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Berlin/Köln. Kreislaufwirtschaft, konsequent weitergedacht: Mit seinem konsequenten Ansatz und konkreten, großflächig umgesetzten Kundenprojekten für Abfallvermeidung und die Kreislaufführung von Rohstoffen hat Interzero im Wettbewerb um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2024 die Finalrunde erreicht. Der Preis wird zusammen mit dem Bundesumweltministerium, der DIHK und dem WWF an Unternehmen mit beispielhaftem Engagement für nachhaltige Transformation vergeben. In der Kategorie Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft zählt Interzero damit auch aus der Sicht der hochkarätigen Jury zu den Vorreitern. 2022 neu aufgestellt, steht der europaweit führende Kreislaufdienstleister für einen neuartigen, ganzheitlichen Ansatz von „zero waste solutions“: Für und mit seinen ganz unterschiedlichen Kunden, von Automotive- über Digitalunternehmen bis zu Schuhherstellern und Baustofflieferanten, entwickelt Interzero maßgeschneiderte Lösungen für Wertstoffkreisläufe. Ebenso deckt er sämtliche Stufen des Kunststoffrecyclings und mit dem Dualen System Interseroh+ auch den kompletten Verpackungskreislauf ab. „Wichtigstes Ziel ist es, die Rohstoffe wirklich wieder zurück in die Produktion zu führen“, sagt Sebastiaan Krol, CEO Interzero Circular Solutions . „Unsere Vision ist eine Welt ohne Abfall – wir setzen auf Partnerschaften, Kooperationen und innovative Geschäftsmodelle, um Kreisläufe zu schließen und Abfälle bestmöglich zu vermeiden, wiederzuverwenden und zu verwerten.“ Gemeinsam mit der digitalen Plattform Resourcify etwa bietet Interzero seinen Kunden einen integrierten „Zero Waste Manager“ an, um das Abfallmanagement effizient und nachhaltig zu organisieren. Weitere Beispiele: das Mehrweg-System für Speisen und Getränke „EINFACH MEHRWEG“ in Kooperation mit Sykell oder das Joint Venture „Encory“ von Interzero und der BMW Group zur nachhaltigen Wiederaufbereitung von Kfz-Teilen. Nachhaltige Wertschöpfung, Klima- und Ressourcenschutz, soziale Verantwortung: Welche Ziele Interzero im Einzelnen verfolgt und was das Unternehmen bereits erreicht hat, ist im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht sowie im Nachhaltigkeitsmagazin „ALL IN“ nachzulesen. Teil des ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatzes von Interzero ist auch das Engagement beim Basketballverein ALBA BERLIN, der mit Unterstützung des Unternehmens seit Jahren eine klare Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt und 2023 ebenfalls für die Finalrunde des Deutschen Nachhaltigkeitspreises nominiert ist. Für Sebstiaan Krol ist das kein Zufall: „Interzero und ALBA BERLIN tragen durch die langjährige Verbindung und gegenseitiges Lernen die gleiche Nachhaltigkeits-DNA in sich, die als Grundbausteine den Einsatz für eine lebenswerte Welt, Teamorientierung, Diversität und Chancengleichheit sowie Agilität beinhaltet.“ Fakten zu den positiven Umwelteffekten der Interzero-Aktivitäten liefert zudem die jährliche Studie „resources SAVED by Recycling“ von Fraunhofer UMSICHT: Durch die Kreislaufführung von rund 1,8 Millionen Tonnen Wertstoffen hat Interzero danach allein im Jahr 2021 über 12,5 Millionen Tonnen Primärrohstoffe und rund eine Million Tonnen Treibhausgasemissionen eingespart. Aus diesen Daten ergibt sich auch eine andere Rechnung auf die Interzero mit seinen Kunden stolz ist und die zu noch höheren Zielen antreibt: Ohne die gemeinsamen Recycling-Aktivitäten wäre die Grenze des „Earth Overshoot“ 2023 nach Berechnungen des Global Footprint Network (GFN) weltweit um 7:16 Minuten und in Deutschland um 4:20 Stunden früher überschritten worden. Foto: DNP / Frank Fendler
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Mit „Meet the Team“ möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere Unternehmenskultur und das einzigartige Team hinter Interzero ermöglichen. Dabei präsentieren wir die berufliche und persönliche Vielfalt unserer Mannschaft. David Wolf ist unser Experte für die neue PET-Recyclinganlage in Liebenau. Als verantwortlicher Projektingenieur hat er uns beeindruckende Einblicke gegeben. Jetzt das Video ansehen David Wolf: Ich bin David Wolf und begleite seit 2021 das PET-Recyclingprojekt als Projektmanager. Wie sieht dein typischer Arbeitsalltag aus? David Wolf: Nicht jeder Tag gleich dem anderen. Ich arbeite mit verschiedenen Kunden, Lieferanten und Charakteren zusammen. Das macht es für mich so interessant, hier zu arbeiten. Als Projektmanager kommt es auch darauf an, in welcher Projektphase man sich befindet. Was ist das Besondere an der rPET-Anlage? David Wolf: Die Besonderheit der rPET-Anlage hier am Standort ist, dass wir von einem linearen System, also ein Produkt wird irgendwann zu Abfall, zu einem geschlossenen Kreislauf kommen. Wir erhalten die Flaschen hier in sortierter und geschredderter Form und erzeugen daraus ein lebensmitteltaugliches Granulat, woraus dann wieder die Getränkeindustrie ihre Preforms bzw. Getränkeflaschen herstellt, die wir dann wieder im Laden erwerben können. Worauf bist du in deinem Job am meisten stolz? David Wolf: Ich stehe morgens auf und gehe in meine rPET-Anlage, weil es in der Gesellschaft hoch anerkannt ist, wenn man im Recycling arbeitet. Wenn ich gefragt werde: David, was machst du beruflich? Dann antworte ich: Ich stelle gerade aus einer Flasche wieder eine Flasche her. In der Regel löst diese Antwort große Bewunderung aus. Woher kommt deine Leidenschaft für den Beruf? David Wolf: Meine Leidenschaft kommt daher, weil wir uns bewusst sein müssen, dass wir recyclen müssen, um nachfolgenden Generationen unsere Rohstoffe zu sichern. Sodass nachfolgende Generationen, wie wir hier auf der Welt leben können. Was ist dein Lieblingskunststoff? David Wolf: Da ich dieses PET-Projekt größtenteils mit begleitet habe, ist PET mein Lieblingskunststoff.
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Mit „Meet the Team“ möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere Unternehmenskultur und das einzigartige Team hinter Interzero ermöglichen. Dabei präsentieren wir die berufliche und persönliche Vielfalt unserer Mannschaft. Anna-Maria ist als Sales Managerin am Berliner Standort der Interzero Product Cycle tätig und betreut mit viel Charme die Kunden unserer Online-Plattform www.gebrauchte-technik.de. Jetzt das Video ansehen. Anna-Maria Zimmermann: Mein Name ist Anna-Maria. Ich arbeite am Berliner Standort der Interzero Product Cycle als Sales Managerin im Online Sale und konkret heißt das, dass ich für den Kundenservice für unseren Onlineshop gebrauchte-technik verantwortlich bin. Was ist der Vorteil beim Kauf von gebrauchten IT-Geräten? Anna-Maria Zimmermann: Ich würde jedem empfehlen, ein gebrauchtes IT-Gerät zu kaufen. Eigentlich ist es ganz einfach: Bei der Herstellung von IT-Geräten werden seltene und sehr wertvolle Rohstoffe abgebaut. Der Abbau und die spätere Herstellung verbrauchen unglaublich viel Energie in Form von Wasser und Strom. Es wird außerdem viel CO2 produziert. Das heißt, wenn ich mir ein gebrauchtes IT-Gerät kaufe, dann verlängere ich den Lebenszyklus dieses Gerätes und schone aktiv Ressourcen und die Umwelt. Was ist deine größte Stärke? Anna-Maria Zimmermann: Meine Stärke ist auf jeden Fall der Fokus auf zielorientiertem Arbeiten und mein Charme. Und wenn das zusammenkommt, dann ist das für den Kundenservice eine Win-win-Situation. Woher kommt deine Leidenschaft für den Beruf? Anna-Maria Zimmermann: Meine Leidenschaft für den Kundenservice, speziell hier im Unternehmen, kommt daher, dass ich idealistisch bin und mir eine nachhaltigere und saubere Umwelt wünsche. Nicht zuletzt, weil ich Mutter eines Kindes bin und wir alle wollen, dass unsere Kinder in einer gesunden und sauberen Welt aufwachsen. Was ist dein Lieblingskunststoff? Anna-Maria Zimmermann: Mein Lieblingskunststoff, wenn ich mich für einen entscheiden würde, wäre PET, weil er uns überall im Alltag begleitet und sehr gut zu recyclen ist.
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Mit „Meet the Team“ möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere Unternehmenskultur und das einzigartige Team hinter Interzero ermöglichen. Dabei präsentieren wir die berufliche und persönliche Vielfalt unserer Mannschaft. Nicholas von Chamier Gliszczinski ist in der Mobile Refurbishment Abteilung bei Interzero Product Cycle tätig und sorgt dafür, dass alle Geräte sicher von persönlichen Daten befreit und bereit für den nächsten Schritt im Recyclingprozess sind. Jetzt das Video ansehen Nicholas von Chamier Gliszczinski: Mein Name ist Nicholas von Chamier Gliszczinski. Ich arbeite bei Interzero Product Cycle in der Mobile Refurbishment Abteilung. Was sind deine Hauptaufgaben? Nicholas von Chamier Gliszczinski: Zu meinen Hauptaufgaben gehört das Löschen der Geräte, die wir zuvor im Wareneingang bekommen haben. Diese Geräte werden an speziell dafür eingerichteten Rechnern mit einer speziellen Software gelöscht. Dabei werden die persönlichen Daten, die sich noch auf dem Gerät befinden, vollständig entfernt und das Gerät sozusagen auf Werkseinstellung zurückgesetzt. Nebenbei werden Schäden, wie Kratzer, Brüche oder andere Beschädigung am Gehäuse aufgenommen. Was ist der Vorteil einer professionellen Datenlöschung? Nicholas von Chamier Gliszczinski: Das Löschen hat den Vorteil, dass es sich um eine zertifizierte Löschung handelt. Das heißt, wir können damit garantieren, dass alle Dateien vom Gerät runter sind. Und wirklich keine Restdateien drauf sind. Wenn man das Gerät nur auf Werkseinstellungen zurücksetzt, werden bei manchen Geräten zum Beispiel die Profile nicht gelöscht. Worauf bist du in deinem Job am meisten stolz? Nicholas von Chamier Gliszczinski: Worauf ich hier am Standort besonders stolz bin, ist, dass mein Vorgesetzter mir sehr viel Freiraum gibt, auch Probleme selbst zu lösen. Weil wir das Problem haben, dass wenn wir neue Geräte haben mit einer neuen Software oder sich die Löschsoftware aktualisiert, dass ziemlich viel Chaos entstehen kann. Und damit wir schnell reagieren können, bekommen wir auch die Macht die Fehler selbst zu beheben und uns Lösungen dafür zu überlegen. Was ist dein Lieblingskunststoff? Nicholas von Chamier Gliszczinski: Ich habe an sich keinen Lieblingsstoff. Aber ein Stoff, der mir persönlich sehr hilft, sind in meinem Fall meine Brillengläser, weil ich eine sehr starke Sehschwäche habe und ohne die wäre ich überhaupt nicht arbeitsfähig.
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Die ALBA Group Asia als Anbieter von Abfallmanagement- und Recyclinglösungen in der Region, und VietCycle, ein landesweit etabliertes Unternehmen für Abfallsammlung und Kunststoffrecycling in Vietnam, haben am vergangenen Mittwoch den Start einer Kooperation zur gemeinsamen Entwicklung der größten Kunststoffrecyclinganlage für lebensmittelechtes PET/HDPE in Vietnam bekannt gegeben. "Unsere Vision ist eine Welt ohne Abfall. Gleichzeitig wollen wir mit unserem ganzheitlichen Ansatz und durch den Einsatz von Digitalisierung dazu beitragen, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Sammler*innen nachhaltig zu verbessern. Mit diesem Projekt und der Zusammenarbeit mit unseren Partnern von VietCycle machen wir einen bedeutenden Schritt in diese Richtung. Wir kombinieren dabei unsere Expertise im globalen Kreislaufmanagement und Kunststoffrecycling mit Wissen des Teams von VietCycle über das lokale Erfassungsnetzwerk. Das Projekt wird Teil der dringend benötigten Lösung für Vietnams Problem mit dem wachsenden Plastikabfall sein. Darüber hinaus wird es eine beträchtliche Anzahl von „grünen“ nachhaltigen Arbeitsplätzen schaffen und die soziale Situation vieler Menschen verbessern. Für mich persönlich ist das mindestens genauso wichtig wie der Nutzen für die Umwelt und der wirtschaftliche Erfolg. Bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung in der Hauptstadt Hanoi haben uns hohe Vertreter der Regierung Vietnams und der deutschen Botschaft den Beitrag des Projekts zu einem der dringendsten Umweltprobleme im Land bestätigt und ihre Unterstützung zugesagt. Denn ihnen ist bewusst, dass Vietnam laut Weltbank einer der größten Verschmutzer der Weltmeere ist. Jährlich werden in Vietnam etwa 3 Millionen Tonnen Plastikabfall an Land eingeleitet und schätzungsweise 0,28 bis 0,73 Millionen Tonnen Plastikabfall in den Ozean . In ganz Vietnam haben lokale Regierungen Schwierigkeiten, ihre wachsenden Abfallströme zu sammeln, zu transportieren, zu behandeln und zu entsorgen. Durch eine rasche Urbanisierung in Verbindung mit zunehmendem Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum wird sich das Abfallaufkommen weiter erhöhen. Zusammen mit VietCycle wollen wollen wir diese Herausforderung angehen: Die Investitionssumme für die geplante Anlage wird bis zu 50 Millionen US-Dollar betragen. Wi streben eine Kapazität von bis zu 48.000 Tonnen pro Jahr. Die erste Betriebsphase wird voraussichtlich 2024/2025 beginnen. Das Projekt wird moderne Technologien zur Herstellung von lebensmittelechtem PET/HDPE nutzen, die den von der EU festgelegten internationalen Standards folgen. Durch die Partnerschaft kann das Netzwerk von VietCycle wachsen und einer erheblich größeren Zahl an informellen Abfallsammler*innen eine Aufwertung ihrer für Vietnam so wichtigen Arbeit bieten. Die Gleichstellung der Geschlechter und die soziale Inklusion in dem Sammelsystem und im Kunststoffrecycling-Sektor gehören zu den wichtigsten Zielen der Partnerschaft. Der von mir sehr geschätzte Hoang Duc Vuong, Chairman der VietCycle Joint Stock Company, sagte dazu „Die Zusammenarbeit mit ALBA Group Asia hilft uns, unseren Traum von der Verwertung von Kunststoffabfällen auf der Grundlage fortschrittlicher Technologie zu verwirklichen und so zu Nachhaltigkeit und Menschlichkeit beizutragen." Neben unserer vielversprechenden Partnerschaft und dem wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels in Vietnam wird die Erweiterung des Netzwerks es uns und VietCycle ermöglichen, viele der heute noch sehr benachteiligte Sammler*innen zu erreichen und ihr Leben durch ein Angebot an Ausbildungs- und Sozialversicherungsleistungen zu verbessern. Dazu werden wir auch die heute bereits in zehn Ländern aktive ALBA BERLIN Academy Asia einbinden, um bestehende Angebote mit ihrem Schul-, Sport - und Ausbildungsprogramm zu kombinieren.“ Über die ALBA Group Asia: Die ALBA Group Asia ist bereits seit mehr als 20 Jahren im Bereich der Entsorgungs- und Recyclingaktivitäten in Asien aktiv. Sie hat ihren Firmensitz in Hongkong. Weitere Niederlassungen befinden sich in China, Indonesien und Singapur. Mit ihrer Vision für eine Welt ohne Abfall konzentriert sich das Unternehmen auf vier Geschäftsfelder: Smart City Solutions, Plastics Recycling, Green Gas & Green Fuel Technology sowie Hazardous Waste Recycling & Management. Die ALBA Group Asia ist hervorgegangen aus den Asien-Aktivitäten der deutschen ALBA-Gruppe mit mehr als 50 Jahren Erfahrung in Deutschland und Europa, ist jedoch seit 2019 eine rechtlich eigenständige Unternehmensgruppe. Weitere Informationen finden Sie unter www.alba.com .
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Außen: eine Halle, wie sie in jedem Industriegebiet zu finden ist. Innen: ein Hightech-Labor, das seinesgleichen sucht. Neun Spezialistinnen und Spezialisten arbeiten hier an der Zukunft des Kunststoffrecyclings. Hochkonzentriert überwachen sie Analysegeräte und Pilotanlagen, nehmen Proben, schwenken Reagenzgläser, prüfen Messdaten auf den Monitoren. Interzero Plastics Innovation – der Name ist Programm: Wer das Recycling-Kompetenzzentrum im slowenischen Lenart betritt, spürt eine besondere Mischung aus wissenschaftlicher Neugier, Präzision und Leidenschaft für nachhaltige Innovationen. „Wir sind stolz darauf, dass wir hier die erste und bisher einzige nach EN/ISO 1702 akkreditierte Forschungseinrichtung in der EU haben, die auf die Analyse und Entwicklung von Rezyklaten spezialisiert ist“, sagt Dr. Manica Ulcnik-Krump, Vollblutchemikerin und Managing Director Interzero Plastics Innovations. Das geballte Kunststoff-Know-how in ihrem Team, die moderne Ausstattung des chemisch-thermischen und physikalisch-mechanischen Labors sowie eine eigene kleine Recyclinganlage schaffen beste Voraussetzungen, um neue, marktgerechte Lösungen für die Kreislaufwirtschaft zu entwickeln. „Die Chemie stimmt jedenfalls“, versichert Manica Ulcnik-Krump mit einem Augenzwinkern, „im Labor genauso wie in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern.“
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Nachhaltigkeit ist ein großes Thema auf der Bau 2023. Die Bauindustrie sieht sich mit Ressourcenknappheit, Materialengpässen und Lieferkettenproblemen konfrontiert. Denn die Baubranche verbraucht so viel Ressourcen und produziert so viel Abfall wie kein anderer Industriesektor. Immer strengere gesetzliche Regelungen zwingen zum Handeln. Ein Um- und Weiterdenken hin zu einer verbesserten Kreislaufwirtschaft am Bau ist aus ökologischen und ökonomischen Gründen dringend nötig. Neue Denkanstöße und effiziente Kreislauflösungen, um die Nachhaltigkeitsbilanz in der Baubranche zu verbessern, gibt Interzero. Interzero organisiert die Rücknahme und das Recycling von gewerblich anfallenden Verpackungen wie beispielsweise Transportverpackungen sowie von Produktresten und Gebrauchtwaren aller Materialien – bundesweit und nachhaltig und ist auf der BAU 2023 im Innovation Hub in Halle B0, Stand 112 zu finden. Langjährige Erfahrung und umfangreiches Portfolio für den Bau Seit über 30 Jahren betreibt Interzero bundesweite Rücknahme- und Recyclinglösungen für gewerblich anfallende Verpackungen wie beispielsweise Transportverpackungen. Jährlich koordiniert der Kreislaufdienstleister rund zwei Millionen Sammlungen für mehr als 4.000 Kunden in über 20 Branchen. Mit einem flächendeckenden Recycling- und Logistiknetzwerk sorgt Interzero dafür, dass Verpackungen bei Industrie, Handel und Gewerbe unkompliziert zurückgenommen und ressourcenschonend verwertet werden. Auch für Produktreste und Gebrauchtwaren organisiert Interzero innovative Kreislauflösungen. Ob Reparatur, Recycling, Rückführung in die eigene Produktion oder die fachgerechte Entsorgung: Interzero bündelt Materialströme und optimiert Verwertungsprozesse. So werden immer mehr Wertstoffe im Kreislauf geführt und Rohstoffe gesichert. Bauabfälle aller Art (Holz, Mineralwolle, Bauschutt etc.) können über die Interzero Rücknahmeplattform ecoservice24.com umweltgerecht und einfach entsorgt werden. Interzero bietet Bauunternehmen und Handwerkern verschiedenste Entsorgungslösungen für über fünfundzwanzig verschiedene Abfallarten an: vom klassischen Absetzcontainer bis hin zum komfortablen 1 m³ Big-Bag. Optimale Ressourcennutzung – individuelle Recyclinglösungen in der Praxis: Interzero organisiert die Wiederverwendung von Ytong- und Multipor-Resten Für Baustoff-Hersteller Xella hat Interzero ein effizientes Konzept entwickelt, um den Produktkreislauf für die Baustellen-Schnittreste von Ytong Porenbeton und Multipor Mineraldämmplatten zu schließen. Anstelle einer Entsorgung im Bauschuttcontainer werden die Schnittreste direkt auf der Baustelle in Big-Bags je nach Sorte gesammelt. Über die Interzero-Logistik werden die Big-Bags abgeholt, damit Xella das sortenreine Restmaterial wieder aufbereiten und als Mahlgut erneut in die Produktion einbringen kann. Das spart wertvolle Rohstoffe und schont damit Ressourcen. Durch diese nachhaltige Rücknahmelösung konnten bereits mehr als 8.000 Tonnen Restmaterialien stofflich verwertet werden. Kooperation mit dem Industrieverband Hartschaum e.V. (IVH): Nachhaltige Wiederverwendung von EPS-Verarbeitungsresten Zusammen mit dem Industrieverband Hartschaum e.V. (IVH) hat Interzero die ideale Lösung für EPS-Hersteller entwickelt, Abschnittsreste von EPS-Dämmstoffen zurückzunehmen. Die sauberen Baustellenabschnitte werden in Foliensäckengesammelt, im EPS-Herstellerwerk zerkleinert und zusammen mit Produktionsresten recycelt.
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Köln. Wie nachhaltig sind Papierverpackungen? Eine aktuell viel diskutierte Frage – klar beantworten lässt sie sich in vielen Fällen nur durch eine gezielte Analyse der Recycling-fähigkeit. Um Herstellern und Inverkehrbringern die Orientierung zu erleichtern, erweitert der Umweltdienstleister Interseroh+ sein etabliertes Prüf-Portfolio „Made for Recycling“ und bietet ab sofort auch die Bewertung von Papierverpackungen nach einer neuen Methodik der Confederation of European Paper Industries (Cepi) an. Die Recycling-Spezialist*innen von Interseroh+ zählen zu den Ersten, die ihren Kunden eine Bewertung von Papierverpackungen nach der neuen Cepi-Methodik ermöglichen. „Mit der Verpackungsanalyse ‚Made for Recycling‘ zeigen unsere Kunden, dass sie die Recyclingfähigkeit ihre Verpackungen nach höchsten Standards bewerten.“, sagt Markus Müller-Drexel, Vorsitzender der Geschäftsführung von Interseroh+ . „Wir entwickeln unser Leistungsspektrum permanent weiter und haben dabei nicht nur neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und die Anforderungen der Zukunft im Blick, sondern insbesondere auch die realen Bedingungen des Verpackungsrecyclings.“ Mit dem wissenschaftlichen Bewertungsstandard „Made for Recycling“, der gemeinsam mit dem bifa Umweltinstitut entwickelt und vom Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV bestätigt wurde, verfügt Interseroh+ bereits über umfassendes Know-how und bewährte Methoden in der Verpackungsbewertung und -optimierung. Was steckt hinter der Cepi-Methodik? Die weiterentwickelte Methodik zur Bewertung der Rezyklierbarkeit von Papierverpackungen wurde im Oktober 2022 von der Cepi veröffentlicht. Auf der Cepi-Methode basiert das Bewertungsschema der 4evergreen Allianz – einem Verbund von Unternehmen der gesamten Wertschöpfungskette faserbasierter Verpackungen. Ihr Ziel ist es, die Recyclingrate bis 2030 auf über 90 Prozent zu steigern und einen einheitlichen Bewertungsstandard in Europa zu etablieren. Die Cepi-Methode gilt als besonders praxisnah. Unterschiede zu bisher gängigen Standards wie dem PTS-Verfahren (PTS-RH 021:2012) liegen zum Beispiel in der Differenzierung zwischen Grob- und Feinrejekten, der Bestimmung der Makrostickies und einer kürzeren Auflösungszeit im Pulper. Das anliegende Foto ist unter der Quellenangabe „Interzero“ frei verwendbar. Foto-Download PM-Download
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Köln. Die INTERSEROH Dienstleistungs GmbH und der Verein United Against Waste e.V. haben eine Zusammenarbeit in Sachen Abfallvermeidung und Ressourcenschutz gestartet. Gemeinsam möchten der Umweltdienstleister und der gemeinnützige Verein ihre jeweiligen Fachkenntnisse zu einer noch vielfältigeren Abfalloptimierung in Verpflegungseinrichtungen einsetzen. Hierzu ist Interseroh dem Verein jetzt als Mitglied beigetreten. Der Verein United Against Waste ist im Rahmen des gemeinsamen Projektes für die Analyse der Prozesse innerhalb der Nahrungsmittelzubereitung zuständig – inklusive der Entwicklung praxistauglicher Maßnahmen zur Reduzierung und Vermeidung von Lebensmittelabfällen. Für die nicht vermeidbaren Abfälle übernimmt im Anschluss Interseroh, Tochter des Recycling- und Umweltdienstleisters ALBA Group, die Organisation des Abfallmanagements – angefangen bei der Entwicklung eines effizienten Entsorgungskonzepts über die Logistik und Sortierung bis hin zur Verwertung. „Interseroh bietet durch die langjährige Expertise in der Entwicklung von branchenspezifischen Abfalllösungen eine optimale Erweiterung unseres Angebotes“, so Torsten von Borstel, Geschäftsführer des United Against Waste e.V. . „So kommen wir gemeinsam unserem Ziel eines geschlossenen Kreislaufes sehr viel näher.“ „Wir beraten Kunden jedweder Branche, um eine nachhaltige, kosteneffiziente Optimierung ihres Lieferketten-Managements zu erreichen“, ergänzt Ralf Tölle, Leiter Branchenmanagement Gastronomie Recycling Solutions Interseroh . „Wir freuen uns daher sehr, dass wir mit United Agains Waste einen Partner gefunden haben, der uns wunderbar ergänzt und ebenso davon überzeugt ist, dass eine Welt ohne Abfall möglich ist.“ Über United Against Waste e.V.: United Against Waste e.V. ist eine Initiative für die Food Branche. Gemeinsam mit den Mitgliedern entwickelt der Verein praxistaugliche Lösungen, die aufzeigen, dass die Reduzierung von Lebensmittelabfall machbar ist – und zudem Geld spart. Die von United Against Waste erarbeiteten Maßnahmen helfen Betrieben der Außer-Haus-Verpflegung (AHV) überdies, das Thema Lebensmittelverschwendung im Küchenalltag greifbarer zu machen. Gleichzeitig sorgt eine aktive Öffentlichkeitsarbeit dafür, den respektvollen Umgang mit der Ressource „Lebensmittel“ weiter in den öffentlichen Fokus zu rücken. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.united-against-waste.de . Download PDF
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Die nach der geplanten Insolvenzeröffnung des dualen Systems ELS verbleibenden neun dualen Systeme haben sich auf eine Vereinbarung über die Sicherstellung der Entsorgung und Verwertung von Verkaufsverpackungen im Zeitraum ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens geeinigt und eine entsprechende Lösung der ELS vorgeschlagen. Die durch die ELS-Insolvenz entstandenen Unsicherheiten und Spekulationen im Hinblick auf die Sicherheit der Entsorgung von Verkaufsverpackungen in Deutschland wären damit kurzfristig ausgeräumt. „Unser Angebot liegt auf dem Tisch. Eine pragmatische und praktikable Lösung ist gefunden, um die Entsorgungssicherheit in Deutschland weiter gewährleisten zu können“, so Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der Interseroh Dienstleistungs GmbH , Betreiberin des Dualen Systems Interseroh. „Der aktuelle Fall zeigt, dass die Privatwirtschaft auch in Krisensituationen Lösungen schaffen kann. Jetzt liegt es an der ELS, diese Lösung zum Abschluss zu bringen.“ Auch die Kunden der ELS sind jetzt zum Handeln aufgefordert: Sie müssen sich unverzüglich bei einem der restlichen dualen Systeme anmelden, um der gesetzlich vorgeschriebenen Beteiligung ihrer Verpackungsmengen bei einem dualen System nachzukommen. „Die Unregelmäßigkeiten, die bei ELS festgestellt wurden, haben aufgezeigt, dass die Diskussionen der Vergangenheit um einheitliche Regelungen mehr als berechtigt waren“, so Müller-Drexel weiter. „Wir sind froh, dass auch mit Inkrafttreten des neuen Verpackungsgesetzes ab dem kommenden Jahr wieder ein klar definierter Wettbewerb über technische Leistungsfähigkeit stattfinden wird“ ELS hatte Mitte März einen Antrag auf Sanierung in Eigenverwaltung gestellt und überfällige Mengenmeldungen gegenüber der Clearingstelle abgegeben. Die Angaben deckten Unregelmäßigkeiten bei den bisherigen Mengenmeldungen seit Beginn des Systembetriebs der ELS auf. Die Verbindlichkeiten gegenüber den anderen Systembetreibern belaufen sich auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag. PDF Download