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Köln. Unter dem Namen „Umwelt Compliance Europa“ (UCE) bündelt der Umweltdienstleister Interseroh ab sofort sämtliche europaweiten Dienstleistungen zur Verpackungslizenzierung sowie zur Rücknahme von Elektro(nik)-Altgeräten und Batterien. Über eine zentrale Anlaufstelle können damit Hersteller, Vertreiber und Importeure ihrer Produktverantwortung und den daraus resultierenden Registrierungs- und Rücknahmepflichten in Europa bequem und rechtssicher nachkommen. „Wer als Hersteller, Importeur oder (Online)-Händler Elektro- und Elektronikgeräte, Batterien sowie Verpackungen europaweit in Verkehr bringt, sieht sich einem regelrechten Dschungel an nationalen Gesetzen und Verordnungen gegenüber“, sagt Frank Kurrat, Bereichsleiter Recycling Solutions der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH . Weil es keine zentrale Melde- und Registrierungsstelle gibt, muss die Anmeldung für jedes Land und für jede Produkt- und Verpackungsart einzeln durchgeführt werden. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die gesetzlichen Vorgaben von Land zu Land unterscheiden und die Gesetzestexte meist nur in der jeweiligen Landessprache vorliegen. „Entsprechend hoch ist das Risiko gerade für kleine und mittlere Unternehmen, die oftmals nicht über die personellen Ressourcen und sprachliche Vielfalt verfügen, unbeabsichtigt gegen geltendes Recht zu verstoßen und mit Bußgeldern belegt zu werden“, so Frank Kurrat. Hier setzt die neue Unit UCE von Interseroh an. Mit einem leistungsstarken Partnernetzwerk übernimmt das Expertenteam sämtliche Aufgaben aus den gesetzlichen Verpflichtungen innerhalb der EU sowie in Großbritannien, Norwegen und der Schweiz. Das Leistungsspektrum reicht von der Analyse und Auswahl geeigneter länderspezifischer Lizenzierungs- und Rücknahmesysteme über das Vertragsmanagement bis zum Reporting. „Mit nur einem Dienstleister können Unternehmen damit im europäischen Ausland die Rücknahme von Elektrogeräten und Batterien sowie die Verpackungslizenzierung ohne eigenen Personal- und Organisationsaufwand managen. So vermeiden sie Compliance-Risiken – und haben zugleich mehr freie Kapazitäten für ihr Kerngeschäft“, so Kurrat. Weitere Informationen zur Umwelt Compliance Europa finden Sie unter: www.interseroh.de/leistungen/beratung/umwelt-compliance-europa PDF Download
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Köln/Frankfurt. Der Verpackungsmarkt ist in Bewegung. Auf der Fachtagung „Future Resources 2019“ diskutieren am 7. November 2019 Experten aus Handel, Konsumgüterindustrie und Recyclingbranche über Wege zu einem klima- und ressourcen-schonenden Einsatz von Packmitteln. Nach der positiven Resonanz in den Vorjahren rechnen die Veranstalter Interseroh und Deutsches Verpackungsinstitut e.V. (dvi) erneut mit einer hohen Beteiligung. „Verpackung wertvoll gestalten – die Botschaft ist im Markt angekommen“, sagt Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH . „Die Unternehmen haben verstanden, dass sie die Recyclingfähigkeit einer Verpackung schon beim Design mitdenken müssen – genauso selbstverständlich wie den Produktschutz, die Werbefunktion oder die Transportlogistik.“ Verpackungen so gestalten, dass sie nach Gebrauch als Wertstoff im Kreislauf geführt werden können – dieser Ansatz wird auch durch das neue Verpackungsgesetz forciert. Auf der Fachtagung zieht Gunda Rachut, Vorstand der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister, eine Zwischenbilanz nach rund einem Jahr Verpackungsgesetz. Gleichzeitig werden Best-Practice-Beispiele und innovative Verpackungslösungen von Start-Up-Unternehmen vorgestellt. Darunter ist ein Hersteller von Bio-Popcorn, der ohne Abstriche an den Produktschutz von einem nicht recycelfähigen Materialmix auf eine kreislauffähige Monomaterial-Verpackung umgestellt hat. „Industrie und Handel haben die Weichen gestellt, damit bis 2025 sämtliche Verpackungen recyclingfähig sind und insbesondere Kunststoffverpackungen zu mindestens 50 Prozent aus Rezyklaten bestehen“, erklärt Winfried Batzke, Geschäftsführer des dvi . „Future Resources hat sich in diesem Zusammenhang als wichtige Dialog- und Austauschplattform für die Akteure des Verpackungskreislaufs etabliert. Denn jetzt kommt es darauf an, auf jeder Wertschöpfungsstufe die nötigen Schritte einzuleiten und diese aufeinander abzustimmen.“ Als weitere hochkarätige Referenten konnten unter anderen Prof. Dr. Josef Radermacher, Vordenker für ökosoziale Marktwirtschaft und Mitglied des Club of Rome, sowie Sebastian Bayer, Geschäftsführer Marketing und Beschaffung der dm-drogerie markt GmbH + Co. KG, und Kristin Buro, Bahlsen GmbH & Co. KG, gewonnen werden. Die Fachtagung „Future Resources 2019“ findet am 7. November 2019 im Zentrum der Frankfurter Altstadt auf dem Römerberg statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung, zum Programm und zur Anmeldung unter: www.future-resources.de . Über das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (dvi): Das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (dvi) ist das einzige Netzwerk der Verpackungs-wirtschaft, das Unternehmen aus allen Stufen der Wertschöpfungskette vereint. Das dvi unterstützt den Know-how-Transfer und fördert den Dialog zwischen den mehr als 230 Mitgliedsunternehmen, Institutionen und Partnern. Es ist Plattform für Informationen, Einblicke, Impulse und Austausch zum Thema Verpackung. Weitere Informationen zum dvi finden Sie unter www.verpackung.org . PDF Download
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Köln. Die INTERSEROH Dienstleistung GmbH ist in diesem Jahr erstmalig auf der PLASTPOL im zentralpolnischen Kliece vertreten. Auf der internationalen Messe für Kunststoff- und Gummiverarbeitung stellt der Umweltdienstleister kommende Woche, vom 23. bis 26. Mai 2017, seinen Geschäftsbereich Recycled-Resource und das zugehörige Leistungsspektrum vor (Halle D 29). Auf der Fachmesse präsentiert die Tochtergesellschaft des internationalen Recyclingspezialisten ALBA Group einem breiten Fachpublikum das im eigenen Haus entwickelte Verfahren ( Recycled-Resource ) zur nachhaltigen Herstellung hochwertiger Regranulate. Die in diesem Verfahren entstehenden Recycling-Kunststoffe Recythen und Procyclen stellt Interseroh je nach Kundenwusch, individueller Anforderung und Einsatzzweck aus einer Vielzahl von Altkunststoffen aus der Wertstoffsammlung der dualen Systeme her. „Die PLASTPOL ist enorm wichtig für die Branche und bietet daher eine tolle Möglichkeit, sich potenziellen Kunden zu präsentieren“, sagt Dr. Manica Ulcnik-Krump, Leiterin Forschung und Entwicklung Recycled-Resource bei Interseroh . „Die in unserem Verfahren entstehenden Kunststoff-Rezyklate finden unter anderem in der Bau-, Garten-, Supply Chain- und Haushaltsbranche und damit in sehr vielen Bereichen Anwendung – mit dieser Vielfalt hoffen wir, auch auf der Messe eine große Breite an Interessenten zu erreichen.“ Das Verfahren Recycled-Resource wurde mehrfach ausgezeichnet und basiert auf einem komplexen Upcycling-Recompounding-Prozess. Auf die umfassende Hightech-Sortierung der Kunststoffabfälle folgt das Recompounding, bestehend aus Extrusion, Restabilisierung, Wiederaufbau der molekularen Struktur sowie chemischer Modifizierung unter Zugabe von Additiven, um exakt die vom Kunden gewünschten Kunststoff-Eigenschaften zu erzielen. Daraus entstehen hochwertige, maßgeschneiderte Kunststoff-Granulate, deren Einsatz laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts UMSICHT im Vergleich zu Neugranulat einen wertvollen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen liefert und die bei der Herstellung entstehenden Treibhausgase um 30 bis 50 Prozent reduziert. Die PLASTPOL ist eine viertägige internationale Messe rund um die Themen Kunststoff- und Gummiverarbeitung. Neben einem umfangreichen Konferenz- und Seminarprogramm stellen in diesem Jahr rund 800 Aussteller aus 32 Ländern Produktneuheiten aus allen Bereichen der Kunststoffbranche vor. Bei der reinen Business-to-business-Veranstaltung werden etwa 18.000 Branchenvertreter, Fachjournalisten und Repräsentanten von Fachverlagen sowie branchennahen Einrichtungen erwartet. Die Fachmesse findet seit 1997 jährlich statt und gilt als Leitveranstaltung der Branche in Mittelosteuropa. Download PDF Das anliegende Foto ist unter der Quellenangabe „ALBA Group“ frei verwendbar.
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Köln/Frankfurt. Am 17. Oktober 2017 treffen sich Vertreter des Handels, des produzierenden Gewerbes und der Recyclingbranche zum fachlichen Austausch rund um das Thema Recyclingfähigkeit von Verpackungen in Frankfurt am Main. Unter dem Motto „Verpackung ist Rohstoff“ veranstalten der Umweltdienstleister Interseroh und das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (dvi) ihre erste gemeinsame Tagung „Future Resources 2017“. Die Veranstaltung bringt Akteure der Wertschöpfungskette Verpackung zusammen und thematisiert gesetzliche Neuerungen sowie deren Auswirkungen auf Innovationen im Verpackungs- und Recyclingwesen. „Vor dem Hintergrund endlicher Ressourcen bei zeitgleich zunehmender Abfallmengen, ist es unverzichtbar, die Themen Nachhaltigkeit und Recyclingfähigkeit in die Verpackungsgestaltung miteinzubeziehen“, so Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH . „Wenn Handel und Industrie dabei an einem Strang ziehen, ist das nicht nur ein Gewinn für die Umwelt, sondern zahlt sich auch für die Unternehmen aus.“ „Die Verpackungswirtschaft ist seit über 25 Jahren Pionier der Kreislaufwirtschaft. Bei den Veranstaltungen des dvi nimmt das Thema Recycling seit Jahren einen wichtigen Platz ein. Wir freuen uns, bei Future Resources 2017 gemeinsam mit Interseroh und wichtigen Playern der Branche an einer weiteren Verbesserung von Nachhaltigkeit und Recyclingfähigkeit der Verpackung arbeiten zu können“, sagt Winfried Batzke, Geschäftsführer des dvi . Im Rahmen der Veranstaltung laden dvi und Interseroh dazu ein, gemeinsam mit namhaften Referenten, wie unter anderem Gunda Rachut (Vorstand Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister), Peter Heydasch (Materialexperte Dow Europe GmbH) sowie Stefan Dierks (Head of CR Product & Strategy Tchibo GmbH), die Notwendigkeit einer optimalen ökonomischen wie ökologischen Nutzung von Verpackungen in geschlossenen Kreisläufen zu diskutieren. Die Fachtagung „Future Resources 2017“ findet am 17. Oktober 2017 von 10:00 bis 16:45 Uhr im Frankfurter Kunstverein am Römerberg in Frankfurt am Main statt. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung, zum Programm und zur Anmeldung, sind unter www.future-resources.de zu finden. Über das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (dvi) Das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (dvi) ist das einzige Netzwerk der Verpackungswirtschaft, das Unternehmen aus allen Stufen der Wertschöpfungskette als Mitglieder vereint. Das dvi unterstützt den Know-how-Transfer und fördert den Dialog zwischen seinen über 230 Mitgliedsunternehmen, Institutionen und Partnern. Es ist Plattform für Informationen, Einblicke, Impulse und Austausch zum Thema Verpackung. Weitere Informationen zum dvi finden Sie unter www.verpackung.org . PDF Download
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Köln. Die Interseroh Dienstleistungs GmbH hat für den Öko-Versandhändler memo AG eine spezielle Rezeptur ihres Recycling-Kunststoffes Procyclen entwickelt. Die Behälter für das Mehrweg-Versandsystem „memo Box“ bestehen in Zukunft aus dem mehrfach ausgezeichneten Werkstoff. Die neue Rezeptur bietet einzigartige Materialeigenschaften wie Langlebigkeit, mechanische Stabilität bis zu -30°C sowie UV-Beständigkeit und Transportsicherheit, die in ihrer Kombination selbst bei der Verwendung von Neumaterial nur selten erreicht werden. Interseroh, Tochter des Recyclingspezialisten ALBA Group, stellt Procyclen aus Kunststoffabfällen aus der Wertstoffsammlung der dualen Systeme her. Neben der einzigartigen Kombination der Materialeigenschaften ist der Recycling-Kunststoff auch im Hinblick auf die Rohstoff-, Energie- und Klimaschutz-Bilanz jedem Neumaterial überlegen: So verringert die Verwendung von Procyclen allein die Treibhausgasemissionen bei der Herstellung der „memo Box“ um bis zu 30 Prozent. Auch farblich hat Procyclen viel zu bieten: „Kunden können aus einer breiten Farbpalette wählen. Für die ‚memo Box‘ haben wir eine spezielle Pigmentierung verwendet, die die Vielfarbigkeit des Ausgangsmaterials überfärbt, so dass wir ein Grün erzielt haben, das in seiner Intensität und Klarheit ebenfalls mit Neuware bestens mithalten kann“, so Dr. Manica Ulcnik-Krump, Leiterin Forschung und Entwicklung Recycled-Resource bei Interseroh. Interessant für Kunden ist die Möglichkeit, Procyclen je nach individueller Anforderung und Einsatzzweck aus einer Vielzahl von Altkunststoffen zu erzeugen. Neben Polypropylen können so beispielsweise auch Materialien wie High-Density-Polyethylen, Polystyrol oder andere technische Kunststoffe aufbereitet werden. Das von Interseroh entwickelte Verfahren Recycled-Resource, mit dem Procyclen hergestellt wird, basiert dabei auf einem komplexen Upcycling-Recompounding-Prozess: Auf die umfassende Hightech-Sortierung der Kunststoffabfälle folgt das Recompounding, bestehend aus Extrusion, Restabilisierung, Wiederaufbau der molekularen Struktur sowie chemischer Modifizierung unter Zugabe von Additiven, um exakt die vom Kunden gewünschten Kunststoff-Eigenschaften zu erzielen. PDF Download
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Köln. Der Umweltdienstleister Interseroh startet für das kommende Jahr mit einem neuen Dualen System und einem neuen Konzept. Das Angebot der neu gegründeten „Interseroh+ GmbH“ richtet sich an alle Unternehmen, die nicht nur ihre gesetzliche Pflicht zur Verpackungslizenzierung erfüllen wollen, sondern selbst Verantwortung für das Schließen von Recycling- und Rohstoffkreisläufen übernehmen wollen. Sie können auf Wunsch sogar als stille Beteiligte bei der Neugründung einsteigen. „Die Verbraucher verlangen nach Produkten und Verpackungen, die nicht nur recyclingfähig sind, sondern zu einem immer größeren Anteil aus Rezyklaten hergestellt sind“, sagt Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer von Interseroh+ . „Für die Hersteller und Inverkehrbringer bedeutet dies, dass sie sich den Zugriff auf den Materialkreislauf sichern müssen, um künftig genügend Recyclingrohstoffe für ihre Produktion zu haben.“ Spätestens wenn die EU-Kommission eine Mindestrezyklatquote für Verpackungen und Produkte in Europa einführt, wird großer Mangel herrschen. „Ein Vertrag mit Interseroh+ erfüllt nicht nur die Lizenzpflichten, sondern ist vielmehr die Eintrittskarte für den gesamten Rohstoff-Kreislauf.“ Wer beim neuen Dualen System Interseroh+ unterschreibt, kann neben dem Zugriff auf Recyclingrohstoffe auch weitere Dienstleistungen in Anspruch nehmen – vom Forschungslabor im slowenischen Maribor bis zum Prüfverfahren „Made for Recycling“, das die Recyclingfähigkeit von Verpackungen bewertet und bei der Verpackungsgestaltung berät. Zudem bietet Interseroh+ über das Lizenzgeschäft hinaus den kompletten Wertstoffkreislauf aus einer Hand an, mit den „hauseigenen“ Partnern aus der ALBA Group. Mit ALBA Recycling, Deutschlands Marktführer bei Sortieranlagen, und der eigenen Kunststoffaufbereitung sowie nationalen und internationalen Partnern in spezialisierten Recylingverfahren steht Interseroh+ eine umfassende Produktion von Recyclingkunststoffen zur Verfügung. Inverkehrbringer können bei diesem Konzept auch in der Rechtsform der stillen Beteiligung einsteigen. „Nach außen muss dies gar nicht still geschehen. Unsere Partner können damit werben und bei ihren Kunden deutlich machen, dass sie mit ihrem Engagement weit über die normale gesetzliche Pflichterfüllung hinausgehen“, so Müller-Drexel. „Sie beauftragen nicht mehr einen Dienstleister, sondern engagieren sich selbst und übernehmen Verantwortung.“ Um den Weg für die Beteiligung frei zu machen, gliedert Interseroh alle Kompetenzen rund um den Recyclingkreislauf aus der bisherigen Gesellschaft ISD aus und bündelt sie in der neuen Gesellschaft „Interseroh+“. Die Ausgründung hat rechtliche Folgen: Da die Systemfeststellung auf die Firma ISD lautet, hat „Interseroh+“ die Zulassung in allen Bundesländern bereits neu beantragt. Müller-Drexel: „Wir hoffen, dass die Bundesländer diese Anträge sehr zügig genehmigen können, da wir nach Erhalt aller Zulassungen auch unsere bisherige Genehmigung zurückgeben“. Alle Altverträge sollen genauso wie alle Expert*innen für diesen Geschäftsbereich auf das neue Unternehmen übergehen. Müller Drexel weiter: „Wir wollen uns mit unseren Kunden und Partnern auf die wichtigen Zukunftsfragen konzentrieren: die Weiterentwicklung und Schließung des Kreislaufs sowie die auch langfristig sichere Versorgung mit Rezyklaten: Transparenz im gesamten System ist da die absolute Maxime in der neuen ‚Recycling-Allianz‘.“ PDF Download
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Köln. Der Umweltdienstleister Interseroh präsentiert sein umfassendes Portfolio in diesem Jahr zum ersten Mal auf der Leitmesse „DACH+HOLZ International“. Der Spezialist für Kreislaufwirtschaft informiert in Halle 10-412 auf einer eigenen Ausstellungsfläche über Rücknahme- und Recyclinglösungen für gebrauchte Transportverpackungen in der Baubranche und klärt Händler von Baumaterialien über ihre Pflichten nach dem Verpackungsgesetz auf. Die „DACH+HOLZ International“ findet vom 28. bis 31. Januar 2020 in Stuttgart statt. „Auf Baustellen fallen täglich nach Anlieferung von Material oder Bauteilen Transportverpackungen als Abfall an, der innerhalb kurzer Zeit abgeholt, fachgerecht verwertet und in den Kreislauf zurückgeführt werden muss“, sagt Frank Kurrat, Geschäftsbereichsleiter der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH . „Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, betreiben wir gemeinsam mit der Baubranche seit mehr als 25 Jahren eine nachhaltige Lösung und koordinieren mit rund 600 zertifizierten Entsorgungspartnern eine zuverlässige Abholung der Transportverpackungen.“ Anfang Januar 2019 hat das Verpackungsgesetz die bis dato geltende Verpackungsverordnung abgelöst. Das Verpackungsgesetz regelt auch die Rücknahme von Transportverpackungen sowie deren umweltverträgliche Sortierung, Entsorgung und Recycling. Der Umweltdienstleister Interseroh erfüllt die Anforderungen des Verpackungsgesetzes für die Vertragspartner und steht der Baubranche darüber hinaus beratend zur Seite. Zusätzlich zur Rücknahme von Transportverpackungen haben Händler die Möglichkeit, beim Dualen System Interseroh ihre Verkaufsverpackungen anzumelden, zum Beispiel über den Webshop Lizenzero ( www.lizenzero.de ). Außerdem unterstützt der Umweltdienstleister Unternehmen bei der recyclingfreundlichen Gestaltung von Verpackungen mit dem Service „Made for Recycling“ und kümmert sich um die umweltverträgliche Entsorgung von Elektroaltgeräten gemäß dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz. Alle diese Services bietet Interseroh auch europaweit an. PDF Download
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Köln. Der Umweltdienstleister Interseroh ist in diesem Jahr gleich in zwei Kategorien für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert: in der Kategorie „Großunternehmen“ sowie mit dem Webshop Lizenzero in der Sonderkategorie „Digitalisierung“. Mit seinen innovativen Konzepten für eine zirkuläre Wirtschaft, den vielseitigen Ansätzen zur Vermeidung und Kreislaufführung von Kunststoffen sowie der digitalen Lösung zur Lizenzierung von Verpackungen konnte das Unternehmen überzeugen und sich für die nächste Runde des Wettbewerbs qualifizieren. Der Sonderpreis für die Nutzung der Digitalisierung zugunsten der Nachhaltigkeit wird dieses Jahr zum ersten Mal verliehen. Eine Jury von Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Forschung, Politik und Zivilgesellschaft entscheidet nun, welche Bewerber im November 2019 in Düsseldorf die renommierte Auszeichnung erhalten. „Wir sind sehr stolz, gleich zweimal für unsere innovativen Ideen zur Nachhaltigkeit in Europas größtem Wettbewerb seiner Art nominiert zu sein“, sagt Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH . „Dadurch untermauern wir unsere Rolle als eines der führenden Unternehmen im Bereich der Circular Economy. Wir sehen die Nominierung auch als Ansporn, unserer Linie treu zu bleiben und weiterhin nachhaltige Lösungen rund um Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung zu entwickeln.“ Zu den Maßnahmen, die die Bandbreite an Lösungsmodellen von Interseroh für einen nachhaltigen Umgang mit Wirtschaftsgütern und Ressourcen, insbesondere mit Kunststoffen, darstellen, gehören beispielsweise Denkanstöße im Herstellungs- und Designprozess von Produkten und Verpackungen für eine bessere Recyclingfähigkeit oder das Recycling und die Aufbereitung von Kunstsoffen zu qualitativ hochwertigen Regranulaten. Im Fokus der Bewerbung standen zudem die Erfolge, die das Kölner Unternehmen bereits verzeichnen konnte: Im Jahr 2017 wurden durch die Aktivitäten von Interseroh 5,84 Millionen Tonnen Primärressourcen und 834.000 Tonnen Treibhausgasemissionen eingespart. Die zweite Nominierung in der Sonderkategorie „Digitalisierung“ konnte Interseroh mit seinem neuen Webshop Lizenzero erzielen. Über Lizenzero können Händler und Unternehmen ihre Verpackungen schnell und einfach anmelden und damit ihre Pflichten nach dem neuen Verpackungsgesetz, das seit Januar 2019 in Kraft ist, erfüllen. Lizenzero trägt das Trusted Shops-Gütesiegel und richtet sich insbesondere an kleinere Händler und Unternehmen, die bislang wenig Erfahrung mit der Verpackungslizenzierung bei einem dualen System haben. Zugleich werden sie für die von ihnen produziert Menge an Verpackungen sensibilisiert und so angehalten, im Sinne der Nachhaltigkeit den Verbrauch zu reduzieren. Über den Deutschen Nachhaltigkeitspreis: Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis würdigt Unternehmen, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen besonders erfolgreich ökologischen und sozialen Herausforderungen begegnen und damit Nachhaltigkeit als wirtschaftliche Chance nutzen. Im Herbst wählt die Jury die Top 3 sowie den Sieger aus. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.nachhaltigkeitspreis.de/ . PDF Download
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Köln. Der Kreis schließt sich: Ab sofort vertreibt die INTERSEROH Product Cycle GmbH im Rahmen des Projekts „Sammeldrache“ nachhaltige Refill-Tonerkartuschen für Unternehmen und Endverbraucher. Die Kartuschen unter der Marke ReUseMe werden in Deutschland gereinigt, überarbeitet und neu befüllt und sind in puncto Qualität und Reichweite mit Originalpatronen vergleichbar. Die neuen Refill-Kartuschen sind auf www.reuseme-toner.shop erhältlich. „Der ‚Sammeldrache‘ ist gelebte Nachhaltigkeit. Wir sammeln die leeren Kartuschen zugunsten von Schulen und Kindergärten“, sagt Tom Reidick, Geschäftsführer der INTERSEROH Product Cycle GmbH . „So schonen wir die Umwelt und tun gleichzeitig etwas für die nächste Generation.“ Der „Sammeldrache“ ist das bundesweite Sammelsystem für Tonerkartuschen und Druckerpatronen. Seit dem Jahr 2000 wurden rund 50 Millionen leere Patronen in den Produkt-Kreislauf zurückgeführt. Ein wertvoller Beitrag für den Umweltschutz – und ein Gewinn für Kinder und Jugendliche: Für jede gesammelte Tonerkartusche vergibt Interseroh Punkte, die an Schulen und Kindergärten gespendet werden können. Dass die professionelle Aufbereitung und Wiederverwendung gebrauchter Tonerkartuschen einen erheblichen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz leistet, zeigt auch eine aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT im Auftrag von Interseroh. Danach spart die Wiederverwendung einer einzigen Kartusche gegenüber der Neuproduktion 4,49 kg Treibhausgasemissionen ein. Außerdem werden pro Kartusche 9,39 kg Primärressourcen geschont. Mit dieser Verwertungspraxis konnte der Umweltdienstleister bereits 2017 rund 13.100 Tonnen Primärressourcen einsparen und etwa 6.300 Tonnen Treibhausgasemissionen vermeiden. Durch den Vertrieb von umweltschonenden Rebuilt-Tonern will Interseroh diese Bilanz noch deutlich verbessern. Die anliegenden Fotos sind unter der Quellenangabe „ALBA Group“ frei verwendbar. Bild 1 Bild 2 PDF Download
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Köln. Der Naturwaschmittelhersteller AlmaWin und der Umweltdienstleister Interseroh haben eine innovative Waschmittelflasche auf den Markt gebracht, die erstmals zu mehr als 95 Prozent aus ausgedienten Kunststoffverpackungen besteht und im Blasformverfahren (Blow Moulding) hergestellt wird. Ein Jahr nach der Einführung ziehen die Kooperationspartner eine erste positive Bilanz: Das umweltfreundliche Waschmittel der Reihe „Umwelthelden“ hat einen festen Platz in den Regalen des Biofachhandels eingenommen und setzt ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Rohstoffschonung. Hergestellt werden die Flaschen aus dem mehrfach ausgezeichneten Sekundärkunststoff Procyclen, den Interseroh, Tochter des Recyclingspezialisten ALBA Group, im eigens entwickelten Verfahren Recycled-Resource produziert. Das Besondere an Procyclen: Durch seine individuelle Rezeptur erfüllt der Rohstoff höchste Erwartungen in Bezug auf Fließfähigkeit, Schlagzähigkeit, Steifigkeit, UV- und Hitzebeständigkeit und dient als vollwertiger Ersatz für Neuware. „Es war eine spannende Aufgabe, das Recycled-Resource-Material für das Blow Moulding-Verfahren anzupassen“, so Dr. Manica Ulcnik-Krump, Leiterin Forschung und Entwicklung Recycled-Resource bei Interseroh. „Unser Ansatz ist eine einzigartige Kombination aus reaktiver Extrusion und chemischer Modifikation und wird hier erstmalig zur Anpassung der gesamten technischen Eigenschaften des Procyclen aus Verpackungsabfällen angewandt. Damit haben wir eine Weltneuheit kreiert, mit der wir konstante Produkteigenschaften und gleichbleibende Verarbeitungsparameter für unsere Kunden gewährleisten.“ „Kunststoffe aus pflanzlichen Rohstoffen zu verwenden war für unsere ‚Umwelthelden’ keine Option. Wir wollten den Kreislauf nachhaltig schließen und haben deshalb auf das Know-how der Recyclingexperten von Interseroh vertraut“, so Ignaz Muttenhammer, Vertriebsleiter AlmaWin Reinigungskonzentrate GmbH. „Nach einem Jahr können wir sagen, dass die Flaschen aus Recyclingkunststoff bei den Kunden im Biofachmarkt sehr gut ankommen. Der geschlossene Kreislauf funktioniert.“ Download PDF Das anliegende Foto ist unter der Quellenangabe "ALBA Group" frei verwendbar.