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Köln. Die wissenschaftliche Bewertungsmethode „Made for Recycling“ des Umweltdienstleisters Interseroh belegt nun auch die gute Recyclingfähigkeit einer Verpackung, die seit kurzem bei ihrem Kunden, der DMK Group, zum Einsatz kommt. Die Beutel der neuen Reibekäse-Produkte MILRAM „PizzaLiebe“ und MILRAM „AuflaufLiebe“, die seit März an den Handel geliefert werden, erhielten 18 von 20 möglichen Punkten und sicherten sich so das Gütesiegel für Recyclingfähigkeit. Den zugrunde liegenden Prüfungsstandard hat Interseroh gemeinsam mit dem bifa Umweltinstitut entwickelt; er wurde vom Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV abschließend überprüft. „Für einen funktionierenden Wertstoffkreislauf ist gute Recyclingfähigkeit von größter Bedeutung“, so Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH . „Nur wenn der zuhause von den Bürger*innen getrennte Abfall auch optimal recyclingfähig ist, können wir das gesamte Potenzial der Kreislaufwirtschaft ausschöpfen. Der Service ‚Made for Recycling‘ setzt zum einen feste Standards für Unternehmen bei der Entwicklung von Verpackungen und schafft zum anderen Orientierung für Verbraucher*innen, die ihren Einkauf bewusst klimafreundlich und ressourcenschonend gestalten wollen.“ Wie wichtig das Recycling von Wertstoffen für die dringend geforderte Entlastung des Klimas ist, belegt unter anderem die Studie „resources SAVED by recycling“ des Fraunhofer-Instituts UMSICHT. Die ALBA Group, zu der auch Interseroh gehört, hat danach allein im Jahr 2019 durch die Kreislaufführung von 6 Millionen Tonnen Wertstoffen 4,2 Millionen Tonnen klimaschädliche Treibhausgase eingespart. Dies entspricht rund einem Prozent der deutschen CO2-Einsparungen im direkten Vergleich der Jahresemissionen 1990 zu 2019 oder auch dem jährlichen positiven Klimaschutzeffekt von rund 59 Millionen Bäumen. Zur Bewertungsmethode „Made for Recycling“: Um die Recyclingfähigkeit einer Verpackung zu bewerten, hat Interseroh zusammen mit dem auf technischen Umweltschutz spezialisierten bifa Umweltinstitut ein dreistufiges Punktesystem entwickelt. In der ersten Stufe wird ermittelt, ob der Verbraucher die Verpackung problemlos dem richtigen Erfassungssystem zuordnen kann. Anschließend wird in der zweiten Stufe geprüft, wie sich die Verpackung bei der Sortierung verhält. Können die derzeit verfügbaren Sortiertechnologien die Verpackung in die richtige Materialfraktion einsortieren – oder verhindern bestimmte Materialien eine eindeutige Zuordnung? In der dritten Stufe wird untersucht, ob die Verpackung für eine werkstoffliche Verwertung geeignet ist oder ob zum Beispiel Etiketten, Verschlüsse oder Barrieren das Recycling erschweren. Verpackungsbarrieren werden üblicherweise eingesetzt, um das Produkt vor äußeren Einflüssen zu schützen und die Produkteigenschaften zu gewährleisten. Sie dienen beispielsweise als UV- oder Sauerstoffschutz. Je mehr Punkte die Verpackung auf einer Skala von 0 bis 20 erreicht, desto einfacher und besser lässt sie sich recyceln. Zusätzlich erfüllt der Service „Made for Recycling“ die Anforderungen des seit 1. September 2019 geltenden Mindeststandards zur Bemessung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR). PDF Download
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Wien. Interseroh Austria, eine Gesellschaft der ALBA Group, einer der führenden Recycling- und Umweltdienstleister weltweit, geht eine strategische Partnerschaft im EAG-Bereich mit dem italienischen Consorzio REMEDIA aus Mailand ein. Im Wege einer Kapitalerhöhung hat Interseroh Austria einen 40-Prozent-Anteil an REMEDIA TSR, der operativen Gesellschaft des Konsortiums, erworben und dazu die Option, die Anteile zu einem späteren Zeitpunkt noch weiter zu erhöhen. REMEDIA TSR hat einen Umsatz von 25 Millionen Euro, 250 Partner im Logistikbereich und 30 im Recyclingbereich. Im Jahr 2017 hat REMEDIA TSR italienweit rund 100.000 Tonnen elektrische Geräte am Ende ihres Lebenszyklus gesammelt. Consorzio REMEDIA ist eines der führenden Sammelsysteme für Elektroaltgeräte und Batterien in Italien. 20 der 30 global größten Elektrotechnik- bzw. Elektronik-Hersteller sind dabei Gesellschafter des REMEDIA-Konsortiums, darunter Branchengrößen wie Apple, Samsung, Siemens, Panasonic, Vodafone, Dell, Lenovo und Hitachi. Für Interseroh Austria ist es die größte Investition seit der Gründung des Unternehmens 1997 und eine weitere Expansion in neue Kernmärkte. „Diese Transaktion ist eine Investition von hohem strategischen Wert, die uns einen Platz in der ersten Reihe bei der EAG-Sammlung in Italien sichert“, so der für die Kooperation hauptverantwortliche Geschäftsführer Martin Ulke . Und der für den Bereich ReCycle zuständige Geschäftsführer Franz Sauseng ist überzeugt: „Wir arbeiten ständig daran, unseren Kunden immer weiter optimierte individuelle Lösungen bieten zu können. Durch die Partnerschaft mit Consorzio REMEDIA werden wir die Effizienz erneut steigern und zusätzliche Angebote etablieren. Die Kunden profitieren von einem operativen Mehrwert bei gleichzeitiger administrativer Entlastung – eine echte Win-Win-Situation für alle Beteiligten.“ Nach Österreich und Polen wird so auch der italienische Markt erschlossen, der hochinteressante Zukunftsperspektiven bietet. PDF Download
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Berlin/Köln. Seit heute agieren zwei weitere Firmen der Interzero-Guppe auch offiziell unter dem Namen des in Europa führenden Anbieters für Kreislauf- und Kunststoffrecyclinglösungen. Die Interseroh+ GmbH firmiert ab sofort unter dem Namen Interzero Recycling Alliance GmbH und die BRAMIN GmbH operiert fortan unter Interzero Baler Solutions GmbH . Bereits Anfang Januar 2024 hatte Interzero den gesamten Kunststoffrecyclingbereich erfolgreich in Interzero umfirmiert. Damit wird der langfristige einheitliche Markenauftritt aller zur Gruppe gehörenden Unternehmen weiterhin engagiert forciert. Die Umbenennungen ermöglichen es, das Portfolio und die langjährige Expertise aller Unternehmen unter dem einheitlichen Dach zu positionieren – das schafft Klarheit für Mitarbeitende, Kunden und Partner. „Wir sind stolz auf über 30 Jahre Erfahrung und die vielfältigen Kompetenzen aller Unternehmensbereiche unter der Marke Interzero. Um die Kreislaufwirtschaft insgesamt voranzubringen, braucht es Allianzen und echtes Teamplay. Bei Interzero leben wir die Synergien, die sich aus der Zusammenarbeit der verschiedenen Unternehmen ergeben, jeden Tag – für eine Welt ohne Abfall“, so Dr. Axel Schweitzer, Chairman und Gesellschafter von Interzero. Interzero Recycling Alliance Die Recycling-Allianz des Kreislaufdienstleisters Interzero richtet sich mit ihrem Angebot an alle Unternehmen, die nicht nur ihre gesetzliche Pflicht zur Verpackungslizenzierung erfüllen wollen, sondern selbst Verantwortung für das Schließen von Recycling- und Rohstoff-kreisläufen übernehmen. Die Expertinnen und Experten beraten zu recyclingfähigem Verpackungsdesign, unterstützen Hersteller bei Fragen rund um den Einsatz von Rezyklaten im Produktionsprozess und vergeben das Siegel „Made for Recycling Interzero“. Weitere Informationen finden Sie auf alliance.interzero.de . Interzero Baler Solutions Die BRAMIN GmbH – jetzt Interzero Baler Solutions GmbH – ist seit August 2023 Teil der Interzero-Gruppe. Das Unternehmen bietet ein breites Maschinenportfolio (vertikale Rohstoff- und Ballenpressen) zum Verdichten von Verpackungsabfällen vor allem für kleine und mittelgroße Unternehmen sowie Abholung und Vermarktung der gepressten Sekundärrohstoffballen. Weitere Informationen finden Sie auf www.interzero.de/ballenpressen/ . Das anliegende Foto kann unter der Quellenangabe ©Interzero verwendet werden. Foto-Download PM-Download
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Interseroh gehört auch dieses Jahr wieder zu den Finalisten bei den internationalen Plastics Recycling Awards Europe 2020. Gemeinsam mit dem dänischen Designhaus HOUE geht der Umweltdienstleister in der Kategorie „Haushalts- und Freizeitartikel des Jahres“ mit dem nachhaltigen Design-Stuhl „FALK Chair“ ins Rennen um die begehrte Auszeichnung. Das Besondere am FALK Chair: Die Schale inklusive Sitzfläche sowie Lehnen für den Rücken und die Arme besteht aus 100 Prozent Procyclen, einem von Interseroh hergestellten Recompound aus gebrauchten Kunststoffverpackungen aus dem Dualen System. Und auch die Metallbeine wurden zu circa 30 Prozent aus wiederverwendeten Materialien hergestellt. „Der FALK Chair zeigt, wie Innovation und visionäre Partnerschaften das Kunststoffrecycling voran bringen können, so dass es immer mehr Einfluss in unseren Alltag findet“, sagt Dr. Manica Ulcnik-Krump, Leiterin der Business Unit Recycled-Resource bei Interseroh. „Dank fortschrittlicher Technologie ist es heute möglich, Produkte mit hohem Design- und Funktionswert aus Kunststoffabfällen herzustellen bei gleichwertiger Qualität. Bei dem neu entwickelten Procyclen handelt es sich um ein Material, das zum Großteil aus Leichtverpackungsabfällen besteht sowie aus Modifizierungs- und anorganischen Füllstoffen einschließlich Glasfasern. Auf diese Weise können wir eine hohe Steifigkeit gewährleisten. Kratzschutzstabilisatoren sorgen zudem für eine gute Oberflächenqualität des Endprodukts. Farbstoffe einschließlich UV-Stabilisatoren dienen dazu, eine langzeitstabile Farbe zu erhalten.“ Interseroh entwickelt seit Jahren hochwertige Kunststoff-Rezyklate für unterschiedliche Marktanforderungen und setzt diese bei diversen Produkten erfolgreich ein. Dabei ersetzen diese Rezyklate in vielen Bereichen Neuware und leisten damit einen wertvollen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Vergangenes Jahr erhielt Interseroh gemeinsam mit dem Technologiehersteller EREMA einen der Plastics Recycling Awards Europe in der Kategorie „Recycling Machinery Innovation of the Year“ für das Kaskaden-Extrusionssystem COREMA®. Mit COREMA® ist es erstmals möglich, maßgeschneiderte Recycling-Compounds für hochwertige Anwendungen in nur einem Verfahrensschritt herzustellen. Die innovative Technologie wurde in ihrer Kombination eigens für die Anforderungen von Interseroh entwickelt. Auch bei der Herstellung des FALK Chairs kam COREMA® zum Einsatz. „Erstmals haben wir Post Consumer-Rezyklate für ein hochwertiges Design-Produkt im Möbelbereich eingesetzt und freuen uns, dass wir mit dieser Leistung von der Jury unter die Finalisten gewählt wurden“, ergänzt Ulcnik-Krump. „Das ist eine große Anerkennung unseres Engagements der letzten Jahre.“ Neben Interseroh und HOUE haben auch das SPARK Design Studio by Thomas Pedersen sowie das Unternehmen MV Plastics Ltd bei der Entwicklung des FALK Chairs mitgewirkt.
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Nachhaltiger Wandel funktioniert nicht im Alleingang. Die Vision einer Welt ohne Abfall lässt sich nur verwirklichen, wenn Recycling und Ressourcenschonung global gedacht und weiterentwickelt werden. Beispiel Verpackungsrecycling: Um die Kreislaufführung von Wertstoffen und den Einsatz von Rezyklaten international voranzubringen, braucht es ein gemeinsames Verständnis und einheitliche Qualitätsstandards. Als europäischer Innovationsführer im Bereich Sortierung und Recycling fördert Interzero daher den Know-how-Transfer – auch über die Grenzen des Kontinents hinaus. Vor allem mit der eng verbundenen ALBA Group Asia findet ein reger fachlicher und persönlicher Austausch statt. Warum es so wertvoll ist, vor Ort praktische Erfahrungen zu sammeln, erläutert Claire Tham (26), Trainee bei ALBA in Singapur. Im Rahmen eines zweijährigen Programms lebt und arbeitet die junge Ingenieurin in Deutschland, um bei Interzero modernste Technologien und Verfahren der Materialsortierung kennenzulernen. Von Singapur nach Walldürn ist es ein großer Schritt – beruflich wie persönlich. Was hat Sie an dem Trainingsprogramm bei Interzero besonders gereizt? Ich wollte schon immer einen Job, bei dem ich meine technischen Fähigkeiten einsetzen und etwas Positives bewirken kann. Meine ersten Berührungspunkte mit dem Recycling hatte ich durch ein Projekt mit einem kleinen Start-up, das gebrauchte Kunststoffe in neue Produkte verwandelt. Die Arbeit mit recycelten Materialien hat mein Interesse an diesem Bereich geweckt. Als ich die Chance erhielt, an dem Ausbildungsprogramm von Interzero teilzunehmen, musste ich einfach zugreifen! Deutschland ist für seine Ingenieurskompetenz bekannt – hier zu lernen, wie man eine Materialsortieranlage entwirft und betreibt, ist eine einmalige berufliche Chance. Und natürlich eine tolle Gelegenheit, das Leben außerhalb von Singapur kennenzulernen. Welche Stationen durchlaufen Sie bei Interzero – und welche Erfahrungen haben Ihr Verständnis von Recycling und Kreislaufwirtschaft bisher am stärksten verändert? Vom Bedienen der Ballenpressen bis zum Steuern der Maschinen aus dem Kontrollraum: In der Materialsortieranlage von Interzero in Walldürn habe ich sämtliche Stationen und Prozesse von Grund auf kennengelernt. Dies war sehr wichtig, um mein Verständnis für die beteiligten Maschinen, häufig auftretende betriebliche Herausforderungen und wichtige Überlegungen bei der Planung neuer Anlagen zu vertiefen. Es hat auch meine Denkweise als Verbraucherin verändert und mir gezeigt, wie sich Produktdesign und Verbraucherverhalten direkt auf die Sortiereffizienz und Recyclingfähigkeit auswirken können. Diese Erfahrung hat mir vor Augen geführt, wie viel Potenzial für Innovationen in der gesamten Kreislaufwirtschaft steckt. Viele Entscheidungen im Anlagenbau werden am Schreibtisch getroffen. Warum ist das ergänzende „Hands-on-Training“ so wichtig? Ich bin fest davon überzeugt, dass praktische Schulungen unerlässlich sind, um eine effektive Anlage zu entwerfen. Maschinenkataloge, Berechnungen und Anlagenentwürfe basieren oft auf Theorie und Best-Case-Szenarien, aber Abfallströme sind nun mal unvorhersehbar. Durch die Beobachtung der Abläufe aus erster Hand wird deutlich, wie sich Materialien und Maschinen unter realen Betriebsbedingungen tatsächlich verhalten. Die praktische Erfahrung des gesamten Prozesses hilft mir, Designentscheidungen neu zu bewerten und zu erkennen, wie Anlagen praxistauglicher und widerstandsfähiger gestaltet werden können. Welche konkreten Erkenntnisse oder Lösungsansätze würden Sie gern für künftige Projekte in Asien nutzen? Da ich meine Karriere hier in Deutschland gerade erst begonnen habe, kann ich die Übertragbarkeit von Recyclinglösungen noch nicht mit Sicherheit bewerten – zumal sich das Klima und die Zusammensetzung der Abfallströme stark unterscheiden können. Was ich mir jedoch für Singapur vorstellen kann, ist definitiv eine stärkere Verlagerung von manuellen zu automatisierten Abläufen in Materialsortieranlagen. Sicher ist, dass ich den Prozessdesign-Ansatz, den ich in Deutschland kennengelernt habe, übernehmen werde. Dieser beginnt mit einer gründlichen Bewertung und einem umfassenden Verständnis des Ausgangsmaterials und des angestrebten Outputs. Dann folgt ein iterativer Prozess, in dem die erforderlichen Sortierschritte entworfen und durch eine Reihe von Versuchen und Simulationen optimiert werden, um am Ende die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Internationale Zusammenarbeit bedeutet auch, sich mit unterschiedlichen Perspektiven, Denkweisen und Arbeitskulturen auseinanderzusetzen. Wie hat Sie das persönlich weitergebracht – und was können Singapur und Walldürn voneinander lernen? Um nur ein Beispiel zu nennen: Meetings werden hier oft mit einer persönlichen Frage eingeleitet – man fragt, wie das Wochenende war oder wie es jemandem geht. Das mag unbedeutend erscheinen, schafft aber ein Gefühl von Wärme und Verbundenheit. Da ich aus Singapur komme, wo das Schul- und Arbeitsumfeld oft schnelllebig und auf Effizienz ausgerichtet ist, empfand ich das anfangs als anders. Persönlich hat mir diese Erfahrung geholfen, zu erkennen, dass starke Beziehungen tatsächlich die Produktivität und Teamarbeit verbessern können. Walldürn könnte von Singapur etwas über Agilität, Effizienz und strukturierte Umsetzung in schnelllebigen Umgebungen lernen. Gleichzeitig könnte Singapur einen noch stärkeren Fokus auf Vertrauen, Work-Life-Balance und persönliche Beziehungen im Arbeitsumfeld legen. Sie kommen aus einer Metropole mit 6 Millionen Einwohnern. Was ist Ihr persönliches Highlight in der baden-württembergischen Kleinstadt Walldürn? Die ruhige Atmosphäre und die Herzlichkeit der Menschen. Das Leben hier scheint viel langsamer zu verlaufen, was für mich sehr erfrischend ist und mir hilft, mehr im Moment zu leben. Außerdem die Nähe zur Natur: Da ich aus einem tropischen Land komme, war es für mich ein wirklich magisches Erlebnis, zum ersten Mal alle vier Jahreszeiten zu erleben. Oder Kühe aus nächster Nähe zu sehen und frische Milch direkt vom Bauernhof zu kaufen. Bis heute freue ich mich jedes Mal, wenn ich im Vorbeifahren Pferde oder Kühe auf der Weide sehe!
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Mit „Meet the Team“ möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere Unternehmenskultur und das einzigartige Team hinter Interzero ermöglichen. Dabei präsentieren wir die berufliche und persönliche Vielfalt unserer Mannschaft. René Sankowski ist Teamleiter im Bereich Einkauf und Logistik für die Waste Management Solution bei Interzero. Er sorgt dafür, dass der Austausch mit Entsorgungspartnern reibungslos verläuft, beantwortet interne Anfragen und unterstützt Kollegen im Vertrieb. Jetzt das Video ansehen René Sankowski: Mein Name ist René Sankowski. Ich bin Teamleiter im Einkauf und Logistik für die Waste Management Solution. Wie sieht dein typischer Arbeitsalltag aus? René Sankowski: Mein typischer Arbeitsalltagbesteht darin den Kontakt mit unseren Entsorgungspartnern zu pflegen und verschiedene Anfragen zu beantwortet, aber wir bekommen auch viele interne Anfragen, wobei es zum Beispiel darum geht, ob wir Kolleginnen und Kollegen im Vertrieb unterstützen können. Was ist deine größte Stärke? René Sankowski: Mein Verhandlungsgeschick ist sehr gut. Ich habe ein ausgeprägtes Organisationstalent und ich bin sehr kommunikativ. Ich denke, dass die betriebswirtschaftlichen Themen mir schon eine große Freude bereiten, weil die Arbeit so vielfältig ist. Was ist das Besondere an deiner Arbeit? René Sankowski: Die Vertragsverhandlungen sind schon mit das Spannendste, weil da die Vertragsbestandteile und aber auch der Preis eine Rolle spielen und wenn man da die Möglichkeit hat, mit einem guten Vertragsgeschick noch ein etwas rauszuholen für uns bei Interzero, dann mache ich das sehr gerne und habe Freude daran. Das ist auch immer im Dialog mit guten Argumenten agieren und dann den Entsorgungspartner doch noch mitzunehmen und mit ihm weiter im Geschäft zu bleiben. Was ist dein Lieblingskunststoff? René Sankowski: Mein Lieblingskunststoff ist PET. Wenn dieser transparent ist, ist er sehr vielfältig und man kann tolle Produkte daraus machen.
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Berlin/Köln. Am 07. November 2024 findet in Köln die Future Resources statt, das Interzero-Fach-Event bringt führende Experten der Verpackungs- und Recyclingbranche zusammen. Diskutiert werden innovative Ansätze zur Schließung von Kreisläufen und zur Entwicklung nachhaltiger Verpackungslösungen. Die diesjährige Tagung steht unter dem Motto „Future Resources – Together for Change“ und bietet eine Plattform für den Austausch von Wissen, die Entwicklung neuer Ideen und die Förderung von Partnerschaften innerhalb der Branche. Matthias Laux, Redakteur beim Fachmagazin packREPORT wird als Moderator durch das Programm führen und lebhafte Diskussionen anregen. „Wir bringen die verschiedenen Akteure zusammen, um voneinander zu lernen und neue Möglichkeiten innerhalb der Wertschöpfungskette zu initiieren, sagt Frank Kurrat, Geschäftsführer der Interzero Recycling Alliance. „Dabei verfolgen wir alle ein gemeinsames Ziel: Kreisläufe nachhaltig zu schließen und damit einen echten Beitrag für unsere Umwelt zu leisten.“ Vielfältiges Programm Ein zentrales Thema der Veranstaltung wird die neue EU-Verpackungsverordnung sein, die bedeutende Anforderungen und Herausforderungen für Unternehmen mit sich bringt. Anna Kupferschmitt, Leiterin Europapolitik und Kommunikation der AVU, wird die Auswirkungen dieser Verordnung auf die Branche erläutern und aufzeigen, wie Unternehmen sich optimal darauf vorbereiten können. Gunda Rachut, Vorsitzende der Zentralen Stelle Verpackungsregister, wird über recyclinggerechte Verpackungsgestaltung und die Rahmenbedingungen auf europäischer und nationaler Ebene sprechen. Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung wird die Keynote von Prof. Stefan Rahmstorf sein, einem der führenden Experten zum Thema Klimawandel. Er wird die neuesten Daten zur Klimakrise vorstellen und Wege aufzeigen, wie die Branche gemeinsam handeln kann, um die Herausforderungen zu bewältigen. Die Future Resources wird auch aktuelle Herausforderungen wie Greenwashing thematisieren. Christoph Goeken, Gründer von info.link by house of change, wird die neuen EU-Richtlinien zu Green Claims präsentieren und konkrete Strategien und Werkzeuge vorstellen, um authentische Green Claims rechtskonform zu formulieren. Laura Dörfler wird Einblicke in das Geschäftsmodell von share geben und über die Herausforderungen und Chancen von Start-ups im Bereich der nachhaltigen Verpackung sprechen. Martin Schröder, Geschäftsführer des FKN, wird im Rahmen seines Vortrags innovative Recyclingmethoden vorstellen, die die Verwertung von Getränkekartons revolutionieren und zur Kreislaufwirtschaft beitragen können. Im Best Practice Teil werden gleich zwei spannende Produkte vorgestellt, die den Deutschen Verpackungspreis 2024 gewonnen haben: Dr. Julia Eberhardt von LEEB Flexibles wird über den PureWrap PP berichten, einen innovativen Wickler aus 100 % Polypropylen, der speziell für die Käsereifung entwickelt wurde und dessen Recyclingfähigkeit im Fokus steht. Susan Janssen spricht über Wipaks innovative und disruptive Alternative zum Joghurt-Becher. Wahlweise aus PP oder PE kann diese Verpackung europaweit sicher und eindeutig sortiert und werkstofflich hochwertig recycelt werden. Somit entfällt die Trennung einzelner Komponenten eines Joghurtbechers und wird so ohne Zutun des Endverbrauchers hochwertig recycelt. Ein weiteres Highlight ist der erste klebstofffreie Kaffeebeutel, der ohne Kaschierschicht auskommt und von Susanne Zobel-Reusch präsentiert wird: Polifilm hat eine innovative Folie entwickelt, die in einem Schritt am Blasfolienextruder hergestellt wird, ohne kaschiert und verklebt werden zu müssen. Das spart nicht nur Energie und Kosten, sondern steigert auch erheblich die Recyclingfähigkeit. Die Future Resources 2024 bietet eine hervorragende Gelegenheit für Fachleute, sich über nachhaltige Verpackungsinnovationen auszutauschen und neue Ansätze zur Förderung einer nachhaltigen Wertschöpfung zu erkunden. Gemeinsam können wir die Kreisläufe schließen und einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung unserer Umwelt leisten. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit unter www.future-resources.de Als Pressevertreter*in können Sie sich kostenfrei registrieren, melden Sie sich dafür gerne unter presse@interzero.de. Foto-Download Das anliegende Foto ist unter der Quellenangabe „Interzero“ frei verwendbar.
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Berlin/Köln. Jan Kroker hat in der vergangenen Woche bei dem in Europa führenden Anbieter von Kreislauflösungen Interzero als Interim-CEO die Leitung des Segments Interzero Plastics Recycling (IPR) übernommen. Zugleich wird er dauerhaft das im Aufbau befindliche Batterierecycling Geschäft von Interzero leiten. Florian Werner, zuvor CEO der IPR, hat das Unternehmen in gegenseitigem Einvernehmen verlassen. Dr. Axel Schweitzer, Chairman und Gesellschafter von Interzero, sowie das Führungsteam von Interzero danken Florian Werner für seinen Einsatz und seinen Beitrag. Jan Kroker war zuvor als Direktor Standortmanagement und stellvertretender Geschäftsführer für die BASF Polyurethanes GmbH in Lemförde tätig. Seine berufliche Laufbahn begann er als Offizier bei der Bundeswehr. Nach seinem Wechsel in die Wirtschaft übernahm er Führungsverantwortung beispielsweise bei KCA Deutag in der Ölfeld Service Industrie und in der chemischen Industrie bei der BASF Management Consulting, der globalen Inhouse Managementberatung der BASF. Jan Kroker unterstützt in seiner Funktion als Interim CEO das Leitungsteam der IPR während einer intensiven und wichtigen Phase der Strategie- und Organisationsentwicklung. Dr. Axel Schweitzer und das gesamte Führungsteam von Interzero freuen sich auf die Zusammenarbeit und wünschen Jan Kroker viel Erfolg für die anstehenden Aufgaben. Interzero-Unternehmensführung PM-Download
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Köln. Ab sofort können Händler und Unternehmen ihre Verpackungen schnell und einfach über Lizenzero, dem neuen Webshop des Umweltdienstleisters Interseroh, anmelden und damit ihre Pflichten nach dem neuen Verpackungsgesetz ab 2019 erfüllen. Lizenzero trägt das Trusted Shops-Gütesiegel und richtet sich insbesondere an kleinere Händler und Unternehmen, die bislang wenig Erfahrung mit der Verpackungslizenzierung bei einem dualen System haben. „Wer Verpackungen in Umlauf bringt, muss auch für das umweltschonende Recycling geradestehen. Das neue Verpackungsgesetz nimmt dieses Prinzip der Produktverantwortung sehr ernst und das ist im Sinne der Umwelt auch gut so“, sagt Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH . „Mit Lizenzero haben wir einen intuitiven und funktionalen Webshop entwickelt, der es besonders leicht macht, die aus dem Gesetz resultierenden Pflichten unbürokratisch wahrzunehmen und sich in wenigen Klicks rechtssicher aufzustellen.“ Den Unternehmen steht unter www.lizenzero.de beispielsweise eine Rechenhilfe zur Verfügung, mit der sie ihre in Umlauf gebrachten Verpackungsmengen unkompliziert ermitteln und ihre Verpackungen bei dem Dualen System Interseroh (DSI) anmelden können. Interseroh kümmert sich im Gegenzug um die sichere Rücknahme, Sortierung und das Recycling der Materialien. Darüber hinaus erfüllt Lizenzero die Qualitätskriterien von Trusted Shops – und wurde deshalb mit dem europaweit führenden Gütesiegel für Online-Shops ausgezeichnet. Zu den Trusted Shops-Kriterien zählen ein sicherer, verantwortungsvoller Umgang mit Kundendaten, transparente Kommunikation und ein zuverlässiger Kundenservice. Dieser Käuferschutz garantiert, dass auf den ausgezeichneten Portalen sicher eingekauft werden kann. PDF Download
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Am 1. Juni 1993 hatte Uwe Küber seinen ersten Arbeitstag in der Dispo der ehemaligen AWU Sortieranlagen Betriebs GmbH. An seinem zweiten Arbeitstag wurde er in der Kfz-Werkstatt am Hultschirner Damm vorgestellt. An seinem dritten Arbeitstag erhielt er einen Arbeitsauftrag, der ihn auch die nächsten 30 Jahre bei ALBA und Interzero begleiten sollte: den Bau einer Sortieranlage. Er war maßgeblich mitverantwortlich für den Bau unserer Sortieranlagen in Berlin, Braunschweig, Walldürn und Marl und sein Steckenpferd liegt in der Weiterentwicklung der Technologie und Verbesserung der Sortierqualität. In diesem Jahr gratulieren wir ihm zu 30 Jahren Betriebszugehörigkeit. Lieber Herr Küber, wo stehen wir aktuell auf technologischer Basis? Uwe Küber: Wir hatten uns vorgenommen, Marktführer zu werden. Und das Ziel haben wir erreicht. Aber wer sich ausruht, der wird überholt. Neue technische Durchbrüche lassen sich leider häufig nicht patentieren, daher muss man sich einen kontinuierlichen Fortschritt vor den Wettbewerbern erhalten. Wie hat sich die Sortierung in den letzten 30 Jahren verändert? Uwe Küber: Die Sortieranlagen von damals sind nicht mehr mit den heutigen Anlagen vergleichbar. Früher gab es waagerechte Sortierbänder, in denen viele Menschen noch mit Hand arbeiten mussten. Das war eine schwere körperliche Arbeit. Danach kamen die ersten Automaten, die noch nicht frei programmierbar waren, später dann der Lufttransport. Mittlerweile sind wir ganz weit weg vom Müllwerker und in der Industrieproduktion angekommen. Wo sehen Sie die größten Potenziale für die Zukunft? Uwe Küber: Die Entwicklung, die jetzt kommt, ist so richtig interessant und wird noch rasanter als bisher. Ich bin überzeugt davon, dass wir uns zu Rohstofflieferanten weiterentwickeln und damit eine aufregende Zeit einläuten. Dazu gehört auch der Sprung ins globale Geschäft. Ich bin traurig, dass ich dann vermutlich zu alt sein werde, um noch genauso aktiv mitzuwirken wie heute. Was brauchen wir, damit wir die gesteckten Ziele erreichen können? Uwe Küber: Die IPR hat sich neu aufgestellt und ist jetzt dabei, eine Strategie aufzusetzen. Dabei müssen wir als geschlossenes Team über alle Gesellschaften hinweg auftreten, in dem jeder dem anderen hilft, auch wenn’s kritisch wird. Dafür brauchen wir Mitarbeitende, die unseren Weg mitgehen wollen. Ihnen müssen wir unser Vertrauen geben und sie entwickeln. Wo sehen Sie Ihre Aufgabe dabei? Uwe Küber: Ich sehe meine Verantwortung darin, den Weg aktiv mitzugestalten und wo es sein muss, auch mal in die richtige Richtung zu schubsen. Was sind unsere größten Stärken? Uwe Küber: Mit Geld kann man alles umsetzen. Die Kunst liegt darin, das Beste aus begrenzten Mitteln herauszuholen. Da braucht es Einfallsreichtum und Optimierungen im laufenden Prozess. Das zeichnet auch uns als Unternehmen aus, das wir mit unserem Kapital gut umgehen. Wir machen alles in einer Einheit: Bauen, Warten, Betreiben. Außerdem: Unsere Anlage in Marl ist nun drei Jahre alt und die erste Anlage, die das Material aus der Sammlung der gelben Säcke/Tonnen vollautomatisch sortiert. Daran haben sich unsere Wettbewerber bis heute noch nicht getraut. Welches Erlebnis war für Sie besonders lehrreich? Uwe Küber: Ein Moment, der mir sehr nah ging, ist der Brand, der in der Nacht vom 24. April 2019 unsere Anlage in Marl zerstört hat. So viel Arbeit mit einem Mal zunichtegemacht. Man ging davon aus, dass es zweieinhalb Jahre dauern würde, bis wir die Anlage wieder betriebsbereit hätten. Ich habe zu meinen Kollegen gesagt: „Im Dezember steht die Anlage wieder.“ In den folgenden acht Monaten sind wir an unsere Grenzen gegangen und haben das wahr gemacht. Der Betrieb der Anlage konnte am 1. Januar 2020 wiederaufgenommen werden. Wenn ein Team Hand in Hand arbeitet und strukturiert vorgeht, ist alles zu schaffen. In den letzten 30 Jahren hatte ich das Glück, in hervorragenden Teams arbeiten zu dürfen. Gemeinsam hat man sich immer nach vorn gearbeitet und war mit Spaß bei der Sache. Was fangen Sie persönlich mit Nachhaltigkeit an? Uwe Küber: Als Techniker ist mir Nachhaltigkeit sehr nah und im Anlagenbetrieb ist bei uns das Thema Instandhaltung extrem wichtig. Bevor ich etwas in den Konsum bringe, muss ich darüber nachdenken, wie das zweite oder dritte Leben meines Produkts aussieht. Das gilt auch beim Bau von Anlagen. Wir wollen nichts für kurze Zeit bauen, sondern gleich von Beginn an die Instandsetzung mitdenken. Eine Anlage 20 bis 40 Jahre am Leben zu halten, ist eine große Herausforderung, die uns am Beispiel Eisenhüttenstadt gut geglückt ist. Für Privathaushalte gilt das gleiche – lieber Reparieren als Wegwerfen. Wir sind auf einem guten Weg beim Thema Nachhaltigkeit, aber noch lang nicht angekommen. Mehr zum Thema Sortierung auf unserer Webseite