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Seit mehr als 20 Jahren sammelt Interseroh mit dem „Sammeldrache“-Programm leere Druckerpatronen und -kartuschen zugunsten von Schulen und Kindergärten. Mit diesem Sammelsystem verfolgt Interseroh nicht nur das Ziel, Rohstoffe zu schonen und Bildung zu fördern, sondern auch, einen pädagogischen Mehrwert für Kinder in Sachen Umweltschutz und Recycling zu schaffen. Die jahrelange Erfahrung und das deutschlandweite Netzwerk des Umweltdienstleisters an Schulen und Kindergärten haben zu einem neuen Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Spielwarenkonzern Mattel geführt. Nun unterstützt der „Sammeldrache“ auch die Ausweitung des PlayBack-Programms von Mattel in Form einer Sammelaktion an Schulen und Kindergärten. Im Rahmen des Programms nimmt Mattel deutschlandweit ausgedientes Kunststoff-Spielzeug zurück, führt es einer Wiederaufbereitung zu und schenkt ihm ein neues, zweites Leben: Aus dem recycelten Spielzeug soll ein neuer Spielplatz entstehen, der voraussichtlich Ende 2022 an eine Kindereinrichtung gespendet wird. Zusätzlich spendet Mattel für jedes gesammelte Kilogramm Kunststoff einen Euro an die Kinderhilfsorganisation „BILD hilft e.V. Ein Herz für Kinder“. Zur Umsetzung der PlayBack-Aktion erhielten 100 teilnehmende Einrichtungen des „Sammeldrache“-Programms im gesamten Bundesgebiet eine Sammelbox, in der ausgedientes Spielzeug gesammelt wurde. So kann es vor der Müllverbrennung und der damit einhergehenden endgültigen Vernichtung der Rohstoffe gerettet werden. Für jede mit Kunststoffspielzeug gefüllte Box erhalten die Einrichtungen Punkte, die gegen hochwertige Prämien auf der „Sammeldrache“-Website eingetauscht werden können. Prämien wie Sportgeräte, Lern- bzw. Bastelmaterialien, Bücher, IT-Equipment oder Spielzeug tragen so dazu bei, die Ausstattung an Schulen und Kindergärten zu verbessern. Mit dieser Sammelaktion macht Mattel zusammen mit Interseroh und den weiteren Projektpartnern die ersten Schritte hin zu einer nachhaltigen Spielwarenindustrie und unterstützt dabei Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland. Weitere Informationen zum PlayBack Programm und der Teilnahme finden Sie unter: www.mattel.de/playback/ Weitere Informationen zu der Sammlung von Druckerpatronen von Interseroh sowie zum „Sammeldrache“-Programm finden Sie hier: www.interseroh.de/leistungen/wiederverwendung/druckerpatronen/ www.sammeldrache.de
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Köln. Mit einer neuen, wissenschaftlich fundierten Bewertungsmethode können Unternehmen aus Handel und Industrie ab sofort herausfinden, wie gut sich eine Verpackung recyceln lässt. Entwickelt wurde die Systematik vom Kölner Umweltdienstleister Interseroh gemeinsam mit dem bifa Umweltinstitut, abschließend überprüft durch die Experten des Fraunhofer-Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV. Ziel ist es, künftig mehr Verkaufsverpackungen in ein hochwertiges Recycling zu geben und die darin enthaltenen Rohstoffe im Kreislauf zu führen. „Schon bei der Gestaltung einer Verpackung werden die Weichen für die Recyclingfähigkeit gestellt“, so Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH . „Im Rahmen unserer Dienstleistung zur Verpackungsoptimierung ermöglichen wir Herstellern und Händlern nun, mithilfe eines wissenschaftlich belastbaren Bewertungsrasters ihre Verkaufsverpackungen gezielt zu optimieren. Das ist auch mit Blick auf das ab 2019 geltende Verpackungsgesetz wichtig.“ Danach sollen Hersteller erstmals finanzielle Anreize für den Einsatz recyclingfähiger Verpackungen erhalten.“ Um die Recyclingfähigkeit einer Verpackung zu bewerten, hat Interseroh zusammen mit dem auf technischen Umweltschutz spezialisierten bifa Umweltinstitut ein dreistufiges Punktesystem entwickelt. In der ersten Stufe wird ermittelt, ob der Verbraucher die Verpackung problemlos dem richtigen Erfassungssystem zuordnen kann. Anschließend wird in der zweiten Stufe geprüft, wie sich die Verpackung bei der Sortierung verhält. Können die derzeit verfügbaren Sortiertechnologien die Verpackung in die richtige Materialfraktion einsortieren – oder verhindern bestimmte Materialien eine eindeutige Zuordnung? In der dritten Stuf e wird untersucht, ob die Verpackung für eine werkstoffliche Verwertung geeignet ist oder ob zum Beispiel Etiketten, Farben oder Verschlüsse das Recycling erschweren. Je mehr Punkte die Verpackung auf einer Skala von 0 bis 20 erreicht, desto einfacher und besser lässt sie sich recyceln. „Anhand unserer Bewertungsmethode lassen sich Schwachstellen von Verpackungen und Verbesserungspotenziale ganz klar identifizieren“, erklärt Dr. Siegfried Kreibe, Stellvertretender Geschäftsführer der bifa Umweltinstitut GmbH . „Denn je besser das Recycling funktioniert, desto höher sind die erreichbaren Qualitäten und damit auch die Absatzchancen der entstehenden Recyclingrohstoffe.“ „Es ist an der Zeit, dass Bewegung in das Verpackungsdesign kommt“, so Dr. Martin Schlummer, Geschäftsfeldmanager Recycling und Umwelt beim Fraunhofer IVV . „Wichtig ist jetzt, dass sich alle Akteure der Wertschöpfungskette dafür einsetzen, die Produkt- und Designanforderungen einer Verpackung mit ihrer Recyclingfähigkeit effektiv zu verbinden.“ Die von Interseroh und bifa entwickelte und von Fraunhofer IVV geprüfte Bewertungsmethodik ist Teil der Interseroh-Dienstleistung zur Verpackungsoptimierung „Made for Recycling“. Dabei durchleuchtet der Recyclingspezialist gemeinsam mit Kunden aus Handel und Industrie den Lebenszyklus von Verpackungen von der Herstellung bis zur Entsorgung und Verwertung. Darauf aufbauend werden praktikable Handlungsempfehlungen und Lösungen für ein verbessertes Recycling entwickelt. Weitere Informationen über „Made for Recycling“, dem Dienstleistungsangebot von Interseroh zur Verpackungsoptimierung, finden Sie hier . Über das bifa Umweltinstitut: Seit 1991 bietet bifa als anwendungsorientierte Forschungs-, Entwicklungs- und Beratungseinrichtung ein breit gefächertes Leistungsspektrum rund um den „Technischen Umweltschutz“. Dazu gehören unter anderem die Bereiche Verfahrenstechnik, Integrierter betrieblicher Umweltschutz, Nachhaltige Abfallwirtschaft sowie System- und Prozessanalyse. bifa analysiert und bewertet u.a. Stoffströme, Energieflüsse und verfahrenstechnische Prozesse. Über Fraunhofer IVV: Das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV steht für hochwertige Lebensmittel und für sichere Verpackungen, die eine hohe Qualität und eine bequeme Handhabung ermöglichen. Bei den Entwicklungen entlang der Wertschöpfungskette achtet Fraunhofer IVV auf eine effiziente Nutzung der Rohstoffe und auf niedrige Umweltlasten. Die Geschäftsfelder „Recycling und Umwelt“ sowie „Verpackung“ widmen sich der Entwicklung innovativer Recyclingverfahren und recyclingfähiger Verpackungsmaterialien. PDF Download
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Köln. Der Umweltdienstleister Interseroh und der Anbieter von EHS- und Product Stewardship-Lösungen Sphera haben ein neues Online-Tool entwickelt, um die Nachhaltigkeit von Verpackungen zu optimieren. Mit dem GaBi Packaging CalculatoR+ können Unternehmen jetzt schnell und umfassend die Umweltauswirkungen von Verpackungen analysieren – von der Herstellung über den Transport bis zum Recycling. „Wir setzen uns auch über das Recycling hinaus für umweltfreundlichere Verpackungen und die Vermeidung klimaschädlicher Emissionen ein“, so Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer INTERSEROH Dienstleistungs GmbH. „Der neue, intuitiv zu bedienende Konfigurator schafft ein Plus an Transparenz und liefert Herstellern auf ganzer Linie eine gute Entscheidungsgrundlage zur Verbesserung des Verpackungsdesigns.“ Der GaBi Packaging CalculatoR+ basiert auf einem parametrisierten Modell von Sphera, das den Lebenszyklus von Verpackungen abbildet und eine Vielzahl von Umweltdaten zu Materialien und Herstellungsprozessen beinhaltet. „Mit dem GaBi Packaging Calculator haben wir ein intuitives Webtool auf den Markt gebracht, das faktenbasierte Entscheidungsgrundlagen für ein nachhaltigeres Verpackungsdesign liefert, erläutert Sophie Kieselbach, Senior Consultant bei Sphera. „Der Aspekt der Recyclingfähigkeit kam dabei bislang zu kurz – speziell vor dem Hintergrund des Verpackungsgesetzes in Deutschland.“ Hier fließt nun die Expertise des Recyclingspezialisten Interseroh ein. Mit „Made for Recycling“ bietet das Unternehmen eine wissenschaftlich fundierte Bewertungsmethode, um die Recyclingfähigkeit von Verpackungen im Labor zu analysieren. Der darauf aufbauende Interseroh-Service „Check for Recycling“ ermöglicht es den Kunden, durch einen einfachen Online-Test selbst herauszufinden, wie gut sich ihre Produktverpackungen getrennt erfassen, sortieren und zu neuen Produkten recyceln lassen. „Unsere Kooperation erlaubt es den Anwendern, mit einem einzigen Tool Ökobilanzen von Verpackungen zu erstellen, die Kreislauffähigkeit zu ermitteln und Design-Alternativen auf unterschiedliche Umweltauswirkungen hin zu vergleichen“, sagt Sophie Kieselbach. Einfach Materialien und Prozesse auswählen, Produktspezifikationen eingeben, Transportwege festlegen und den Bericht generieren: In wenigen Schritten gelangen die Nutzer zu aussagefähigen Daten. Dies gibt Sicherheit im Hinblick auf das Verpackungsgesetz – und liefert den Unternehmen nicht zuletzt überzeugende Verkaufsargumente. Der Verkauf des GaBi Packaging CalculatoR+ startet am 1. April 2020. Weitere Informationen unter: https://www.thinkstep.com/de/software/gabi-software/gabi-packaging-calculator-plus . Mehr zur Bewertungsmethode „Made for Recycling“ auf https://www.interseroh.de/leistungen/beratung/verpackungsoptimierung/ . Über Sphera: Sphera ist der weltweit führende Anbieter von Integrated Risk Management Software und Informationsdiensten mit den Schwerpunkten Umwelt, Gesundheit, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Durch die Akquisition des deutschen Nachhaltigkeitsexperten thinkstep im letzten Jahr hat das Unternehmen sein Portfolio an Software und Consulting-Lösungen in den Bereichen EHS- und Product-Stewardship erweitert. Weitere Informationen zu Sphera finden Sie unter www.sphera.com PDF Download
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Köln. Die INTERSEROH Dienstleistungs GmbH hat für ihr Nachhaltigkeitsmagazin drei der Annual Report Competition (ARC)-Awards gewonnen. Die Jury der größten internationalen Ausschreibung für Geschäftsberichte verlieh dem Umweltdienstleister für die Gesamtdarstellung des Magazins sowie in der Kategorie „Photography“ jeweils einen Gold Award. Darüber hinaus erhielt das Magazin des zum internationalen Recyclingspezialisten ALBA Group gehörenden Unternehmens in der Kategorie „Interior Design“ einen Honor Award. „Wir freuen uns sehr, dass wir drei der begehrten ARC-Awards gewonnen haben“, sagt Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistung GmbH. „Das zeigt, dass wir mit der Wahl unserer Nachhaltigkeitsberichterstattung die richtige Entscheidung getroffen haben. Nachhaltigkeit ist für uns ein Kernthema, das wir sowohl nach innen wie nach außen sehr bewusst leben. Umso schöner, dass wir nun eine Bestätigung auf internationaler Ebene erhalten haben.“ Das Interseroh Nachhaltigkeitsmagazin erscheint jährlich und stellt eine Erweiterung des klassischen Nachhaltigkeitsberichts dar, der alle zwei Jahre veröffentlicht wird. Im Fokus des journalistisch aufbereiteten Magazins stehen die positiven Effekte der unter dem Motto „zero waste solutions“ stehenden Dienstleistungen von Interseroh. Dies sind vor allem innovative Lösungen, mit denen der Umweltdienstleister der Verschwendung von Produkten und Materialien entgegenwirkt. Das aktuelle Nachhaltigkeitsmagazin sowie der vollständige Nachhaltigkeitsbericht 2016 sind abrufbar unter www.interseroh.de/nachhaltigkeit . Über die ARC-Awards: Die „Annual Report Competition (ARC)“-Awards werden seit 1987 jährlich vom unabhängigen Veranstalter MerComm, Inc. verliehen. Die Awards zeichnen Geschäftsberichte aus, die maßgeschneiderte Gestaltungskonzepte sowie passende Bild- und Textwelten vorweisen. Der Wettbewerb ist mit einer ehrenamtlichen, unabhängigen Jury aus 200 Fachleuten die größte internationale Ausschreibung für Geschäftsberichte. In unterschiedlichen Kategorien, innerhalb der einzelnen Branchen, werden die Auszeichnungen „Gold“, „Silber“, „Bronze“ und „Honors“ verliehen. 2017 gab es insgesamt 1987 Einreichungen aus 34 Ländern. Die Preisverleihung der Gewinner findet am 12. Oktober 2017 in Tokio statt. Download PDF
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Köln. Ab dem 1. Januar 2019 drohen E-Commerce-Händlern nach dem neuen Verpackungsgesetz (VerpackG) empfindliche Strafen. Laut einer aktuellen Umfrage von Trusted Shops unter 700 Online-Händlern haben mehr als ein Drittel der Befragten noch nie von dem neuen Gesetz gehört und jeder zweite (49 Prozent) weiß noch nicht, welche Neuerungen das Gesetz mit sich bringt. Nach dem neuen Verpackungsgesetz muss sich jeder Hersteller und Händler, der verpackte Waren an private Endverbraucher verkauft, mit einer Lizenz an einem dualen System beteiligen. Jeder Wettbewerber und Kunde kann zudem in einem öffentlichen Register einsehen, ob ein Unternehmen dort im Sinne des VerpackG registriert ist. Die Lizenzierungspflicht gilt schon ab der ersten versendeten Verpackung. Und: Nicht nur Versandverpackungen aus Papier, Pappe oder Kunststoff sind von der Systembeteiligungspflicht betroffen, sondern auch solche aus Glas oder Metall. Dabei ist die Lizenzierung ganz einfach, so beispielsweise über Lizenzero ( www.lizenzero.de ), den neuen Online-Shop des Umweltdienstleisters Interseroh. Hier können sich Händler und kleine Unternehmen mit wenigen Klicks anmelden und damit ihre Beteiligungspflicht nach dem neuen Verpackungsgesetz ab 2019 erfüllen. Wie hoch der Betrag ist, der an das duale System zu zahlen ist, hängt von den jährlichen Verpackungsmengen und dem verwendeten Verpackungsmaterial ab. Als Faustregel gilt: Je weniger Verpackungen in Umlauf gebracht werden, desto geringer die Gebühr. Ein Rechenbeispiel von Lizenzero zeigt (siehe anliegende Grafik): Verschickt ein Onlinehändler beispielweise 2.500 Kartons (Größe S) inklusive Packband und Füllmaterial aus Papier, beträgt der Lizenzierungsbetrag 49,00 Euro (Preisänderungen vorbehalten). Umgerechnet sind das knapp 0,02 Euro je Paket. Durch die Beteiligung dieser Verpackungsmenge am dualen System und das damit verbundene Recycling werden 530 Kilogramm Primärrohstoffe eingespart. „Es ist wichtig, zum neuen Verpackungsgesetz und den daraus resultierenden Pflichten Aufklärungsarbeit zu leisten“, so Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH . „Viele Hersteller und Händler kennen das neue Gesetzt nicht, möchten sich aber natürlich trotzdem rechtskonform verhalten. Lizenzero ist hier eine einfache, unkomplizierte, günstige und vor allem rechtssichere Lösung.“ Über Lizenzero: Lizenzero ist eine Shopmarke des seit über 25 Jahren aktiven Umweltdienstleisters Interseroh, der als bundesweit festgestelltes duales System im Sinne von Paragraph 18 Verpackungsgesetz (VerpackG) die Vorgaben der Zentralen Stelle Verpackungsregister und des VerpackG erfüllt. Der Online-Shop richtet sich mit Blick auf das am 1. Januar 2019 in Kraft tretende VerpackG in seiner problemlosen Handhabung insbesondere an kleinere (Online-)Händler und Hersteller, die bislang wenig Erfahrung mit der Verpackungslizenzierung bei einem dualen System haben. Zu den Merkmalen des durch Trusted Shops ausgezeichneten Webangebotes zählen eine Berechnungshilfe, die dem Nutzer die schnelle Ermittlung seiner individuellen Verpackungsmengen erleichtert, ein individueller Teilnahmenachweis, ein Ressourcenschutz-Zertifikat und ein Onlinesiegel, das der Kunde für seine Außerkommunikation nutzen kann, sowie ein umfangreiches FAQ, das offene Fragen zum VerpackG beantwortet. PDF Download
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„Her mit deinem Pfand!“ unter diesem Motto stand das Euroleague-Spiel von ALBA BERLIN gegen Roter Stern Belgrad am 22. November in der Berliner Mercedes-Benz Arena. Mit der Aufforderung stellte die Interzero Circular Solutions seinen mobilen Service zur Rücknahme von Pfandflaschen "Sammelheld" in Berlin vor. Was verbirgt sich hinter Sammelheld? Das neue Geschäftsmodell von Interzero: ein mobiler Sammelservice für Pfandflaschen, der die Abgabe an lokale Sammelfahrräder über eine App steuert. Mit der Smartphone-App, die sowohl im Google Play Store als auch im Apple-Store zur Verfügung steht, können Nutzer*innen ein E-Sammelrad in ihrer Nähe orten, Flaschen abgeben und dabei Umweltpunkte sammeln. Diese können als Gutscheine bei verschiedenen Partnern wieder eingelöst – oder in Berlin an die ALBA Jugend gespendet – werden. Das selbe System wird Ende November auch in Osnabrück unterwegs sein und dort, statt Pfandflaschen, Elektrokleingeräte einsammeln. Beim Spiel von ALBA BERLIN am 22. November war der Sammelheld auf Klatschpappen und der Bandenwerbung zu sehen. Der Albatros, das Maskottchen der Berliner Basketballer, rauschte in den Pausen mit dem Lastenrat über das Spielfeld. Die prominente Darstellung in der Halle motivierte viele der Zuschauer*innen dazu, die Service-App herunterzuladen und ihr Startguthaben zu spenden. Kreislaufwirtschaft auf drei Rädern Mit dem Sammelheld richtet sich Interzero primär an Verbraucher*innen und setzt ihnen durch ein Belohnungssystem Anreize, ihre Flaschen oder Elektrokleingeräte abzugeben und so dem Recycling zuzuführen. Eine Initiative, die dringend notwendig ist, denn bislang werden die ehrgeizigen gesetzlichen Sammelquoten kaum erreicht: Elektroaltgeräte lagern über Jahre vielfach in privaten Kellern und werden dann unsachgemäß entsorgt, Pfandflaschen landen deutlich zu oft im Plastikmüll. Der Service von Sammelheld ermöglicht durch seinen lokalen Ansatz und den Einsatz einer App eine einfache, bequeme Rückgabe. Damit gibt er Privatpersonen eine neue Möglichkeit, die Umwelt zu schützen und bringt Rohstoffe in den Kreislauf zurück zu den Erzeugern. „Mit dem Sammelheld verknüpfen wir ein digitales Tool mit einem klassischen Rücknahmesystem und schaffen somit ein innovatives, neues Geschäftsmodell“, erklärt Mara Küsters, Projektmanagerin Business Development Interzero Circular Solutions Germany . Sebastiaan Krol, CEO Interzero Circular Solutions, betont, wie wichtig dieser Ansatz für eine Welt ohne Abfall ist: „Um die Rohstoffversorgung in Kreisläufen zu organisieren, ist es immens wichtig, dass wir immer wieder neue Recycling-Konzepte entwickeln. Die Digitalisierung von Dienstleistungen und Verfahren bietet dabei riesige Chancen. Auch unser soziales Engagement lässt sich darüber sehr gut integrieren.“ Zuschauer*innen punkten für die ALBA Jugend Zuschauer*innen, die sich am Spielabend die App auf das Handy geladen haben, erhielten ein Startguthaben von 60 Umweltpunkten. Viele von ihnen wissen: Die ALBA Jugend setzt sich seit Jahren dafür ein, Kinder und Jugendliche für ein gesundes Leben mit Sport zu begeistern und ihnen sportliche Werte wie Teamgeist, Koordination und ein positives Lebensgefühl zu vermitteln. Sammelheld ging dabei mit bestem Beispiel voran und startete die Spendenaktion mit 1.200 Pfandflaschen, einem Start-Erlös von 300 Euro. Höhepunkt des Arenaabends war die Scheckübergabe auf dem Parkett: Gemeinsam mit dem Albatros, dem ALBA-Maskottchen, übergab Torben Kabbe, Head of Business Development Interzero Circular Solutions Germany, den Spendenscheck an Igor Ryabinin, Leiter Nachhaltigkeit und Soziales, der sich herzlich für die Unterstützung der wichtigen Jugendarbeit von ALBA BERLIN bedankte. Ziel ist die Ausweitung auf andere Standorte und Stoffströme Noch wird der Sammelheld-Service in zwei Pilotprojekten getestet: Ab sofort sind die Sammelfahrräder für Pfandflaschen in Berlin unterwegs. Ende November startet auch der Sammelheld in Osnabrück. Dort werden statt Pfandflaschen alte Elektro- und Elektronikkleingeräte gesammelt. Wenn die Pilotinitiative gut läuft, wird Interzero die Fahrradflotte auf andere Städte und zusätzliche Stoffströme ausweiten. www.sammelheld.com
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Köln. Der Umweltdienstleister Interseroh hat es mit seinem Webshop Lizenzero im Wettbewerb um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis unter die Top 3 in der Sonderkategorie Digitalisierung geschafft. Das entschied die Jury bestehend aus zahlreichen Expertinnen und Experten in den Bereichen Wirtschaft, Forschung, Politik und Zivilgesellschaft. Interseroh, Tochter des Recyclingspezialisten ALBA Group, ist somit Finalist im Wettbewerb um die renommierte Auszeichnung. Der Sonderpreis Digitalisierung wurde in diesem Jahr zum ersten Mal ausgelobt, die Verleihung findet am 21. November in Düsseldorf statt. „Wir freuen uns sehr, es nun auch in die nächste Runde des Wettbewerbs geschafft zu haben“, sagt Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH . „Das zeigt uns, dass Ressourcenschonung und eine starke Kreislaufwirtschaft mit digitalen Lösungen erfolgsversprechend sind. Wir werden deshalb auch weiterhin zukunftsgerichtet und mit vielen innovativen Ideen den Weg der Nachhaltigkeit gehen.“ Über Lizenzero können Händler und Unternehmen ihre in den Umlauf gebrachten Verpackungen schnell und einfach anmelden und damit ihre Pflichten nach dem neuen Verpackungsgesetz, das seit Januar 2019 in Kraft ist, erfüllen. Lizenzero trägt das Trusted Shops-Gütesiegel und richtet sich insbesondere an kleinere Händler und Unternehmen, die bislang wenig Erfahrung mit der Verpackungslizenzierung bei einem dualen System haben. Zugleich werden sie für die von ihnen produziert Menge an Verpackungen sensibilisiert und so angehalten, im Sinne der Nachhaltigkeit den Verbrauch zu reduzieren. Weitere Informationen zu Lizenzero finden Sie auf www.lizenzero.de. Über den Deutschen Nachhaltigkeitspreis: Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis würdigt Unternehmen, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen besonders erfolgreich ökologischen und sozialen Herausforderungen begegnen und damit Nachhaltigkeit als wirtschaftliche Chance nutzen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.nachhaltigkeitspreis.de/ . PDF Download
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Interseroh hat 2013 erstmals eine Entsprechenserklärung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) abgegeben und seither regelmäßig erneuert. Auch für das Berichtsjahr 2018 wurde die Entsprechenserklärung aktualisiert. Damit schafft das Unternehmen weitere Transparenz und Vergleichbarkeit in Bezug auf seine Nachhaltigkeitsleistungen: Interseroh Entsprechenserklärung DNK Der DNK wurde 2010 vom Rat für Nachhaltige Entwicklung sowie Vertreterinnen und Vertretern der Politik, des Finanzmarkts, Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen entwickelt. Er beschreibt die Mindestanforderungen für die Berichterstattung zu nichtfinanziellen Leistungen von Unternehmen. Interseroh nimmt zu den 20 geforderten Kriterien Stellung, unter anderem in den Kategorien Ressourcenmanagement, Chancengleichheit oder Arbeitnehmerrechte sowie ergänzenden quantifizierbaren Leistungsindikatoren. „Mit der regelmäßigen Berichterstattung machen wir die Entwicklung unseres Unternehmens im Zeitverlauf transparent, vergleichbar und damit auch anschaulich für unsere Kunden, Partner und Mitarbeiter“, erklärt Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH. „Die Zeichnung des DNK dient als wichtige Orientierung für unsere Anspruchsgruppen und ist gleichzeitig ein kontinuierlicher Beleg unserer nachhaltigen Leistungen. Wünschenswerterweise auch ein Zeichen sowie Ansporn an den Markt.“ Seit 27 Jahren setzt sich der Umweltspezialist gegen die Verschwendung von materiellen Ressourcen, Zeit, Fähigkeiten sowie finanziellen Mitteln ein. Für seine nationalen und internationalen Kunden entwickelt der Experte für Kreislaufwirtschaft individuelle Lösungen, um Rohstoffe in den Kreislauf zurückzuführen, die Lebensdauer von Produkten zu verlängern sowie (Logistik-)Prozesse so effizient wie möglich zu gestalten – immer unter dem eigenen Leitgedanken „zero waste solutions“.
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Berlin. Wir leben deutlich über unsere Verhältnisse: Bereits morgen, 29. Juli 2021, hat die Weltbevölkerung nach Berechnungen des Global Footprint Network sämtliche natürlichen Ressourcen für dieses Jahr verbraucht. „Der Erdüberlastungstag sollte uns alle aufrütteln“, sagt Dr. Axel Schweitzer, Vorstandsvorsitzender des Recyclingspezialisten und Rohstoffversorgers ALBA Group . „Um die Lebensgrundlagen für kommende Generationen zu erhalten, ist ein Kurswechsel zwingend notwendig – weg von der bisherigen linearen Wirtschaftsweise, hin zu einer Kreislaufwirtschaft, die natürliche Ressourcen schont und das Klima entlastet.“ Die technischen Voraussetzungen und das Know-how zum Schließen von Rohstoffkreisläufen seien in Deutschland auf hohem Niveau vorhanden. „In Anbetracht der zur Neige gehenden Primärressourcen müssen wir den Gedanken der Nachhaltigkeit unbedingt in alle Produktionsschritte einbeziehen, beginnend mit dem ‚Design for Recycling‘. Und wir müssen sowohl den Einsatz von Rezyklaten als auch die Nachfrage nach Produkten mit Rezyklateinsatz stärken. Hier ist die Politik gefordert: Wir brauchen einheitliche Industriestandards und eine gesetzliche Mindestquote für den Einsatz von Rezyklaten. Nur so können wir das volle Potenzial des Recyclings ausschöpfen.“ Zudem ist es wichtig, überhaupt das Bewusstsein der Verantwortlichen der produzierenden Industrie für die Verwendung von Recyclingmaterialien zu schärfen. Dabei bietet die Nutzung von Recyclingrohstoffen deutliche Vorteile – aus ökologischer wie auch aus ökonomischer Sicht. Beispiel Kunststoff-Rezyklate: Sie bieten Unternehmen eine praktikable Antwort auf die immer größer werdenden Erfordernisse einer effizienten Rohstoffwirtschaft und ambitionierten Nachhaltigkeitsbilanz. In welchem Maße der Einsatz von Kunststoff-Rezyklaten unseren Planeten entlastet, belegt eine aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts UMSICHT im Auftrag der ALBA Group-Tochter INTERSEROH Dienstleistungs GmbH: Danach spart der Einsatz des von Interseroh produzierten Recyclingkunststoffs Procyclen im Vergleich zu Primärkunststoffen aus Rohöl durchschnittlich 1.002 kg Treibhausgase pro Tonne. Dies sind 56 Prozent weniger klimaschädliche Emissionen. Gleichzeitig sinkt der Verbrauch an Primärenergie je Tonne um durchschnittlich 21.199 kWh – das entspricht 14.133 Waschladungen. Beim Recyclingkunststoff Recythen liegen die Einsparungen sogar bei 1.100 kg Treibhausgasen und 22.254 kWh Primärenergie pro Tonne. Der Umweltdienstleister Interseroh, der zur ALBA Group gehört, stellt die hochwertigen Recyclingkunststoffe Procyclen und Recythen aus gebrauchten Verpackungen aus dem Gelben Sack/der Gelben Tonne her. Mithilfe des innovativen Verfahrens „Recycled-Resource“ wurde nicht nur die Qualität der Rezyklate, sondern auch deren Umweltbilanz in den vergangenen Jahren immer weiter verbessert. Bereits heute kommen die individuell modifizierbaren Recyclingrohstoffe in vielen Industrie- und Alltagsprodukten zum Einsatz. Kunststoffe, Stahl und Metall, Elektroaltgeräte, Holz, Papier oder Glas: Je konsequenter Wertstoffe im Kreislauf geführt werden, desto effektiver können Klima und Ressourcen geschützt werden: Allein im Jahr 2019 wurden durch die Recyclingaktivitäten der ALBA Group im Vergleich zur Primärproduktion insgesamt mehr als 4,2 Millionen Tonnen Treibhausgase und 32,3 Millionen Tonnen Primärrohstoffe eingespart. Über die ALBA Group: Die ALBA Group ist mit ihren beiden Marken ALBA und Interseroh in Deutschland und Europa sowie in Asien aktiv. Im Jahr 2020 erwirtschafteten ihre Geschäftsbereiche einen Umsatz von 1,9 Milliarden Euro und beschäftigten insgesamt rund 8.700 Mitarbeiter*innen. Damit ist die ALBA Group einer der führenden Recycling- und Umweltdienstleister sowie Rohstoffversorger weltweit. Weitere Informationen zur ALBA Group finden Sie unter www.albagroup.de . Unter www.albagroup.de/presse können Sie alle Pressemitteilungen der ALBA Group als RSS-Feed abonnieren. Bitte beachten Sie auch unser Onlineportal mit Informationen rund um die Themen Rohstoffe und Recycling: www.recyclingnews.de . PDF Download
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Köln. Der Umweltdienstleister Interseroh erweitert sein Beratungsangebot im Bereich „Made for Recycling“ und startet erstmalig eine kostenlose Webinar-Reihe zum Thema Verpackungsoptimierung. Am Donnerstag, 28. Mai 2020, findet von 10:00 bis 11:30 Uhr der erste Termin statt, in dem Interessierte mehr über die recyclingfreundliche Gestaltung von Verpackungen und deren Bedeutung für den Ressourcen- und Klimaschutz erfahren. Zudem gewährt das Webinar Einblick in die Möglichkeiten, mittels nachhaltiger Verpackungsoptimierung den Anforderungen des Handels und der Verbraucher nach mehr Umweltschutz gerecht zu werden. Weitere Informationen zu Inhalt und Anmeldung sind unter https://www.xing.com/events/recyclingfreundliche-verpackungen-gestalten-gewusst-2857694 zu finden. „Um möglichst viele Materialien zu Gunsten der Umwelt wieder in den Kreislauf zurückzuführen, sollte bereits bei der Art und dem Design der Verpackung auf die Recyclingfähigkeit geachtet werden“, so Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH . „Schon einfache Veränderungen wirken sich positiv auf die Recyclingfähigkeit aus. Um dies möglichst effizient und leicht verständlich zu vermitteln, haben wir die neue Webinar-Reihe ins Leben gerufen.“ Dem Auftakt im Mai werden weitere Termine folgen und unter https://www.interseroh.de/webinar-anmeldung/ veröffentlicht. Über „Made for Recycling“: Um die Recyclingfähigkeit einer Verpackung zu bewerten, hat Interseroh zusammen mit dem auf technischen Umweltschutz spezialisierten bifa Umweltinstitut ein dreistufiges Punktesystem entwickelt. In der ersten Stufe wird ermittelt, ob der Verbraucher die Verpackung problemlos dem richtigen Erfassungssystem zuordnen kann. Anschließend wird in der zweiten Stufe geprüft, wie sich die Verpackung bei der Sortierung verhält. Können die derzeit verfügbaren Sortiertechnologien die Verpackung der richtigen Materialfraktion zuordnen – oder verhindern bestimmte Materialien eine korrekte Trennung? In der dritten Stufe wird untersucht, ob die Verpackung für eine werkstoffliche Verwertung geeignet ist oder ob zum Beispiel Etiketten, Verschlüsse oder Barrieren das Recycling erschweren. Verpackungsbarrieren werden üblicherweise eingesetzt, um das Produkt vor äußeren Einflüssen zu schützen und die Produkteigenschaften zu gewährleisten. Sie dienen beispielsweise als UV- oder Sauerstoffschutz. Je mehr Punkte die Verpackung auf einer Skala von 0 bis 20 erreicht, desto einfacher und besser lässt sie sich recyceln. Zusätzlich erfüllt der Service „Made for Recycling“ die Anforderungen des seit 1. September 2019 geltenden Mindeststandards zur Bemessung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR). PDF Download