion, die derzeit in die Verbrennung geht. Dieses innovative Sortierverfahren wurde im industriellen Maßstab getestet, und das Produkt wurde erfolgreich als Rohstoff in der ReOil®-Pilotanlage der OMV verarbeitet. Maximilian Grasserbauer, OMV Vice President Plastic to Plastic : „Altkunststoffe haben erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt. Um diese Auswirkungen zu reduzieren und gleichzeitig die Nützlichkeit von Kunststoffen beizubehalten, ist eine Umstellung auf ein stärker zirkuläres Kunststoffsystem erforderlich. Chemisches Recycling wie das ReOil®-Verfahren ist die ideale Ergänzung für etablierte mechanische Recyclingverfahren. In ALBA sehen wir einen vielversprechenden Kooperationspartner, der über eine langjährige Expertise im Recycling gebrauchter Kunststoffe verfügt, und mit dem wir in die Zukunft investieren möchten. In eine innovative Zukunft, die eine umfassendere Kreislaufwirtschaft für Plastikmüll ermöglicht.“ „Wir freuen uns, das anspruchsvolle chemische Recycling der OMV mit unserer weltweit führenden Sortiertechnologie verbinden zu können und dadurch den nächsten Schritt zu einer Kreislaufwirtschaft und einer Welt ohne Abfall zu machen“, meint Dr. Axel Schweitzer, Eigentümer von ALBA Recycling . „Chemisches Recycling stellt keine Konkurrenz zu mechanischem Recycling dar, da mechanisches Recycling die effizienteste Art ist, mit Monofraktionen aus dem Sortierprozess umzugehen. Chemisches Recycling ist aber die einzige Möglichkeit für gemischte Kunststoffabfälle wie Misch- und Mehrschichtkunststoffe. Wir müssen auch dieses Material dringend wiederverwerten, um den Kreislauf für unsere Kunden zu schließen. Die OMV und ALBA Recycling werden den gemischten Kunststoffabfall, der derzeit verbrannt wird, zu einer wichtigen Rohstoffquelle machen, um genügend Recyclingmaterial für eine nachhaltige Produktion von Waren und Verpackungen herzustellen.“ Vor mehr als einem Jahrzehnt hat die OMV als eines der ersten Unternehmen eine Technologie für das chemische Recycling von Altkunststoffen entwickelt. In der Raffinerie Schwechat in Österreich ist seit 2018 die ReOil®-Pilotanlage in Betrieb, die pro Stunde 100 kg Altkunststoffe zu 100 Litern synthetischen Rohstoffen verarbeiten kann. Die Pilotanlage läuft seit ihrer Inbetriebnahme insgesamt 14.500 Stunden, was eine Verbesserung des thermischen Crackprozesses und eine weitere Ausweitung der ReOil®-Technologie ermöglicht. Die OMV hat die endgültige Investitionsentscheidung für eine vergrößerte Demoanlage mit einer Kapazität von 16.000 t pro Jahr getroffen, die 2023 in Betrieb gehen soll. Ziel der OMV ist die Errichtung einer wirtschaftlich tragfähigen großtechnischen Anlage bis 2026. Hintergrundinformation OMV Aktiengesellschaft Die OMV fördert und vermarktet Öl und Gas, sowie chemische Produkte und Lösungskonzepte in verantwortlicher Weise und entwickelt innovative Lösungen für eine Kreislaufwirtschaft. Mit einem Konzernumsatz von EUR 36 Mrd und einem Mitarbeiterstand von rund 22.400 im Jahr 2021 ist die OMV eines der größten börsennotierten Industrieunternehmen Österreichs. Im Bereich Exploration & Production verfügt die OMV über eine starke Basis in Mittel- und Osteuropa sowie ein ausgeglichenes internationales Portfolio mit Mittleren Osten & Afrika, der Nordsee und Asien-Pazifik als Kernregionen. 2021 lag die durchschnittliche Tagesproduktion bei 486.000 boe/d mit einem Schwerpunkt auf der Produktion von Erdgas. Im Bereich Refining & Marketing betreibt die OMV drei Raffinerien in Europa und hält eine Beteiligung von 15% an ADNOC Refining und ADNOC Global Trading, mit einer Gesamtkapazität von rund 500.000 bbl/d. Das Unternehmen betreibt etwa 2.100 Tankstellen in zehn europäischen Ländern. Die OMV verfügt über Gasspeicher in Österreich sowie Deutschland. Im Jahr 2021 hat die OMV 196 TWh Erdgas verkauft. Im Bereich Chemicals & Materials ist die OMV durch ihre Tochtergesellschaft Borealis einer der global führenden Anbieter fortschrittlicher und kreislauforientierter Polyolefinlösungen und europäischer Marktführer in den Bereichen Basischemikalien, Pflanzennährstoffe und mechanisches Recycling von Kunststoffen. Gemeinsam mit ihren zwei wichtigen Joint Ventures – Borouge (mit ADNOC, in den VAE und Singapur) und Baystar™ (mit TotalEnergies, in den USA), liefert Borealis Produkte und Dienstleistungen für Kunden auf der ganzen Welt. Nachhaltigkeit ist ein integraler Bestandteil der OMV Unternehmensstrategie. Die OMV unterstützt den Übergang zu einer CO2-ärmeren Wirtschaft und hat messbare Ziele für die Reduzierung der CO2-Intensität und die Einführung neuer Energie- und petrochemischer Lösungen festgelegt. PDF Download