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Basketball: Nachhaltige Erfolge am Spielfeldrand

Berlin/Köln. Klimaschutz ist Teamsport – wie sich gemeinsam nachhaltige Erfolge erzielen lassen, zeigen ALBA BERLIN und der Kreislaufwirtschaftsdienstleister Interzero: Beim Heimspiel der Albatrosse am 20.10.2024 präsentierten der Basketball-Spitzenclub und sein Hauptsponsor und Umweltpartner die Ergebnisse der Sammelaktion „Handy spenden, Zukunft schenken“. Zusammen mit den Fans wurden in der vergangenen Saison 702 ausgediente Handys gesammelt, wiederaufbereitet oder fachgerecht recycelt. Die nun überreichte Umweltschutz-Urkunde sowie ein Spendenscheck über 3.807,57 Euro dokumentieren den ökologischen und sozialen Impact der Aktion. So wurden durch das Refurbishment der gespendeten Geräte insgesamt 8.700 kg Treibhausgase und 2.100 kg Primärressourcen eingespart. Die gesamten Erlöse aus dem Verkauf der aufbereiteten Handys – unter anderem über den Interzero-Onlineshop gebrauchte-technik.de – fließen in die gemeinnützige Jugendarbeit des Vereins. „Wir freuen uns sehr über die gelungene Aktion und bedanken uns bei den Fans für ihre großartige Unterstützung“, sagt Igor Ryabinin, Leiter Nachhaltigkeit und Soziales bei ALBA BERLIN . „Die Ergebnisse aus der letzten Saison sind ein toller Ansporn für die Fortsetzung der Aktion. Sie zeigen: Jedes gespendete Handy ist ein Treffer für die Umwelt und für den guten Zweck.“ Auch in der laufenden Saison 2024/25 sind die Fans von ALBA BERLIN aufgerufen, ihre alten Handys zu spenden. Dazu stellt Interzero wieder bei allen Heimspielen des Männer- und Frauen-Profiteams sowie im Fanshop spezielle Sammelboxen auf. „Als Umweltpartner des Clubs teilen wir das Ziel, dass sich ALBA BERLIN auch in puncto Nachhaltigkeit zum Spitzenteam entwickelt“, so Jan Höschel, Geschäftsführer der Interzero Product Cycle GmbH . Unsere Aktion hat gezeigt, dass Umweltbildung, Ressourcenschonung und soziales Engagement Hand in Hand gehen können. Wir freuen uns sehr, die Aktion fortzuführen – für mehr Wertstoffe im Kreislauf, Förderung des Jugendsports und eine Welt ohne Abfall.“ Handyspende für den guten Zweck – ein Modell, das Schule macht „Handy spenden, Zukunft schenken“ wurde mit einer gemeinsamen Kampagne von ALBA BERLIN und Interzero in den Medien, via Social Media und über verschiedene Aktionen in der Arena vor Ort bekannt gemacht. Bereits in der vergangenen Saison beteiligten sich neben den ALBA-Fans auch die Mitarbeitenden von Interzero an 18 Standorten deutschlandweit. Zudem haben sich weitere Partner wie A&O Hostels, Klosterfrau und WINGS der Aktion angeschlossen und Handys für die ALBA JUGEND aus der Schublade geholt. Vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz wurde das Projekt als Good-Practice-Beispiel im Rahmen der CIRCULAR EURO 2024 ausgezeichnet. Kreislaufwirtschaft mit sozialem Impact – eine Win-win-Situation für Umwelt und Gesellschaft. Neben ALBA BERLIN sammeln z.B. auch die Caritas, ROTE NASEN Deutschland e.V. oder Sports for Future Schubladen-Handys für gemeinnützige Zwecke. Interessierte Privatpersonen, Einrichtungen und/oder Unternehmen können sich ebenfalls über die Website sammel-box.de kostenlos Sammelboxen für ein eigenes Projekt bestellen oder damit die bestehenden Initiativen unterstützen. Fest steht: Mit geschätzten 210 Millionen Handys liegen noch jede Menge wertvolle Ressourcen ungenutzt in den Schubladen deutscher Haushalte. Höchste Zeit, sie wieder in den Kreislauf zurückzuführen. Weitere Informationen unter: interzero.de/handyspende . Das anliegende Foto ist unter der Quellenangabe „Interzero“ frei verwendbar.

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Interseroh übergibt Trösterteddys an Krankenhaus Porz am Rhein

Köln. Der Kölner Umweltdienstleister INTERSEROH Dienstleistungs GmbH hat heute zum sechsten Mal dem Krankenhaus Porz am Rhein 200 Trösterteddys übergeben. Die kuscheligen Bären machen unangenehme Untersuchungen für ein Kind einfacher. Außerdem dürfen sie die Kleinen mit in den Operationssaal sowie zu Therapien begleiten und erleichtern den Ärzten die Kommunikation mit den Kindern. Dr. med. Alfred Wiater, Chefarzt der Kinderklinik Porz am Rhein : „Ein Krankenhausaufenthalt ist für Kinder mit Unsicherheit und häufig auch mit großer Angst verbunden. Die Trösterteddys erleichtern den Kindern die Zeit in der Klinik. Weil hierfür öffentliche Gelder fehlen, freuen wir uns sehr über die erneute Spende von Interseroh.“ Inklusive der heutigen Spende beträgt der Wert der von Interseroh gesponserten Teddys insgesamt 12.000 Euro. „Wir verstehen uns nicht nur als Kölner Arbeitgeber, sondern auch als fester Bestandteil der Gesellschaft. Nachhaltig gesellschaftliche Verantwortung in der Region zu übernehmen, ist für uns daher eine Selbstverständlichkeit“, so Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH . Interseroh ist seit mehr als 14 Jahren im Bereich des Corporate Citizenship aktiv. Neben der Patenschaft für KidS – die Kinder- und Jugendpädagogische Einrichtung der Stadt Köln – gehören unter anderem Betriebstypisierungen für die Deutsche Knochenmark-Spenderdatei (DKMS), Blutspendeaktionen mit dem DRK oder die regelmäßige Unterstützung von Kindern in Krankenhäusern dazu. PDF Download

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Unternehmensappell für Krisenbewältigung und Zukunftsfähigkeit: Mit einem Klima-Konjunkturprogramm unsere Wirtschaft krisenfester machen

Während das Coronavirus omnipräsent ist, rückt die Klimadiskussion derzeit in den Hintergrund. Fakt ist jedoch: Der Klimawandel findet statt und es ist wichtiger denn je, nachhaltig zu wirtschaften. Nun fordern die Mitgliedsunternehmen der Stiftung 2° - darunter auch Interseroh -, auf dem Erreichten aufzubauen und die Ausgestaltung sowie Umsetzung klimapolitischer Maßnahmen konsequent weiterzuführen. Gemeinsam setzen sie sich für eine ambitionierte Klimapolitik als zentraler Bestandteil einer auf Krisenresilienz zielenden Wirtschafts- und Industriepolitik ein. Damit senden die Unternehmen auch ein wichtiges Signal an den Petersberger Klimadialog: Sie drängen auf die ambitionierte Ausgestaltung eines Green Deal sowie auf die Vorlage ambitionierter Klimaziele aller Staaten in Übereinstimmung mit dem Pariser Klimaschutzvertrag. Interseroh setzt sich mit zahlreichen Dienstleistungen für mehr Klimaschutz und eine gelebte Kreislaufwirtschaft ein. Der Einsatz von Recyclingkunststoff leistet dabei einen aktiven Beitrag und spart bis zu 60 Prozent an Treibhausgasen im Vergleich zur Verwendung von Kunststoffen aus Rohöl ein. „Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen müssen Bestandteil von Geschäftsmodellen bleiben und werden, um gravierende Auswirkungen der Klimakrise zu vermeiden“, kommentiert Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH. „Denn die Klimakrise ist alles andere als aufgehoben. Um die enorme Relevanz vom Thema Nachhaltigkeit wieder in den Fokus zu rücken und zu handeln, brauchen wir die Politik. Für unser aller Leben und das der künftigen Generationen müssen wir wertvolle Ressourcen sparen und in den Kreislauf zurückführen sowie Treibhausgase vermeiden." „Die mittel- und langfristigen wirtschaftspolitischen Maßnahmen als Reaktion auf die Corona-Krise sollten im Rahmen eines Klima-Konjunkturprogrammes auf unser gemeinsames Ziel einzahlen: eine resiliente Wirtschaft und Gesellschaft, die Klimaneutralität durch eine hohe Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit erreicht”, sagt Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung 2°. Die beteiligten Firmen sind namhafte Vertreter aus allen Branchen. Zusammen beschäftigen sie in Deutschland knapp eine Million und weltweit über 3 Millionen Menschen und stehen für einen globalen Umsatz von etwa einer Billion Euro. Damit ist dies der bislang größte und umfassendste Unternehmensappell für ambitionierten Klimaschutz, den es jemals in Deutschland gab. Laden Sie den Appell der beteiligten Unternehmen herunter: Download starten

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Wiederverwendung von Tonerkartuschen: Studie belegt konkreten Umweltnutzen

Köln. Welchen konkreten Beitrag die professionelle Aufbereitung und Wiederverwendung gebrauchter Tonerkartuschen zum Klima- und Ressourcenschutz leistet, zeigt eine jetzt neue Studie des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT im Auftrag des Umweltdienstleisters Interseroh. Danach spart die Wiederverwendung einer einzigen Kartusche gegenüber der Neuproduktion 4,49 kg Treibhausgasemissionen ein. Außerdem werden pro Kartusche 9,39 kg Primärressourcen geschont. Zum Vergleich: Die stoffliche Verwertung einer defekten Kartusche spart 0,41 kg Treibhausgasemissionen und 1,94 kg Ressourcen ein. Die Untersuchung liefert damit den Beleg für die Umweltvorteile einer konsequenten ReUse-Strategie, wie sie auch die Politik einfordert: Nach dem Willen der Bundesregierung sollen gebrauchte Tonerkartuschen künftig verstärkt wiederaufbereitet und neu befüllt werden; eine entsprechende Verordnung zur Behandlung von Elektroaltgeräten ist in Arbeit. Tom Reidick, Geschäftsführer der INTERSEROH Product Cycle GmbH: „Allein durch die Aufbereitung und Verwertung der von Interseroh gesammelten Tonerkartuschen konnten wir 2017 so viel klimaschädliche Treibhausgase einsparen, wie 3.530 Autos in Deutschland in einem Jahr ausstoßen. Das Potenzial ist riesig.“ „Unsere Untersuchung zeigt erneut, welchen unverzichtbaren Beitrag die Kreislaufführung von Produkten zum Klima- und Ressourcenschutz leistet“, betont Dr. Markus Hiebel, Abteilungsleiter Nachhaltigkeits- und Ressourcenmanagement bei Fraunhofer UMSICHT . „Mehrfach genutzte Tonerkartuschen entlasten die Umwelt deutlich – und können am Ende ihres Produktlebenszyklus noch recycelt werden.“ Wo immer möglich, so die Empfehlung der Fraunhofer-Experten, sollte die professionelle Aufarbeitung und Wiederverwendung der stofflichen Verwertung vorgezogen werden. Die INTERSEROH Product Cycle GmbH stellt bereits seit vielen Jahren verschiedene Sammelsysteme für leere Druckerpatronen und Tonerkartuschen zur Verfügung. Allein im Jahr 2017 konnte sie insgesamt rund 1,4 Millionen gebrauchte Kartuschen zurücknehmen. Davon wurde die Hälfte wiederaufbereitet; die anderen 50 Prozent gingen aufgrund von Beschädigungen oder mangels Nachfrage ins meist stoffliche Recycling. Durch diese Verwertungspraxis wurden nach Berechnungen von Fraunhofer UMSICHT rund 6.300 Tonnen Treibhausgasemissionen und 13.100 Tonnen Primärressourcen eingespart. Nähere Informationen zu den Dienstleistungen des Unternehmens rund um Tonerkartuschen finden Sie hier: https://www.interseroh.de/leistungen/wiederverwendung/druckerpatronen/ Über Fraunhofer UMSICHT: Fraunhofer UMSICHT ist Wegbereiter einer nachhaltigen Energie- und Rohstoffwirtschaft durch Bereitstellung und Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse in Unternehmen, Gesellschaft und Politik. Das engagierte UMSICHT-Team erforscht und entwickelt gemeinsam mit Partnern nachhaltige Produkte, Prozesse und Dienstleistungen, die begeistern. Die Balance von wirtschaftlich erfolgreichen, sozial gerechten und umweltverträglichen Entwicklungen steht dabei im Fokus. Das Institut erwirtschaftete im Jahr 2017 mit einer Belegschaft von 450 Personen einen Umsatz von mehr als 41,6 Millionen Euro. Als eins von 72 Instituten und Forschungseinrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft, der führenden Organisation für angewandte Forschung in Europa, sind wir weltweit vernetzt und fördern die internationale Zusammenarbeit. Weitere Informationen zu Fraunhofer UMSICHT unter www.umsicht.fraunhofer.de . PDF Download

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Für die Kreislaufwirtschaft ALL IN: Ministerpräsident Wüst verkündet Interzero als Sieger im Transformationsfeld „Ressourcen“

Berlin/Köln. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst hat den in Europa führenden Kreislaufdienstleister Interzero anlässlich der Verleihungsfeier des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2024 (DNP) als Sieger des Sonderpreises im Transformationsfeld „Ressourcen“ verkündet. Mit dem Sonderpreis hebt der DNP besondere Akteure auf Feldern nachhaltiger Entwicklung hervor, in denen der Handlungsbedarf am größten ist. Der Ministerpräsident freute sich mit Interzero, dass sich die Jury des DNP für das Unternehmen aus seinem Bundesland entschieden hat: „Wir haben uns Großes vorgenommen. Wir wollen Klimaschutz und Industrie miteinander versöhnen und dabei Rohstoffe erhalten. Wir wollen die erste klimaneutrale Industrieregion Europas werden. Dazu braucht es starke Partner. Interzero zeigt als internationales, in Köln beheimatetes Unternehmen, dass dies mit konsequenter Ausrichtung auf Kreisläufe gelingen kann. Deshalb gratuliere ich recht herzlich zum Doppelsieg beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2024.“ Interzero konnte einen doppelten Gewinn für seine Vision einer Welt ohne Abfall und den konsequenten Klima- und Ressourcenschutz feiern, denn bereits vor der Feier am Donnerstagabend stand das Unternehmen als Gewinner in der Kategorie Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft fest. ALL IN zum Schutz des Planeten „Wir bei Interzero wollen uns mit der Ausbeutung natürlicher Ressourcen nicht abfinden – wir sagen, wir gehen „ALL IN“ zum Schutz des Planeten“, sagt Sebastiaan Krol, CEO von Interzero Circular Solutions . „Echte, konsequente Kreislaufwirtschaft ist ein Schlüssel, um die Überlastung der Erde zu stoppen. Die große Anerkennung unseres Ansatzes durch die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis spornt uns weiter an, Rohstoffe immer besser im Kreislauf zu führen und so auch den Earth Overshoot Day gemeinsam mit unseren Kunden zu verzögern. Der Dank gebührt deshalb auch ihnen sowie unseren vielen Partnern, denn Kreisläufe lassen sich nur gemeinsam in Netzwerken schließen.“ Entlastung für die Erde In welchem Maße Interzero mit seinen Kunden zur Entlastung der Umwelt beiträgt, zeigt die Studie „resources SAVED by recycling“, die bereits seit 15 Jahren regelmäßig von Wissenschaftler*innen des Instituts Fraunhofer UMSICHT erstellt wird. Basis der Ökobilanzierung ist ein detaillierter Vergleich von Primärproduktion und Recycling inklusive aller dafür notwendigen Prozessschritte. Das Ergebnis für 2022: Durch die Kreislaufführung von rund 2,1 Millionen Tonnen Wertstoffen konnte Interzero etwa 8,7 Millionen Tonnen Primärressourcen einsparen, die nicht der Natur entnommen werden mussten. Gleichzeitig wurden durch das Recycling rund eine Million Tonnen Treibhausgasemissionen vermieden. Nach Berechnungen des Global Footprint Network (GFN) auf Basis der UMSICHT-Daten ergibt sich ein deutlicher globaler Effekt. Interzero hat demnach den Earth Overshoot im Jahr 2022 bereits um 7:16 Minuten nach hinten verschoben. Jedes Jahr führt uns der Earth Overshoot Day vor Augen, dass die Menschheit den Raubbau an der Erde stoppen muss. Der Tag, an dem alle natürlich nachwachsenden Ressourcen für das laufende Jahr verbraucht sind, war 2023 bereits am 2. August. Träger des Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2024 Der DNP wird an seine Träger für ein Jahr vergeben. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis 2024 ist für das Team von Interzero Anerkennung und Ansporn für die weitere Arbeit. Das Unternehmen wird den Preis als Impuls zur Diskussion über die weitere Entwicklung von Kreislauflösungen und Kreislaufwirtschaft mit seinen Stakeholdern intensiv nutzen. Foto-Download PM-Download

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Umdenken und Zukunft möglich machen. Global Footprint Network hat das Datum des Earth Overshoot Day 2025 veröffentlicht

Das Ergebnis ist alarmierend – um ganze acht Tage hat sich das Datum, ab dem die Menschheit alle nachwachsenden Ressourcen eines Jahres aufgebraucht hat, im Vergleich zum Vorjahr nach vorne geschoben. 2025 fällt der EOD auf den 24. Juli. Wie es gelingt, den Earth Overshoot zu verringern und warum sich zirkuläres Wirtschaften für Unternehmen auszahlt, diskutieren Dr. Mathis Wackernagel, Gründer des Global Footprint Network, und Sybilla Merian, Head of Sustainability bei Interzero. Sybilla Merian: Wir Menschen verbrauchen zu viele Ressourcen und gefährden damit auf Dauer unsere eigene Lebensgrundlage. Können wir die Wende in Richtung Nachhaltigkeit noch schaffen? Und was bräuchte es dafür? Mathis Wackernagel: Zunächst brauchen wir ein neues Mindset. Nachhaltigkeit wird heute mit „nobel“ verknüpft, ist aber eine absolute Notwendigkeit. Zu wenigen ist bewusst, wie wichtig nachhaltiges Handeln ist – nicht nur für die Menschheit, sondern vielmehr noch als Lebensgrundlage für unsere eigenen Unternehmen oder Städte. Unsere Art zu wirtschaften bestimmt, wie gut unsere Unternehmen oder unsere Städte funktionieren. Aktuell basiert sie auf ökologischer Übernutzung. Die Verfügbarkeit von Ressourcen wird dadurch immer weiter eingeschränkt und der Klimawandel unweigerlich beschleunigt. Sind wir darauf vorbereitet? Zudem wird diese globale Überlastung unseres Planeten aufhören. Ob wir wollen oder nicht, entweder dank beabsichtigtem Design oder aufgezwungenem Desaster. Das ist die Wahl, vor der wir hier stehen. Sybilla Merian: Was bedeutet das für Unternehmen? Mathis Wackernagel: Die zentrale Frage in einer Zukunft, die durch zunehmenden Klimawandel und knapper werdende Ressourcen geprägt ist, lautet: Was wird wertvoll? Die offensichtliche Antwort lautet: Dinge, die in dieser Zukunft effektiv funktionieren können. Besonders wertvoll werden Produkte, Dienstleistungen und Unternehmen sein, die im Zuge ihrer Expansion die globale Erdüberlastung reduzieren. Beispiel Kreislaufwirtschaft: Zirkuläre Unternehmen, die sich für Wiederverwendung und Recycling einsetzen, reduzieren den globalen „Overshoot“ immer weiter, je stärker sie wachsen. Besonders vielversprechend sind daher Unternehmen, die im Rahmen der eigenen Expansion die Belastung für unseren Planeten reduzieren können und sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

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ALBA Group baut neue Produktionsanlage für Wertstoffe im Chemiepark Marl

Berlin. Die ALBA Group, einer der führenden Recyclingdienstleister und Rohstoffanbieter weltweit, investiert in eine neue Produktionsanlage für Wertstoffe in Nordrhein-Westfalen. Die neue Anlage entsteht auf einer circa 55.000 Quadratmeter großen Grundstücksfläche im Süden des Chemieparks Marl und vereinigt modernste Digitaltechnik („Sorting 4.0“) mit fast 50-jährigem Know-how der ALBA Group. Insgesamt wird die neue Anlage Leichtverpackungsabfälle von rund 6,4 Millionen Menschen verarbeiten, also rund 200.000 Tonnen pro Jahr. Am Ende der Prozesskette stehen Wertstoffe höchster Reinheit, die der Industrie zur Verfügung gestellt werden und dort Rohstoffe aus zur Neige gehenden Primärquellen ersetzen. „Mit unserer neuen Anlage sind wir nicht nur führend in Sachen Sortiertechnik in Deutschland und Europa“, so Dr. Axel Schweitzer, Vorstandsvorsitzender der ALBA Group. „Wir sind zudem auch bestens für die Erreichung der hohen Quotenanforderungen des neuen Verpackungsgesetzes gerüstet. Mit unserer Investition positionieren wir uns eindeutig für unseren deutschen Heimatmarkt und eine rohstoffeffiziente Zukunft in Europa.“ „Wir freuen uns, dass wir mit der ALBA Group ein weiteres international renommiertes Unternehmen für den Chemiepark Marl gewinnen konnten“, so Dr. Jörg Harren, Standortleiter des Chemieparks Marl . „Damit erweitern wir nicht nur unsere vielseitige Angebotspalette, wir bekommen zudem ein Vorzeigeprojekt im Hinblick auf Recycling und Nachhaltigkeit. Das erhöht die Attraktivität unseres Standortes.“ Baubeginn für die Anlage in Marl, die ein Investitionsvolumen von über 60 Millionen Euro hat und im Vier-Schicht-System betrieben werden soll, ist im Herbst dieses Jahres, die Inbetriebnahme ist für Anfang 2019 vorgesehen. Über den Chemiepark Marl Der Chemiepark Marl ist einer der größten Chemiestandorte in Deutschland. Das Gelände erstreckt sich über eine Fläche von mehr als sechs Quadratkilometern – eine hochmoderne, chemietypische Infrastruktur. Neben Evonik, ihren Tochtergesellschaften und Beteiligungen sind zwölf weitere Unternehmen im Chemiepark angesiedelt. Die rund 100 Produktionsanlagen stehen in einem engen stofflichen und energetischen Verbund und werden zum größten Teil rund um die Uhr betrieben. Über die ALBA Group Die ALBA Group ist mit ihren beiden Marken ALBA und Interseroh in Deutschland und Europa sowie in Asien mit insgesamt rund 7.500 Mitarbeitern aktiv. Im Jahr 2016 erwirtschaftete sie einen Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro. Damit ist die ALBA Group einer der führenden Recycling- und Umweltdienstleister sowie Rohstoffversorger weltweit. Durch die Recyclingaktivitäten der ALBA Group konnten allein im Jahr 2016 rund 4,3 Millionen Tonnen Treibhausgase im Vergleich zur Primärproduktion und rund 36,2 Millionen Tonnen Primärrohstoffe eingespart werden. Weitere Informationen zur ALBA Group finden Sie unter www.albagroup.de . Unter www.albagroup.de/presse können Sie alle Pressemitteilungen der ALBA Group als RSS-Feed abonnieren. Bitte beachten Sie auch unser Onlineportal mit Informationen rund um die Themen Rohstoffe und Recycling: www.recyclingnews.info . Das anliegende Foto ist unter der Quellenangabe „ALBA Group“ frei verwendbar. PDF Download

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Interzero-Gruppe trauert um Markus Müller-Drexel

Berlin/Köln. Schockiert und unendlich traurig informiert die Geschäftsführung der Interzero-Gruppe, dass Markus Müller-Drexel, CEO der Interseroh+ GmbH und Managing Director der Interzero Holding, völlig unerwartet am Morgen des 18. Januar in einem Berliner Krankenhaus verstorben ist. „Die Nachricht über den Tod von Markus Müller-Drexel ist ein unfassbarer Schock“, so Dr. Axel Schweitzer, Chairman und Gesellschafter der Interzero-Gruppe. „Wir verlieren mit ihm einen zentralen Kopf unseres Unternehmens, einen Pionier des Verpackungsrecyclings in Deutschland, einen klugen Berater. Und vor allem: Ich verliere einen Freund. Meine Gedanken sind bei seiner Frau Heike, seinem Sohn Dominik und der gesamten Familie.“ „MMD“, wie er wegen seines langen Namens nicht nur im Unternehmen, sondern auch in der Branche genannt wurde, gehörte dem Unternehmen über 30 Jahre lang an und hat maßgeblich das Lizenzgeschäft aufgebaut und geleitet. Von 1992 bis 1997 leitete er die Niederlassung Süd der damaligen INTERSEROH Dienstleistungs GmbH in München. 1997 wechselte Müller-Drexel in die Zentrale nach Köln, wo er die Leitung des operativen Geschäfts übernahm. Zum 1. Mai 2002 wurde Markus Müller-Drexel zum Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH berufen. Ab 2016 übernahm er zudem die Funktion des CEO der ALBA Services Holding. Als Gründungsgeschäftsführer von Interseroh+ übersetze er ab Januar 2022 seine Idee einer „Recycling-Allianz“ in die Realität – eine Verbindung von Unternehmen, die mehr wollen als nur die Lizenzierungspflichten für Verpackungen zu erfüllen, sondern die Rohstoff-Kreisläufe tatsächlich schließen wollen. Seit August 2023 war Müller-Drexel zudem einer der Geschäftsführer der Interzero Holding GmbH & Co. KG, der Führungsgesellschaft der gesamten Interzero-Gruppe. Markus Müller-Drexel galt in der Branche als einer der besten Kenner und integersten Manager des Lizenzierungsgeschäfts. Er engagierte sich in zahlreichen Gremien, unter anderem als Präsidiumsmitglied im Bundesverband der Deutschen Entsorgungs- und Wasserwirtschaft (BDE), als Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Klimawirtschaft und Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt und Energie der IHK Köln. Die Mitarbeiter der gesamten Interzero-Gruppe sind sehr traurig. Sie verlieren einen großartigen Kollegen und fairen Vorgesetzten. Zum Kondolenzbuch für Markus Müller-Drexel Das Foto ist unter der Quellenangabe „Interzero“ frei verwendbar. Foto-Download PM-Download

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Interseroh neuer Partner der Initiative „PackTheFuture“

Köln. Die INTERSEROH Dienstleistungs GmbH ist dieses Jahr erstmalig Partner des „PackTheFuture – Sustainable Plastic Packaging Award 2018“, einer Initiative des französischen Verbands ELIPSO für Kunststoffverpackungen und der deutschen IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.. Der Award zeichnet besonders innovative Verpackungslösungen aus, die zum Umweltschutz beitragen. Die Kandidaten können sich in vier Kategorien bewerben: Ecodesign, Produktschutz, Verbrauchernutzen und Save Food. Ziel des Preises ist es, das kreative Potenzial im Bereich nachhaltiger Kunststoffverpackungen in Europa zu fördern. „Der ‚PackTheFuture – Sustainable Plastic Packaging Award 2018‘ bietet eine exzellente Plattform, unser Engagement für recyclingfähige – und damit nachhaltige – Kunststoffverpackungen noch weiter auszubauen“, so Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH . „Unsere Intention ist es, insbesondere solche Verpackungen hervorzuheben, die innovativ und für das Recycling optimiert sind und damit ein gutes Beispiel für gelebte Kreislaufwirtschaft darstellen. Für unsere Umwelt und eine Welt ohne Abfall.“ Im Rahmen der neuen Zusammenarbeit nahm Müller-Drexel in der vergangenen Woche auch an der entscheidenden Jurysitzung in Paris teil. Die Preise werden am 27. November im Rahmen der ALL4PACK-Messe, ebenfalls in Paris, verliehen. PDF Download

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Was ist eigentlich ein Extruder?

Der Extruder ist das absolute Herzstück der Kunststoffregranulierung: Ohne ihn geht gar nichts. Kurz gesagt, läuft es so: Vorne kommt Rohstoff rein, hinten kommen Kunststoffstränge raus – ähnlich wie bei einem Fleischwolf. Diese werden danach in Granulatgröße geschnitten Der Extruder wummert (und zwar ganz schön laut!) und hat enorme Power: Mit einem Durchsatz von 8 bis 10 Tonnen pro Schicht verarbeitet er den Kunststoff zu sortenreinen und hochwertigen Rezyklaten für die Kunststoff verarbeitende Industrie. Bei Interzero haben wir daher Extruder in unseren drei Recyclinganlagen in Eisenhüttenstadt, Liebenau und Aschersleben. In Liebenau werden vorrangig LDPE-Kunststoffe (Low Density Polyethylene) verarbeitet. Zudem ist für 2023 eine PET-Extrusionsanlage in Planung, die den geschlossenen Kreislauf zum PET-Granulat für den Lebensmitteleinzelhandel sichert. Vladimir Bazylyuk ist Linienführer bei der Interzero Plastics Processing GmbH in Liebenau und seit 2008 dabei. Er ist unter anderem für die Bedienung der beiden Extruder in der Anlage der IPP verantwortlich. Wenn Vladimir Bazylyuk nicht gerade die beiden Extruder in Liebenau bedient, spielt er gerne Tischtennis oder fährt Fahrrad.