Zum Seitenanfang

Ihre Suchergebnisse

Filter

Score
Ergebnisse

1.0

Globale Ziele im Fokus: Interseroh präsentiert neue Nachhaltigkeitsstrategie

Köln. Der Umweltdienstleister Interseroh stellt in seinem heute veröffentlichten Nachhaltigkeitsmagazin erstmals seine neue Nachhaltigkeitsstrategie vor, die sich an den 17 Zielen der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals – SDGs) orientiert. Damit rückt die Tochter des internationalen Recyclingspezialisten ALBA Group verstärkt globale Herausforderungen in den Fokus, die das Unternehmen mit seiner Mission „zero waste solutions“ gezielt angeht. „Zero waste solutions“ ist zugleich der Titel des neuen Nachhaltigkeitsmagazins, in dem Interseroh aktuelle Projekte präsentiert: vom Lithium-Ionen-Batterie-Recycling über Sharing Economy für Kinderkleidung bis zur Kreislaufführung von Kunststoffverpackungen. Gemeinsam mit seinen Kunden verbessert der Umweltdienstleister so die Ressourceneffizienz und wirkt einer Verschwendung von Produkten und Materialien entgegen. „Wir übernehmen Verantwortung für eine zukunftsfähige, ganzheitliche Kreislaufwirtschaft“, erklärt Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH . „Das heißt, wir wollen sowohl mit unserem Geschäftsmodell als auch unternehmensintern einen möglichst effektiven Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten. Die Ziele der Vereinten Nationen geben uns dafür konkrete Anhaltspunkte im globalen Kontext.“ Das Bestreben von Interseroh ist es, sich in den kommenden Jahren auf die Maßnahmen mit dem größten Nachhaltigkeitseffekt zu konzentrieren – und zugleich das eigene Geschäft kunden- und marktorientiert weiterzuentwickeln. So will Interseroh unter anderem jährlich neue Upcycling-Lösungen für Kunststoffe entwickeln sowie weitere Wertstoff- und Logistikkreisläufe schließen, mit denen mindestens 3 Millionen Tonnen Ressourcen beziehungsweise Treibhausgasemissionen in Höhe von 500.000 Tonnen eingespart werden können. Das Unternehmen hat sich außerdem auf die Fahnen geschrieben, gemeinsam mit seinen Kunden weitere neue „Design for Recycling“-Ansätze zu entwickeln, also dazu beizutragen, dass Produkte von Anfang an recyclingfähig gestaltet werden. Darüber hinaus fördert Interseroh branchenübergreifende Ansätze und Standards für kreislaufwirtschaftliche Lösungen – und setzt sich nicht zuletzt für die größtmögliche Chancengleichheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Das journalistisch aufbereitete Nachhaltigkeitsmagazin von Interseroh erscheint jährlich und stellt eine Erweiterung des klassischen Nachhaltigkeitsberichts dar, der alle zwei Jahre veröffentlicht wird. Das aktuelle Magazin ist abrufbar unter www.interseroh.de/nachhaltigkeit . PDF Download

1.0

Qualitäts-Check für Recyclingkunststoffe: Kompetenzzentrum von Interseroh+ erhält erweiterte Akkreditierung

Köln/Maribor. Expertise mit Brief und Siegel: Das Kompetenzzentrum für Kunststoffrecycling von Interseroh+ hat Ende 2021 die Akkreditierung für fünf weitere Prüfmethoden erhalten, unter anderem die gefragte UL94 für die Bestimmung der Brenngeschwindigkeit von Kunststoffen. Es ist nun offiziell für die Durchführung von insgesamt 14 Analyseverfahren zugelassen. Damit kommt das Labor im slowenischen Maribor dem Bedarf vieler Industrieunternehmen entgegen. Wie sicher ist beispielsweise der Einsatz von Recyclingkunststoffen in elektronischen Geräten wie Fernsehern und Waschmaschinen? Welche Materialeigenschaften weisen die Rezyklate in puncto Schmelztemperatur oder Entflammbarkeit auf? Die Expert*innen von Interseroh+ liefern verlässliche Antworten. Als einzige anerkannte Forschungseinrichtung in der EU, die sich auf die Entwicklung und Analyse von Recyclingkunststoffen spezialisiert hat, besitzt das Kompetenzzentrum bereits seit März 2020 die internationale Akkreditierung gemäß der Labornorm EN/ISO 17025. „Wir wollen unseren Kunden Recyclingrohstoffe zur Verfügung stellen, die den Anforderungen der EU-Gesetzgebung genauso entsprechen wie den Wünschen umweltbewusster Verbraucher*innen“, sagt Markus Müller-Drexel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Interseroh+ GmbH . „Daher investieren wir konsequent in Forschung, Entwicklung und Testverfahren.“ Die neu eingeführte Entflammbarkeitsanalyse, die nur wenige Labors weltweit anbieten dürfen, verspricht wichtige Erkenntnisse für die Industrie. Bauteile aus Kunststoff kommen etwa in Elektrogeräten wie Fernsehern oder Waschmaschinen häufig in Kontakt mit Strom – unter Umständen besteht die Gefahr, dass sie sich entzünden. Auch im Baubereich ist die Materialstabilität gegen Abbrand ein wichtiges Kriterium für die Anwendung bestimmter Kunststoffe. „Immer mehr Hersteller setzen sich mit der Umstellung auf geeignete Recyclingmaterialien auseinander“, sagt Dr. Manica Ulcnik-Krump, Geschäftsführerin der Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft von Interseroh. „Mit unserem erweiterten Verfahren bauen wir unsere Dienstleistungspalette zur Entwicklung und Analyse im Bereich der Kunststoffrezyklate weiter aus. Die Akkreditierung bestätigt erneut das technische Know-how unseres Kompetenzzentrums und stärkt das Vertrauen im Markt.“ Zusätzlich zur Entflammbarkeitsprüfung wurde das Kompetenzzentrum für die Analyse weiterer physikalischer und chemischer Eigenschaften von Kunststoffen zugelassen. Dazu gehört unter anderem die thermische Gesamtanalyse der Materialien (bestehend aus Dynamischer Differenzkalorimetrie und thermogravimetrischer Analyse), die neben der Bewertung des Gehalts an verschiedenen Polymeren und anorganischen Füllstoffen auch die Bestimmung der Polymertypen ermöglicht. Hinzu kommt die Möglichkeit zur Bestimmung des Innenwassergehalts für eine reibungslose Materialverarbeitung. Als ausgewiesener Spezialist für Recyclingrohstoffe unterstützt Interseroh+ seine Kunden bei der Beschaffung und beim Einsatz geeigneter Kunststoffrezyklate. Das unternehmenseigene Kompetenzzentrum verfügt über hochmoderne technische Geräte zur Bewertung der Materialqualität – von den mechanischen, thermischen und rheologischen Eigenschaften bis hin zu Sensorik und Farbe. Darüber hinaus stehen Maschinen zur Materialverarbeitung sowie ein NIR-Trenner zur Simulation des Verhaltens von Verpackungen in der Sortierung zur Verfügung. Von der Entwicklung maßgeschneiderter Recyclingkunststoffe aus Post-Consumer-Materialien (PCR) und post-industriellen Abfallquellen (PIR) bis zur Einhaltung rechtlicher Vorgaben (REACH sowie EU-Richtlinien): Mit dem Beratungs- und Dienstleistungsangebot des Kompetenzzentrums von Interseroh+ sind die Unternehmen auf der sicheren Seite. PDF Download Pressefoto Download

1.0

Schraubverschlüsse zu Textmarkern

+++ Fertigung des Textmarkers STABILO GREEN BOSS aus Recycling-Kunststoff „Procyclen“ spart bis zu 50 Prozent Treibhausgasemissionen +++ Material stammt aus Flaschenschraubverschlüssen von Coca-Cola +++ Köln/Berlin. Der international führende Schreibgeräteproduzent STABILO hat gemeinsam mit dem Erfrischungsgetränke-Hersteller Coca-Cola und dem Recyclingdienstleister Interseroh ein Projekt zum Recycling von Kunststoffen gestartet, das Schule machen könnte. Danach stellt STABILO erstmals einen Textmarker aus Flaschenschraubverschlüssen von Coca-Cola her. STABILO vertreibt den Textmarker, dessen Hülle zu 83 Prozent aus dem Recycling-Kunststoff „Procyclen“ besteht, unter dem Namen STABILO GREEN BOSS. Entwickelt wurde der Recycling-Kunststoff „Procyclen“ von der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH, einer Tochter des internationalen Recyclingspezialisten und Rohstoffversorgers ALBA Group. Die Coca-Cola Flaschenschraubverschlüsse eignen sich besonders gut als Ausgangsmaterial für die Produktion der Textmarker, da ihr Kunststoff aufgrund seiner ursprünglichen Zulassung für Lebensmittel den besonderen Anforderungen von STABILO an die gesundheitliche Unbedenklichkeit entspricht. Coca-Cola sammelt im Rahmen der Aufbereitung seiner PET-Mehrwegflaschen für die Wiederbefüllung die Schraubverschlüsse deutschlandweit als separaten Wertstoff ein und kann sie so sortenrein für die Produktion der Marker zur Verfügung stellen. „Aus diesen Gründen war für uns schnell klar, hier eine Kunststoff-Quelle gefunden zu haben, die perfekt für uns geeignet ist“, so Peter Satzinger, Manager Global Engineering, STABILO International GmbH. Interseroh stellt aus den Coca-Cola Verschlüssen den mehrfach ausgezeichneten Recyclingkunststoff Procyclen im eigens entwickelten Verfahren Recycled-Resource her. „Das Besondere an Procyclen ist, dass dieser Recyclingkunststoff durch seine individuelle Rezeptur alle Erwartungen an ein hochwertiges Produkt erfüllt und gegenüber Neuware auf Rohölbasis absolut gleichwertig ist. Allerdings bei einer deutlich besseren Rohstoff-, Energie- wie auch Klimaschutz-Bilanz“, so Dr. Manica Ulcnik-Krump, Leiterin Forschung und Entwicklung Recycled-Resource bei Interseroh. So haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts UMSICHT ermittelt, dass sich die in der Produktion entstehenden Treibhausgasemissionen um bis zu 50 Prozent reduzieren lassen, wenn statt Neugranulat Procyclen genutzt wird. Ulcnik-Krump: „Procyclen zu verwenden, ist daher die beste Entscheidung im Sinne der Nachhaltigkeit.“ „Im Sinne innovativer Verpackungslösungen arbeiten wir kontinuierlich daran, unsere Flaschen leicher zu machen, setzen auf den Einsatz von Recyclingmaterialien und pflanzlichen Rohstoffen und natürlich auf die Mehrfachnutzung von Materialien durch Mehrweg und Recycling. Umso mehr freut es uns, dass wir unseren Flaschenschraubverschlüssen gemeinsam mit unseren Partnern einen Weg für eine qualitativ hochwertige Weiterverarbeitung gefunden haben“, so Sanam Moayedi-Stummer, Director Procurement, Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH. STABILO vertreibt den Textmarker in vier Farben im Rahmen seiner „Green-Sortiments“ unter dem Namen STABILO GREEN BOSS. Der STABILO GREEN BOSS ist nachfüllbar mit dem STABILO BOSS Refill und das erste Produkt aus der Zusammenarbeit zwischen STABILO, Coca-Cola und Interseroh. Weitere Produkte sollen folgen. STABILO International ist einer der führenden Schreibgerätehersteller in Europa und setzt mit Produkten zum Schreiben, Malen & Zeichnen und Leuchtmarkieren immer wieder Standards – wie etwa dem STABILO BOSS mit über 2 Milliarden verkauften Stiften weltweit. Die Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH (CCEP DE) ist mit einem Absatzvolumen von knapp 3,9 Milliarden Litern (2015) das größte deutsche Getränkeunternehmen. Sie ist für die Abfüllung sowie den Verkauf und Vertrieb von Coca-Cola Markenprodukten in Deutschland verantwortlich. Die CCEP DE betreut ca. 370.000 Handels- und Gastronomiekunden und beschäftigt rund 9.000 Mitarbeiter. Die CCEP DE ist Teil von Coca-Cola European Partners (CCEP), einem der führenden Konsumgüterhersteller in Europa. CCEP bedient über 300 Millionen Konsumenten in zwölf Ländern mit einer breiten Auswahl von alkoholfreien Getränken. Download PDF Das anliegende Foto ist unter der Quellenangabe "ALBA Group" frei verwendbar.

1.0

BIOFACH: Interseroh überreicht Bio-Zentrale neues „Made for Recycling“-Siegel

Köln. Im Rahmen der BIOFACH, Weltleitmesse der Bio-Branche in Nürnberg, vergibt der Umweltdienstleister Interseroh heute das neue „Made for Recycling“-Siegel an den Bio-Lebensmittelhersteller Bio-Zentrale Naturprodukte. Damit darf die Bio-Zentrale als erster Hersteller für Bio-Lebensmittel das neue Interseroh-Siegel auf seinen Verpackungen führen. Symbolisch wurde das Siegel an einer überdimensional großen Produktverpackung der Bio-Zentrale angebracht. „Unsere Lebensmittel sollen nicht nur so naturbelassen wie möglich sein, sondern auch so wenig wie möglich die Umwelt belasten. Das Siegel ist sozusagen der Ritterschlag für unsere Bemühungen“, freut sich Johannes Mauss, Geschäftsführer der Bio-Zentrale Naturprodukte GmbH . Das neue Interseroh-Siegel steht für die sehr gute Recyclingfähigkeit einer Verpackung. Konkret bedeutet dies: Die Verpackung kann im Recyclingkreislauf ausgezeichnet vom Verbraucher getrennt, maschinell sortiert und werkstofflich wiederverwertet werden. „Wir hoffen, dass viele weitere Hersteller dem guten Beispiel der Bio-Zentrale folgen und ihre Produktverpackungen auf ihre Recyclingfähigkeit prüfen“, sagt Julian Thielen, zuständig für den Bereich Verpackungsoptimierung „Made for Recycling“ bei der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH . „Schon beim Verpackungsdesign ist Recyclingfähigkeit neben Produktschutz und Qualitätseindruck das wesentliche Kriterium bei der Auswahl der Materialien.“ Um 11:00 Uhr findet eine gemeinsame Pressekonferenz mit allen am Prozess beteiligten Partnern am Stand der Bio-Zentrale auf der BIOFACH statt. Herr Julian Thielen stellt dort das neue Erklär-Video von Interseroh zur Verpackungsoptimierung vor: https://youtu.be/Kz16WkPtuD0

1.0

Upcycling von Polyolefinen / Interseroh präsentiert Recycled-Resource-Verfahren

Köln. Die INTERSEROH Dienstleistungs GmbH stellt auf dem am kommenden Mittwoch beginnenden internationalen Fachkongress „Future of Polyolefins“ ihr innovatives Recompounding-Verfahren Recycled-Resource vor. Mit diesem Verfahren hat die Tochtergesellschaft des Recyclingspezialisten ALBA Group einen Prozess geschaffen, mit dem sich Produkte aus Recyclingkunststoff exakt nach Kundenwunsch herstellen lassen. Der Kongress „Future of Polyolefins“ ist ein internationales Branchentreffen wesentlicher Vertreter aus der Polyolefin-Anwendungstechnik sowie -Wissenschaft und findet in diesem Jahr vom 18. bis 19. Januar im Hotel Park Plaza Victoria Amsterdam in den Niederlanden statt. Die Entwicklungen im Bereich des Upcyclings von Polyolefinen aus Haushaltsabfällen erläutert Dr. Manica Ulcnik-Krump, Leiterin Forschung und Entwicklung Recycled-Resource bei Interseroh am zweiten Kongresstag im Rahmen eines Fachvortrages mit dem Titel „Upcycling approach that enables polyoefin plastic waste to lead a second life“. „Mit unserem Verfahren und unserem Forschungs- und Entwicklungsteam bieten wir Herstellern Anwendungslösungen für jeden Bereich und jede Anforderung“, so Ulcnik-Krump. „Unser Recycling-Rohstoff Procyclen wurde bereits mehrfach ausgezeichnet und ist Neumaterial auf Rohölbasis technisch in jeder Hinsicht ebenbürtig. Kunden erhalten durch unser Angebot die Möglichkeit, dem Thema Rohstoffeffizienz qualitativ auf höchster Ebene zu begegnen. Es ist uns eine große Freude, dass wir unser Verfahren in diesem hochkarätigen Umfeld auf dem Future of Polyolefins-Kongress präsentieren können. Das bestätigt, dass das Recycling von Polyolefinen für die Hersteller von Kunststoffprodukten weiter an Bedeutung zunimmt.“ Recycled-Resource basiert auf einem komplexen Upcycling-Recompounding-Prozess: Nach der umfassenden Hightech-Sortierung der Kunststoffabfälle aus der Gelben Tonne folgt das Recompounding, bestehend aus Extrusion, Restabilisierung, Wiederaufbau der molekularen Struktur sowie chemischer Modifizierung unter Zugabe von Additiven, um exakt die vom Kunden gewünschten Kunststoff-Eigenschaften zu erhalten. Das Fraunhofer-Institut UMSICHT hat die Produktion von Kunststoffgranulat aus Neumaterial mit der Produktion von Procyclen durch Recycled-Resource in puncto Nachhaltigkeit verglichen. Das eindeutige Ergebnis: Wird Neugranulat eins zu eins durch Procyclen ersetzt, so reduzieren sich die bei der Herstellung entstehenden Treibhausgasemissionen um bis zu 50 Prozent. Download PDF

1.0

Neue Studie: ALBA Group erzielt ein Prozent der bundesdeutschen Treibhausgaseinsparungen

Berlin. Das Recycling von Wertstoffen leistet einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung des Klimas. Das belegt die heute vorgestellte Studie „resources SAVED by recycling“, die das Fraunhofer-Institut UMSICHT im Auftrag der ALBA Group ausgearbeitet hat. Danach hat die ALBA Group 2018 durch die Kreislaufführung von 5,6 Millionen Tonnen Wertstoffen 4,4 Millionen Tonnen klimaschädliche Treibhausgase eingespart. Dies entspricht einem Prozent der deutschen CO2-Einsparungen im Vergleich zu 1990 oder auch dem Klimaschutzeffekt eines über 441.000 Hektar großen Mischwalds, vergleichbar mit einer Fläche fast doppelt so groß wie das Saarland. Zudem wurden durch das Recycling im Vergleich zur Primärproduktion 31,9 Millionen Tonnen Ressourcen wie beispielsweise Erze, Kohle oder Holz eingespart. „Um die Klimaschutzziele bis 2030 zu erreichen, muss Recycling fester Bestandteil allen Wirtschaftens werden“ sagt Dr. Axel Schweitzer, Vorstandsvorsitzender der ALBA Group . „Die Politik verschenkt immer noch enorme Klimaentlastungs-Potenziale. Durch Recycling lässt sich Klimaschutz viel einfacher und wirksamer erreichen als mit vielen Maßnahmen im Klimaschutzpaket. Zudem ist uns dabei die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger gewiss, da es sie noch nicht einmal finanziell belastet. Eine Welt ohne Abfall ist also immer auch eine Welt mit weniger Treibhausgasen. Deshalb brauchen wir klare Ziele für die Kreislaufwirtschaft: Der Einsatz von Rezyklaten muss konsequent gefördert werden, beispielsweise indem weitere Qualitätsstandards eingeführt werden und die öffentliche Hand als Vorreiter nur noch Produkte mit Rezyklatanteil einkauft. Das neue Klimaschutzpaket der Bundesregierung sollte ambitioniertere Ziele enthalten.“ „Unsere umfassende Bilanzierung ermöglicht es, die Umwelteffekte des Recyclings genau zu beziffern; vor dem Hintergrund der aktuellen Klimaschutzdiskussion ist dies ein wichtiges Signal“, so Dr.-Ing. Markus Hiebel, Leiter der Abteilung Nachhaltigkeits- und Ressourcenmanagement im Fraunhofer-Institut UMSICHT . Positiv bemerkbar mache sich die Neu- und Weiterentwicklung von Verfahren wie etwa das in der ALBA Group entwickelte Kunststoffrecyclingverfahren Recycled-Resource. So spart der Einsatz hochwertiger Recyclingkunststoffe heute bereits mehr als 50 Prozent klimaschädliche Treibhausgasemissionen im Vergleich zur Verwendung von Neugranulat aus Rohöl ein. „Um das volle Potenzial der Recyclingrohstoffe auszuschöpfen, müssen wir den Blick allerdings künftig noch stärker als bisher auf die Gestaltung und Herstellung recyclingfähiger Produkte und Verpackungen lenken“, betont Markus Hiebel. Mit der Dienstleistung „Made for Recycling“ – einer wissenschaftlich fundierten Methodik zur Bewertung der Recyclingfähigkeit – unterstützt der zur ALBA Group gehörende Umweltdienstleister Interseroh die Unternehmen bereits gezielt bei der nachhaltigen Optimierung ihrer Verpackungen. Entwickelt wurde diese Methode von Interseroh gemeinsam mit dem bifa Umweltinstitut, abschließend überprüft durch die Experten des Fraunhofer-Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV. Wie sich die Recyclingaktivitäten der ALBA Group auf das Klima und die natürlichen Ressourcen auswirken, untersucht das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT seit mittleiweile zwölf Jahren. Veröffentlicht werden die Ergebnisse in der jährlich erscheinenden Broschüre „resources SAVED by recycling“. 2018 wurden die Stoffströme Kunststoffe, Metalle, Elektroaltgeräte, Holz, Papier/Pappe/Karton, Leichtverpackungen sowie Glas in die Untersuchung einbezogen. Die vollständigen Studienergebnisse sowie Best Practices für Recycling aus der ALBA Group finden Sie auf dem Informationsportal www.resources-saved.com. Über Fraunhofer UMSICHT: Fraunhofer UMSICHT ist Wegbereiter einer nachhaltigen Energie- und Rohstoffwirtschaft durch Bereitstellung und Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse in Unternehmen, Gesellschaft und Politik. Das engagierte UMSICHT-Team erforscht und entwickelt gemeinsam mit Partnern nachhaltige Produkte, Prozesse und Dienstleistungen, die begeistern. Die Balance von wirtschaftlich erfolgreichen, sozial gerechten und umweltverträglichen Entwicklungen steht dabei im Fokus. Das Institut hat Standorte in Oberhausen, Willich und Sulzbach-Rosenberg. Fraunhofer UMSICHT erwirtschaftete im Jahr 2018 mit einer Belegschaft von 529 Personen einen Umsatz von mehr als 42,2 Millionen Euro. Als eines von 72 Instituten und Forschungseinrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft, der führenden Organisation für angewandte Forschung in Europa, sind wir weltweit vernetzt und fördern die internationale Zusammenarbeit. Weitere Informationen zu Fraunhofer UMSICHT unter www.umsicht.fraunhofer.de . PDF Download

1.0

Moderne Kreislaufwirtschaft legt Potenziale für Klimaschutzpolitik offen

Köln. Die INTERSEROH Dienstleistungs GmbH demonstriert mit ihren modernen Lösungen für Kreislaufwirtschaft, wie sich effektiver Klimaschutz praktisch realisieren lässt. Diesen hatten in der vergangenen Woche 51 große und mittelständische Unternehmen – darunter auch der Umweltdienstleister Interseroh – und Unternehmensverbände in einer gemeinsamen Erklärung von den Parteien gefordert. Demnach soll die künftige Bundesregierung einen engagierten und beschleunigten Klimaschutz zu ihrer zentralen Aufgabe machen und ihn im Rahmen eines Modernisierungsprogramms für Deutschland ausgestalten. „Das beste Argument für eine schnelle politische Umsetzung der Klima- und Energiewende ist der Erfolg der deutschen Kreislaufwirtschaft“, so Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH. „Diese ist internationales Vorbild und Vorreiter in Fragen des Klima- und Ressourcenschutzes, sie treibt technologische Innovationen voran und generiert dabei tausendfach Arbeitsplätze.“ Klimaschonung durch Kreislaufwirtschaft jährlich ermittelt Die positiven ökologischen Effekte, die Interseroh mit seinen Lösungen („zero waste solutions“) erzielt, belegt das renommierte Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in regelmäßigen Studien: So spart beispielsweise die Aufbereitung eines Notebooks für eine zweite Nutzungsdauer rund 154 Kilogramm Treibhausgase. Um so viel CO 2 zu binden, wie der Einsatz des Mobilen Zählzentrums für Einwegpfandflaschen von Interseroh jedes Jahr vermeidet, benötigte man einen Wald in der Größe dreier Fußballfelder. Die eingesparten Treibhausgase weist Interseroh einmal jährlich für seine Kunden in einem individuellen Zertifikat aus. „Die ökologischen Vorteile ihres Engagements schwarz auf weiß zu sehen, motiviert viele unserer Kunden, noch mehr für die Umwelt und das Klima zu tun“, so Markus Müller-Drexel weiter. „Unsere Arbeit ist aber nur eines der vielen Elemente im Gesamtgerüst des Klimaschutzes. Deshalb fordern wir die Regierung dazu auf, nun schnell die notwendigen Schritte hin zu einer umfassenden Klima- und Energiewende einzuleiten.“ Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit stärken „Eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz ist eine große Chance für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft“, heißt es auch in der gemeinsamen Erklärung der 51 Unternehmen und Verbände, die vergangene Woche veröffentlicht wurde. „Die kommende Regierungskoalition sollte darum die Geschwindigkeit der Transformation hin zur treibhausgasneutralen Wirtschaft erhöhen.“ Dazu komme es vor allem auf kluge staatliche Rahmensetzung an. Koordinatoren der Erklärung sind die Unternehmensverbände Stiftung 2° und B.A.U.M. sowie die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch. Die vollständige Erklärung finden Sie hier: www.germanwatch.org/de/14633 PDF Download

1.0

Volle Punktzahl für die Kreislaufwirtschaft – Interzero @ IFAT 2024

Fünf Tage IFAT liegen hinter uns. Fünf Tage voll mit inspirierenden Gesprächen, interessanten Menschen und spannenden Duellen am Basketballkorb. Die IFAT 2024 – die Weltleitmesse für Wasser, Abwasser, Abfall- und Rohstoffwirtschaft – hat ihr Versprechen, Lösungsplattform, Wissenshub und Netzwerkevent zu sein, mehr als eingelöst. Interzero war erstmals mit einem gruppenweiten Auftritt und dem gesamten Angebotsportfolio auf der Messe vertreten und präsentierte die breite Palette an Produkten und Lösungen rund um die Schließung von Produkt-, Material- und Logistikreisläufen sowie alles rund um innovatives Kunststoffrecycling. „Mit Interzero entscheiden sich unsere Kunden für eine nachhaltige Sicherung von Rohstoffen für die Zukunft sowie innovatives und individuelles Kreislaufmanagement – digital und analog aus einer Hand. Diesen Ansatz konnten wir auf der diesjährigen IFAT erstmals geschlossen unter der neu formierten Marke Interzero präsentieren", so Sebastiaan Krol, CEO Interzero Circular Solutions, am Rande der Messe. „Ich freue mich sehr über jedes Gespräch und den spannenden Austausch während der IFAT – denn Kreislaufwirtschaft ist Teamsport. Nur gemeinsam schaffen wir es, den Earth Overshoot Day weiter nach hinten zu schieben“, so Krol weiter. Die Kreislaufwirtschaft entwickelt sich dynamisch. Das war auf der diesjährigen IFAT nicht zu übersehen. Auch die Frage nach dem „what’s next?“ stand immer wieder zur Debatte. So auch in der Paneldiskussion zum Thema „Zirkularität im Textilsektor“, in der sich unsere Expertin für Circular Textiles Julia Haas gemeinsam mit Dr. Julia Hobohm und Jonas Stracke zur erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) in der Textilbranche ausgetauscht hat. Definitiv ein Highlight. Genauso wie die verschiedenen Sessions rund um die Perspektiven für chemisches Recycling und der Austausch zu nachhaltigem und recyclingfähigem Verpackungsdesign. Und die volle Punktzahl? Die wurde gleich zehnmal übertroffen – im Duell an unserem Basketballkorb sicherten sich zehn besonders treffsichere Standbesucher*innen jeweils ein Trikot des Basketballbundesligisten ALBA BERLIN – was nicht nur den Albatros freute, der am Interzero-Stand immer wieder für ordentlich Stimmung sorgte.

1.0

Erstmals belegt: Wiederaufbereitung von Laptop & Co. schont Klima und Ressourcen

Köln. Die von Interseroh angebotene Aufbereitung von PCs und Notebooks leistet einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz und zur Bewahrung natürlicher Ressourcen. Dies wurde nun erstmals wissenschaftlich durch eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT im Auftrag der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH belegt. Danach spart das einmalige Aufbereiten eines Notebooks allein 181 Kilogramm Primärressourcen ein. Zugleich vermindert sich der Ausstoß von schädlichen Klimagasen um rund 154 Kilogramm. Das entspricht rund 1.100 gefahrenen Kilometern eines durchschnittlichen PKWs – einmal die Strecke Berlin-München und zurück. Noch effizienter ist die Aufbereitung eines PCs. Hier werden 387 Kilogramm Primärressourcen und 229 Kilogramm klimaschädliche Gase eingespart. Als Basis für die Berechnung dieser Werte diente den Wissenschaftlern die Annahme, dass Geräte bei einer Erst- und Zweitnutzung jeweils 3,5 Jahre verwendet werden. „Durch die längere Lebensdauer der Geräte tragen wir entscheidend dazu bei, dass der Gedanke der Nachhaltigkeit und Abfallvermeidung auch in der Informationstechnologie Einzug findet“, so Jan Höschel, Leiter Business Center ReUse INTERSEROH Dienstleistungs GmbH . „Unsere Kunden können die durch die Wiederaufbereitung ihrer Geräte erzielten Einsparungen auch jederzeit im Rahmen eines von uns erstellten Zertifikates belegen.“ „Im Sinne der Circular Economy ist die Wiederverwendung von Produkten die aus Ressourcensicht beste Möglichkeit, da hier der größtmögliche Wert des Produkts erhalten bleibt“, so Dr. Markus Hiebel, Abteilungsleiter Nachhaltigkeits- und Ressourcenmanagement bei Fraunhofer UMSICHT . „Nach der Wiederverwendung des Geräts kann die zusätzliche Nutzung von Ersatzteilen folgen und dann das Recycling der enthaltenen Wertstoffe“. Der Service von Interseroh richtet sich an Firmen, deren IT- und Kommunikationsgeräte häufig eine kurze Nutzungsdauer haben, obwohl sie meist noch funktionsfähig sind. Die Tochter des Recyclingspezialisten ALBA Group kauft diese Geräte und organisiert sämtliche Schritte auf dem Weg zur Wiederverwendung. Dazu gehört die europaweite Abholung sowie die sichere und zertifizierte Datenlöschung und/oder Datenträgerzerstörung inklusive ausführlichem Reporting. Sollten Datenträger defekt sein oder sich aus anderen Gründen nicht weiter verwenden lassen, organisiert der Umweltdienstleister die fachgerechte Entsorgung. Im Anschluss an die Aufbereitung erfolgen eine abschließende Analyse und Funktionstests, damit nur hochwertig aufbereitete Geräte zurück in den Markt gelangen. Für die Vermarktung bietet Interseroh drei Optionen an, aus denen der Kunde wählen kann: Weiterverkauf an Mitarbeiter zu Firmenkonditionen über eine Shop-Lösung, Vertrieb an Privatkunden oder das Spenden der Geräte für einen gemeinnützigen Zweck. Download PDF Das anliegende Foto ist unter der Quellenangabe „ALBA Group“ frei verwendbar.

1.0

Der „Sammeldrache“ von Interseroh unterstützt den Spielwarenkonzern Mattel bei der Sammlung von kaputtem Spielzeug

Seit mehr als 20 Jahren sammelt Interseroh mit dem „Sammeldrache“-Programm leere Druckerpatronen und -kartuschen zugunsten von Schulen und Kindergärten. Mit diesem Sammelsystem verfolgt Interseroh nicht nur das Ziel, Rohstoffe zu schonen und Bildung zu fördern, sondern auch, einen pädagogischen Mehrwert für Kinder in Sachen Umweltschutz und Recycling zu schaffen. Die jahrelange Erfahrung und das deutschlandweite Netzwerk des Umweltdienstleisters an Schulen und Kindergärten haben zu einem neuen Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Spielwarenkonzern Mattel geführt. Nun unterstützt der „Sammeldrache“ auch die Ausweitung des PlayBack-Programms von Mattel in Form einer Sammelaktion an Schulen und Kindergärten. Im Rahmen des Programms nimmt Mattel deutschlandweit ausgedientes Kunststoff-Spielzeug zurück, führt es einer Wiederaufbereitung zu und schenkt ihm ein neues, zweites Leben: Aus dem recycelten Spielzeug soll ein neuer Spielplatz entstehen, der voraussichtlich Ende 2022 an eine Kindereinrichtung gespendet wird. Zusätzlich spendet Mattel für jedes gesammelte Kilogramm Kunststoff einen Euro an die Kinderhilfsorganisation „BILD hilft e.V. Ein Herz für Kinder“. Zur Umsetzung der PlayBack-Aktion erhielten 100 teilnehmende Einrichtungen des „Sammeldrache“-Programms im gesamten Bundesgebiet eine Sammelbox, in der ausgedientes Spielzeug gesammelt wurde. So kann es vor der Müllverbrennung und der damit einhergehenden endgültigen Vernichtung der Rohstoffe gerettet werden. Für jede mit Kunststoffspielzeug gefüllte Box erhalten die Einrichtungen Punkte, die gegen hochwertige Prämien auf der „Sammeldrache“-Website eingetauscht werden können. Prämien wie Sportgeräte, Lern- bzw. Bastelmaterialien, Bücher, IT-Equipment oder Spielzeug tragen so dazu bei, die Ausstattung an Schulen und Kindergärten zu verbessern. Mit dieser Sammelaktion macht Mattel zusammen mit Interseroh und den weiteren Projektpartnern die ersten Schritte hin zu einer nachhaltigen Spielwarenindustrie und unterstützt dabei Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland. Weitere Informationen zum PlayBack Programm und der Teilnahme finden Sie unter: www.mattel.de/playback/ Weitere Informationen zu der Sammlung von Druckerpatronen von Interseroh sowie zum „Sammeldrache“-Programm finden Sie hier: www.interseroh.de/leistungen/wiederverwendung/druckerpatronen/ www.sammeldrache.de