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Wie gelingt der Wandel von der linearen zu einer zirkulären Wirtschaft, die Klima und Ressourcen schont? Mit dem Circular Economy Forum hat die IHK Köln eine Plattform geschaffen, auf der Unternehmen, Start-ups, junge Talente sowie Vertreter*innen aus Wissenschaft und Politik diese Frage diskutieren – und zusammen innovative Ideen für die Kreislaufwirtschaft voranbringen. „Wir müssen gemeinsam dafür Sorge tragen, dass Kreislaufwirtschaft aus der 80er-Jahre-Holzregal-Anmutung herauskommt“, sagte Mona Neubaur (Grüne), NRW-Wirtschaftsministerin und Schirmfrau des Forums. „Circular Economy ist High-Tech. Wir wollen die Region sein, die innovationsgetrieben durch Circular Economy ihre Widerstandsfähigkeit erhöht.“ Nachhaltiges Engagement frühzeitig fördern Zu den Höhepunkten der diesjährigen Veranstaltung zählten das Finale des bundesweiten Wettbewerbs Going Circular 2025 und die Ehrung der besten Circularity Scouts . Erstmals wurde in diesem Rahmen auch der Markus-Müller-Drexel-Gedächtnispreis verliehen. Müller-Drexel, langjähriger Geschäftsführer beim Kreislaufwirtschaftsdienstleister Interzero und Vorsitzender des Umwelt- und Energieausschusses der IHK Köln, war Anfang 2024 völlig überraschend verstorben. Er zählte zu den prägenden Persönlichkeiten der Kreislaufwirtschaft in Deutschland und hatte die „Circularity Scouts“ 2023 selbst initiiert. In dem Förderprojekt erhalten Auszubildende eine Zusatzqualifikation im Bereich der Kreislaufwirtschaft und entwickeln eigene zirkuläre Konzepte für mehr Ressourceneffizienz in ihrer Branche. Der Markus-Müller-Drexel-Gedächtnispreis wurde in diesem Jahr von Heike Drexel initiiert, gestiftet und vergeben und wird in den kommenden Jahren von Interzero fortgeführt.
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Nachhaltiges Handeln ist eine gesamtwirtschaftliche, länderübergreifende Aufgabe. Die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen* bieten hierfür einen klar definierten Rahmen, den die Bauwirtschaft mit innovativen Bauweisen, ressourcenschonenden Materialien und klaren Standards ausfüllt. Dies trägt dazu bei, nachhaltige Lebensräume zu schaffen und die Transformation hin zu einer ganzheitlichen Kreislaufwirtschaft aktiv zu gestalten. Die Leitlinien nachhaltigen Bauens gehören bei der Odenwald Faserplattenwerk GmbH (OWA) schon lange zur Unternehmensstrategie. Das 1948 gegründete Unternehmen entwickelt und produziert Deckensysteme für verschiedenste Anwendungsgebiete und achtet konsequent auf Ressourcenschonung. Die Deckensysteme des unterfränkischen Marktführers werden in der Regel jahrzehntelang genutzt. Um diese nach dem Einsatz effizient wiederzuverwenden, setzt das Unternehmen bereits seit mehr als 10 Jahren auf den eigenen Wertstoffkreislauf OWA green circle. Und das funktioniert so: Gemeinsam mit dem Kreislaufwirtschaftspartner Interzero ermöglicht OWA seinen Kunden, ausgediente Mineralplatten sicher und umweltschonend zu entsorgen. Wenn die Rücknahmekriterien erfüllt sind, holt Interzero die ausgebauten Deckenplatten direkt an der Baustelle ab und transportiert sie zu OWA. Nach erfolgreicher Konformitätsprüfung fließt das angelieferte Material zu 100 Prozent zurück in die Produktion neuer OWA-Mineraldecken. So schließt sich der Kreislauf. * Verweis: Bundesregierung
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Köln. Am 9. November 2021 laden Interseroh+ und das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (dvi) zur Fachtagung „Future Resources“ ein. Bei der renommierten Veranstaltung diskutieren Expert*innen aus Handel, Konsumgüterindustrie und Recyclingbranche über zukunftsweisende Ideen für den Verpackungskreislauf. „In der Branche herrscht Aufbruchstimmung“, sagt Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der Interseroh+ GmbH . „Wir möchten auf der diesjährigen ‚Future Resources‘ daher frische Impulse geben und neue Wege aufzeigen, wie sich das Verpackungsrecycling zum Nutzen der Umwelt und der Unternehmen weiter optimieren lässt.“ Mit einem Vortrag über „Die blaue Ökologie – Wie Technologie, Kreislaufwirtschaft und neues Denken unsere Welt neu erfinden“ läutet der Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx die gemeinsame Fachtagung von Interseroh+ und dvi ein. Im Anschluss liefert Thomas Schmid-Unterseh, Referatsleiter im Bundesumweltministerium, eine „Einordnung der politischen Entwicklungen“. Und Gunda Rachut, Vorstand der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR), beleuchtet das Thema „Verpackungsgesetz und Mindeststandard“. Auf der Agenda der Veranstaltung stehen darüber hinaus neue technische Entwicklungen in der Sortierung und Verwertung von Verpackungen und Best Practice-Beispiele für nachhaltiges Verpackungsdesign. Immer mehr Unternehmen orientieren sich hierbei an der Interseroh-Bewertungsmethodik „Made für Recycling“. „Wir reden nicht nur über notwendige Veränderungen, sondern präsentieren auch konkrete Lösungsansätze und entwickeln gemeinsam neue Ideen. Das ist genau das, was sich das dvi als Netzwerk der Verpackungswirtschaft auf die Fahnen geschrieben hat. Und es ist genau das, was die ‚Future Resources‘ als Branchenplattform so attraktiv macht“, sagt Winfried Batzke, Geschäftsführer des dvi. Für einen völlig neuen Lösungsansatz steht nicht zuletzt auch die Interseroh+ GmbH, die in diesem Jahr zum ersten Mal als Gastgeberin der Fachtagung auftritt. Das duale System von Interseroh startet 2022 mit dem innovativen Konzept einer „Recycling-Allianz“: Hier können die Beteiligten nicht nur ihre gesetzliche Pflicht zur Verpackungslizenzierung erfüllen, sondern selbst Verantwortung für das Schließen von Recycling- und Rohstoffkreisläufen übernehmen. Nutzen Sie die Chance, die Zukunfts-Ideen der Verpackungsbranche kennenzulernen und tauschen Sie sich mit Expert*innen aus herstellenden Unternehmen, Instituten, Organisationen und dem Handel aus. Die Fachtagung „Future Resources“ ist in diesem Jahr als hybride Veranstaltung geplant. Sie können vor Ort in den BALLONI Hallen in Köln oder alternativ digital teilnehmen. Anmeldung zur Future Resources 2021 unter: https://www.future-resources.de/ Über das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (dvi): Das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (dvi) ist das einzige Netzwerk der Verpackungswirtschaft, das Unternehmen aus allen Stufen der Wertschöpfungskette vereint. Das dvi unterstützt den Know-how-Transfer und fördert den Dialog zwischen den mehr als 230 Mitgliedsunternehmen, Institutionen und Partnern. Es ist Plattform für Informationen, Einblicke, Impulse und Austausch zum Thema Verpackung. Weitere Informationen zum dvi finden Sie unter www.verpackung.org . PDF Download
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Die Zeit läuft. Ab 2030 müssen alle Kunststoffverpackungen laut EU-Verpackungsverordnung (PPWR) klar definierte Mindestanteile an Rezyklaten enthalten. Eine Chance für den Klima- und Ressourcenschutz, aber auch eine Herausforderung für die Hersteller: Wie gelingt es, jederzeit auf Recyclingrohstoffe in ausreichender Menge und gleichbleibender Qualität zugreifen zu können? Coveris und Interzero zeigen gemeinsam, wie es funktionieren kann: Mit der Produktserie ReCover hat Coveris bereits wichtige Fortschritte in Richtung Closed Loop erzielt; die Partnerschaft mit Interzero als international tätigem Rohstofflieferanten ermöglicht nun die Skalierung der technischen Innovationen. Die von Interzero gesammelten und sortierten Materialien werden in den ReCover-Anlagen mechanisch recycelt und zu hochwertigen Rezyklaten verarbeitet. Diese fließen wieder zurück in die Verpackungsproduktion – so geht nachhaltige Kreislaufwirtschaft.
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Köln/Paris. Als neuer Partner der Initiative „PackTheFuture“ hat Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH, gestern auf der ALL4PACK-Messe in Paris den diesjährigen Sustainable Packaging Award in der Kategorie Ecodesign an die Unternehmen Groupe Barbier, Heinz Plastics Böhm, Incoplas, Jokey Plastik Wipperfürth und Nordfolien überreicht. Die Gewinner setzten sich in dieser Kategorie gegen 34 Mitbewerber durch. Insgesamt konnten sich die Kandidaten in vier Kategorien bewerben: Ecodesign, Produktschutz, Verbrauchernutzen und Save Food. Ziel des Preises ist es, das kreative Potenzial im Bereich nachhaltiger Kunststoffverpackungen in Europa zu fördern. „Wir durften dieses Jahr spannende Innovationen bewerten, die einen echten Beitrag zum Umweltschutz leisten“, so Markus Müller-Drexel . „Alle fünf Gewinner haben uns mit ihren recyclingfähigen und damit nachhaltigen Kunststoffverpackungen überzeugt. Sie stellen ein gutes Beispiel für gelebte Kreislaufwirtschaft dar – für unsere Umwelt und eine Welt ohne Abfall. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und gratulieren den Preisträgern.“ Zur Bemessung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen stehen für den Umweltdienstleister Interseroh insbesondere drei Kriterien im Fokus: Erstens sollte die Verpackung bestenfalls aus Monomaterial bestehen, um eine sortenreine Trennung der Verpackungen zu ermöglichen. Zweitens sollte die Verpackung nicht durch unnötige Barriereschichten und Metallisierungen belastet werden. Und drittens sollte die Art der Verpackung für den Verbraucher intuitiv erkennbar und dem jeweiligen Erfassungssystem für gebrauchte Verpackungen klar zuordenbar sein, was oftmals durch Papierverbunde erschwert wird. PDF Download
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Köln. Ab sofort können Händler und Hersteller, die Verkaufsverpackungen in Umlauf bringen, bei LUCID – der Datenbank der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZSVR) – ihre Verpackungsmenge angeben und ihr duales System benennen. Die Händler bzw. Hersteller erhalten im Gegenzug von der ZSVR eine Registrierungsnummer, die sie dem dualen System vorlegen müssen, bei dem sie ihre Verpackungen beteiligen. Diese Datenanmeldung ist ein wichtiger Schritt hinsichtlich des am 1. Januar 2019 in Kraft tretenden neuen Verpackungsgesetzes (VerpackG): Demnach muss sich jeder, der gewerbsmäßig mit Ware befüllte Verpackungen erstmalig in Verkehr bringt, bei LUCID registrieren. Ab Januar 2019 bietet die Datenbank ein öffentlich einsehbares Register über alle angemeldeten Unternehmen an, das für Transparenz und faire Regeln auf dem Markt sorgen soll. Neben der Registrierungspflicht müssen sich alle betroffenen Händler und Hersteller an einem dualen System und damit an den Kosten für die Entsorgung und das Recycling der Verpackungen beteiligen – andernfalls drohen empfindliche Strafen. „Wer diese künftig vermeiden will, sollte sich deshalb schon heute die ‚Lizenz zum Verpacken’ besorgen“, sagt Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH . „Nicht zuletzt ist dies auch ein wichtiger Beitrag zur Ressourcenschonung und zum Umweltschutz.“ Interseroh bietet betroffenen Händlern und Herstellern über den Onlineshop Lizenzero ( www.lizenzero.de ) an, ihre Lizenzierung schnell und unkompliziert vorzunehmen. Alle Verpackungen müssen lizenziert werden Unabhängig von Gewerbegröße, Verpackungsmenge oder -art beziehen sich die Bestimmungen des Verpackungsgesetzes auf alle Verpackungsmaterialien, die typischerweise beim privaten Endverbraucher zu Hause als Abfall anfallen. Unter den Oberbegriff Verkaufsverpackung fallen damit sowohl Produkt-, Um-, Service- und Versandverpackungen (inkl. Packhilfsmitteln und Polstermaterialien). Für eine einfache und unkomplizierte Verpackungslizenzierung zu fairen Preisen stellt der Onlineshop Lizenzero allen betroffenen Händlern und Herstellern neben umfangreichen Hintergrundinformationen eine Berechnungshilfe zur Verfügung: Mit wenigen Klicks gibt der Unternehmer hier die Stückzahlen der jährlich benötigten Verpackungsarten an. Aus diesen Angaben wird automatisch das entsprechende Verpackungsgesamtgewicht berechnet, das anschließend direkt lizenziert werden kann. „Wir haben versucht, den bürokratischen Aufwand so gering wie möglich zu halten, damit sich betroffene Händler und Hersteller schnell wieder auf ihr Geschäft konzentrieren können“, so Müller-Drexel . Über Lizenzero: Lizenzero ist eine Shopmarke des seit über 25 Jahren aktiven Umweltdienstleisters Interseroh, der als bundesweit festgestelltes duales System im Sinne von Paragraph 18 Verpackungsgesetz (VerpackG) die Vorgaben der Zentralen Stelle Verpackungsregister und des VerpackG erfüllt . Der Online-Shop richtet sich mit Blick auf das am 1. Januar 2019 in Kraft tretende VerpackG in seiner problemlosen Handhabung insbesondere an kleinere (Online-)Händler und Hersteller, die bislang wenig Erfahrung mit der Verpackungslizenzierung bei einem dualen System haben. Zu den Merkmalen des durch Trusted Shops ausgezeichneten Webangebotes zählen eine Berechnungshilfe, die dem Nutzer die schnelle Ermittlung seiner individuellen Verpackungsmengen erleichtert, ein individueller Teilnahmenachweis, ein Ressourcenschutz-Zertifikat und ein Onlinesiegel, das der Kunde für seine Außerkommunikation nutzen kann, sowie ein umfangreiches FAQ, das offene Fragen zum VerpackG beantwortet. PDF Download
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Köln. Die slowenische Tochter des Umweltdienstleisters Interseroh, die INTERSEROH Plastics R&D d.o.o., zählt zu den diesjährigen Nominierten der European Business Awards for the Environment (EBAE). Die Recyclingspezialistin, die unter anderem das Kompetenzzentrum für Recyclingkunststoffe im slowenischen Maribor betreibt, überzeugte die EBAE-Jury mit ihrem Kunststoffrecycling-Verfahren Recycled-Resource. Das mehrfach ausgezeichnete Produktionsverfahren Recycled-Resource basiert auf einem komplexen Upcycling-Recompounding-Prozess: Auf die automatisierte Hightech-Sortierung der verschiedenen Abfallarten folgt das Mahlen, Reinigen und Waschen der Kunststoffe nach vordefinierten Qualitätsparametern, die Extrusion und Restabilisierung sowie die chemische Modifizierung unter Zugabe von Additiven, um exakt die vom Kunden gewünschten Eigenschaften zu erhalten Der wichtigste mit Recycled-Resource verbundene Aspekt der Innovation liegt im modifizierten Rezeptdesign. Interseroh entwickelt diese Rezepturen für die Aufwertung von Materialien, die aus Kunststoffabfällen stammen – ein Schlüsselfaktor für den innovativen Recyclingprozess. Damit stellt Recycled-Resource eine deutliche Verbesserung herkömmlicher Recyclingverfahren dar. „Bereits die Nominierung für diese wichtige europäische Auszeichnung ist für uns eine Anerkennung unserer langen Forschungs- und Entwicklungsarbeit, die uns sehr ehrt“, so Dr. Manica Ulcnik-Krump, Geschäftsführerin von INTERSEROH Plastics R&D d.o.o. und Leiterin der Business Unit Recycled-Resource bei Interseroh . „Die wesentlichen Vorzüge, die Recycled-Resource für die Umwelt bietet, sind nicht von der Hand zu weisen: So erreichen wir eine deutliche Reduzierung von Treibhausgasemissionen, schonen die zur Neige gehenden natürlichen Ressourcenvorkommen und erzielen eine wesentlich bessere Energieeffizienz im Vergleich zur Herstellung von Primärprodukten.“ Über die EBAE: Alle zwei Jahre zeichnet die Europäische Kommission engagierte Unternehmen aus, die Nachhaltigkeit umsetzen und in ihr Geschäftsmodell integrieren. Der Preis würdigt ökologisch innovative Methoden, Verfahren und Produkte aus allen in der EU vertretenen Branchen, die zu einem Übergang zur Kreislaufwirtschaft beitragen, indem sie den ökologischen Einfluss von Produktion und Konsum reduzieren, gleichzeitig die Widerstandfähigkeit der Natur gegenüber ökologischem Druck erhöhen und dabei eine effizientere und verantwortungsvollere Nutzung natürlicher Ressourcen erreichen. Die Preisverleihung findet am 14. November dieses Jahres in Wien statt. PDF Download
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Köln/Berlin. Anlässlich des "Tages der Verpackung" stellte die INTERSEROH Dienstleistungs GmbH, Tochter des internationalen Recyclingexperten ALBA Group, heute ihre neue Dienstleistung zur Verpackungsoptimierung "Made for Recycling" einem Publikum aus Verpackungsentwicklern namhafter Markenhersteller vor. Die Dienstleistungsvorstellung erfolgte im Rahmen einer Führung durch eine der vier ALBA-Hightech-Sortieranlagen für Leichtverpackungen und andere Wertstoffe in Berlin-Mahlsdorf, bei der sich die Gäste vor Ort ein Bild davon machen konnten, wie wichtig die Einbeziehung der Recyclingfähigkeit in den Entwicklungsprozess eines Produktes ist. Das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (DVI) hat den "Tag der Verpackung" bereits zum dritten Mal durchgeführt. Im Rahmen der neuen Dienstleistung "Made for Recycling" analysiert Interseroh gemeinsam mit dem Kunden den Lebenszyklus von Verpackungen von der Erzeugung bis zur Entsorgung und Verwertung. Das Ziel: die Recyclingfähigkeit von Verpackungen nachhaltig zu verbessern. Verpackungsoptimierung schont natürliche Ressourcen und das Klima und überzeugt umweltbewusste Verbraucher. "Verpackungsrecycling beginnt bereits bei der Produktentwicklung. In Zeiten zunehmender Rohstoffknappheit sowie steigender Bedeutung von Ökodesign und Recycling-Label-Pflicht müssen sich Produkthersteller zwingend mit dem Thema auseinandersetzen. Hier setzt unser Service 'Made for Recycling' an", so Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH . "Wir helfen, moderne Produkt- und Designanforderungen mit Recyclingfähigkeit zu verbinden. Denn nur, wenn Verpackungsentwickler und Recyclingindustrie zusammen arbeiten, können wir mehr recyceln und Primärressourcen schonen." Weitere Informationen zur Interseroh-Dienstleistung Verpackungsoptimierung erhalten Interessenten unter https://www.interseroh.de/leistungen/beratung/verpackungsoptimierung/ . Download PDF Das anliegende Foto ist unter der Quellenangabe "ALBA Group" frei verwendbar.
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Berlin/Köln. Jedes Jahr stellt sich Interzero als führender Kreislaufdienstleister in Europa der Frage: Welche Umweltschäden vermeiden wir mit den Lösungen für unsere Kunden tatsächlich und welches Einsparungspotenzial ergibt sich daraus für die Gesellschaft? Die heute veröffentlichte Studie von Fraunhofer UMSICHT „resources SAVED by recycling“ belegt die deutlich positive Wirkung erneut. Interzero hat 2021 die Umwelt erheblich entlastet. Durch die Kreislaufführung von insgesamt 1,8 Millionen Tonnen Wertstoffen konnte Interzero 2021 mit seinen Kunden rund 12,5 Millionen Tonnen Primärressourcen einsparen. Zudem konnte der Ausstoß von rund einer Million Tonnen Treibhausgasen vermieden werden. Ohne den Einsatz von Interzero wären das Kosten für klimabedingte Umweltschäden in Höhe von 199 Millionen Euro (gemäß Umweltkostenermittlung des Umweltbundesamtes). Die aktuelle Einsparung an Primärressourcen entspricht dem Gewicht von 5.227 ausgewachsenen Mammutbäumen. „Hitze, Dürre, Überschwemmungen, Seuchen und Hunger – die Auswirkungen des Raubbaus an der Natur und des Klimawandels sind weltweit immer deutlicher spürbar“, sagt Dr. Axel Schweitzer, Chairman und Shareholder von Interzero. „Mit der Studie ziehen wir jährlich die Bilanz unseres eigenen Handelns – gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern. Mit ihrer Veröffentlichung wollen wir aber auch deutlich machen, dass die Kreislaufführung von Rohstoffen ein wirksamer Faktor ist, um den verheerenden Eingriffen in die Natur und dem Klimawandel ökologisch und ökonomisch gegenzusteuern. Die Kreislaufwirtschaft bietet riesige Chancen. Das dürfen wir gerade angesichts der angespannten Situation in Europa und der damit verbundenen Energieverteuerung nicht vergessen.“ Die genauen Ergebnisse der aktuellen Studie werden erstmals auf der K 2022 vom 19. bis 26. Oktober in Düsseldorf vorgestellt. Auf der weltgrößten Kunststoffmesse präsentieren die Expert*innen von Interzero Plastics Recycling nicht nur innovative Technologien und Services für das Kunststoffrecycling. Sie erläutern auch die Umweltvorteile des Recyclings gegenüber der Primärproduktion. So haben die Wissenschaftler*innen des Fraunhofer-Instituts errechnet: Der Einsatz des von Interzero produzierten Recyclingkunststoffs Procyclen spart im Vergleich zu Primärkunststoffen aus Rohöl 56 Prozent klimaschädliche Emissionen ein. Um die Einspareffekte der eigenen Kreislaufaktivitäten wissenschaftlich zu untersuchen, arbeitet Interzero seit Jahren mit dem Fraunhofer-Institut UMSICHT zusammen. Die Berechnungen der Wissenschaftler*innen liefern auch die Basis einer aktuellen Kommunikationskampagne. Unter dem Motto „One World. Zero Waste. Let’s #MoveTheDate“ rückt Interzero die Schonung natürlicher Ressourcen in den Fokus. Denn immerhin gibt Interzero laut den Berechnungen des Global Footprint Networks der Erde für einen Euro Wertschöpfung 10-mal mehr Regenerationskapazität zurück, als ihr pro Euro von der Weltgemeinschaft entzogen wird. In Zeiteinheiten ausgedrückt verschiebt sich durch Interzero der weltweite Earth Overshoot Day, der 2022 bereits am 28. Juli erreicht war, um 4 Minuten und 20 Sekunden, und bezogen auf Deutschland tritt er 2 Stunden und 20 Minuten später ein. „Die Minuten und Stundenwerte erscheinen auf den ersten Blick nicht besonders groß. Aber sie zeigen, dass wir als mittelständisches Unternehmen mit unserem Handeln auch global einen Unterschied machen und sie sind ein guter Ansporn für unsere weitere Arbeit. Wir wollen unser gesamtes Umfeld bewegen, Beiträge zu nachhaltiger Kreislaufwirtschaft zu leisten und so die zunehmende Ausbeutung unseres Planeten aufzuhalten“, so Dr. Axel Schweitzer. Mehr Informationen zur Studie: www.interzero.de/resources-saved und hier zum Begleitvideo Grafik-Download Foto-Download PM-Download
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Berlin. Die Verwendung von Recyclingrohstoffen trägt unmittelbar zum Klimaschutz bei. Das geht aus der heute veröffentlichten Studie „resources SAVED by recycling“ hervor, die das Fraunhofer-Institut UMSICHT im Auftrag der ALBA Group erstellt hat. Danach hat die ALBA Group im Jahr 2019 durch die Kreislaufführung von 6 Millionen Tonnen Wertstoffen mehr als 4,2 Millionen Tonnen klimaschädliche Treibhausgase vermieden. Dies entspricht rund einem Prozent der deutschen CO2-Einsparungen im direkten Vergleich der Jahresemissionen 1990 zu 2019 oder auch dem jährlichen positiven Klimaschutzeffekt von rund 59 Millionen Bäumen. Gleichzeitig wurden durch das Recycling im Vergleich zur Primärproduktion 32,3 Millionen Tonnen Ressourcen wie beispielsweise Rohöl, Bauxit oder Eisenerz eingespart. „Recycling verursacht signifikant weniger Treibhausgas-Emissionen als die Verwendung von Primärrohstoffen“, sagt Dr. Axel Schweitzer, Vorstandsvorsitzender der ALBA Group . „So spart etwa der Einsatz unserer qualitätsgeprüften Recyclingkunststoffe mehr als 50 Prozent Treibhausgase gegenüber der Produktion von Kunststoffen aus Erdöl ein. Ein besseres Argument für die stärkere Nutzung von Rezyklaten gibt es nicht.“ Umso unverständlicher ist es aus Sicht des Umweltdienstleisters, dass der Deutsche Bundestag es bei der Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes erneut versäumt hat, Mindestquoten für den Rezyklat-Einsatz vorzugeben. „Hier wurde eine weitere Chance vertan, den Übergang von einer ressourcenintensiven zu einer CO2-armen Wirtschaftsweise voranzutreiben, bei der Rohstoffe nicht verloren gehen, sondern im Kreislauf geführt werden.“ Die Bundesregierung sollte jetzt zumindest die EU-Ratspräsidentschaft nutzen, um verpflichtende Quoten für den Rezyklat-Einsatz gesetzlich zu verankern – gerade auch mit Blick auf das von der EU-Kommission angekündigte verschärfte Klimaziel. „Der Entschließungsantrag des Deutschen Bundestages dazu ist viel zu zaghaft formuliert. Die Bundesregierung muss ihn gleichwohl zum Anlass nehmen, nun in Brüssel Tempo aufzunehmen, um Märkte für Rezyklate zu schaffen. Unabhängig davon arbeiten wir weiter unbeirrt daran, die Recyclingqualität zu verbessern und so den Weg für eine klimafreundliche Welt ohne Abfall zu ebnen“, so Schweitzer. „Wie hoch das Klimaschutzpotenzial von Recycling heute schon ist, zeigt unsere Ökobilanzierung auf das Kilogramm genau“, sagt Dr.-Ing. Markus Hiebel, Leiter der Abteilung Nachhaltigkeit und Partizipation im Fraunhofer-Institut UMSICHT . „Je besser die einzelnen Akteure in der Wertschöpfungskette von Produkten und Verpackungen zusammenarbeiten, desto höher sind die möglichen Einspareffekte.“ Der Wissenschaftler beobachtet eine zunehmende Bereitschaft aller Beteiligten, Verantwortung zu übernehmen und enger zusammenzurücken. So hätten sich viele Hersteller mittlerweile verpflichtet, Recyclingrohstoffe in ihren Produkten zu verwenden. „Insgesamt sollten mehr Anreize zur Erhöhung des Rezyklat-Einsatzes geschaffen werden. Wenn der Rezyklat-Anteil zum Kaufkriterium bei der Beschaffung wird, stärkt das die Nachfrage deutlich“, so Hiebel. Wie sich die Recyclingaktivitäten der ALBA Group auf das Klima und die natürlichen Ressourcen auswirken, untersucht das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT seit mittlerweile 13 Jahren. Veröffentlicht werden die Ergebnisse in der jährlich erscheinenden Broschüre „resources SAVED by recycling“. 2019 wurden die Stoffströme Kunststoffe, Metalle, Elektroaltgeräte, Holz, Papier/Pappe/Karton sowie Glas in die Untersuchung einbezogen. Insgesamt konnten durch die ALBA Group-Geschäftsbereiche seit Beginn der Fraunhofer-Untersuchungen im Jahr 2007 weltweit rund 70 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente eingespart werden. Im Vergleich entspricht das circa neun Prozent der deutschen Treibhausgas-Emissionen von 805 Millionen Tonnen des Jahres 2019. Die vollständigen Studienergebnisse finden Sie auf dem Informationsportal www.resources-saved.com. Über Fraunhofer UMSICHT: Das Fraunhofer UMSICHT ist Wegbereiter in eine nachhaltige Welt durch Bereitstellung und Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse in Unternehmen, Gesellschaft und Politik. Das engagierte UMSICHT-Team erforscht und entwickelt gemeinsam mit Partnern nachhaltige Produkte, Prozesse und Dienstleistungen, die begeistern. Die Balance von wirtschaftlich erfolgreichen, sozial gerechten und umweltverträglichen Entwicklungen steht dabei im Fokus. Das Institut hat Standorte in Oberhausen, Willich und Sulzbach-Rosenberg. Das Fraunhofer UMSICHT erwirtschaftete im Jahr 2019 mit einer Belegschaft von 529 Personen einen Umsatz von mehr als 49,4 Millionen Euro. Als eines von 74 Instituten und Forschungseinrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft, der führenden Organisation für angewandte Forschung in Europa, ist das Fraunhofer UMSICHT weltweit vernetzt und fördert die internationale Zusammenarbeit. Weitere Informationen zu Fraunhofer UMSICHT unter www.umsicht.fraunhofer.de . Über die ALBA Group: Die ALBA Group ist mit ihren beiden Marken ALBA und Interseroh in Deutschland und Europa sowie in Asien aktiv. Im Jahr 2019 erwirtschafteten ihre Geschäftsbereiche einen Umsatz von 2,0 Milliarden Euro und beschäftigten insgesamt rund 8.800 Mitarbeiter. Damit ist die ALBA Group einer der führenden Recycling- und Umweltdienstleister sowie Rohstoffversorger weltweit. Durch die Recyclingaktivitäten der ALBA Group konnten allein im Jahr 2019 mehr als 4,2 Millionen Tonnen Treibhausgase im Vergleich zur Primärproduktion und 32,3 Millionen Tonnen Primärrohstoffe eingespart werden. Weitere Informationen zur ALBA Group finden Sie unter www.albagroup.de. PDF Download