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Berlin/Köln. Interzero als führender Kreislaufdienstleister Europas unterstützt die Forderungen nach einem Batteriepfand und stärkerer Herstellerverantwortung. Das Unternehmen hat sich deshalb am heutigen Tag an einer Demonstration im Berliner Regierungsviertel beteiligt, bei der dieses dringende Anliegen insbesondere durch den Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft, BDE , und seine Mitglieder bekräftigt wurde. Mit 800.000 Tonnen hält Interzero mit Anlagen an fünf Standorten in Deutschland die größte Sortierkapazität für Leichtverpackungen aus der Gelben Tonne und dem Gelben Sack vor. Fast täglich kommt es dort zu Alarmen, weil Akkus falsch entsorgt worden sind und sich bei der Sortierung oder bei der Lagerung der Wertstoffe aus sich selbst entzünden. „Auch Interzero hat bereits eine komplette Anlage in Marl auf diese Weise verloren. Brände gab es zuletzt in Braunschweig und Leipzig. Wir sind gezwungen, große Mehrinvestitionen in den Brandschutz zu tätigen. Die Gefahr, auch für unsere Kolleginnen und Kollegen vor Ort, muss entscheidend verringert werden. Das kann nur durch Auflagen und möglichst hohe Anreize für die Endkund*innen geschehen, Akkus oder sie enthaltende Geräte richtig zu entsorgen,“ so Jan Kroker, CEO von Interzero . Foto: Mathias Kreutzmann
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Berlin/Köln. Der in Europa führende Kreislaufdienstleister Interzero weist anlässlich des E-Waste Day am 14. Oktober 2023 und dem Welt-Reparaturtag am 21. Oktober 2023 darauf hin, dass praktisch alle Bestandteile von elektrischen und elektronischen Geräten sehr gut wiederverwendet werden können. Sie müssen nach ihrem Gebrauch nur fachgerecht behandelt werden, um sie entweder wiederzuverwenden und enthaltene Wertstoffe für neue Produkte zu erschließen. Dieser Hinweis ist umso dringender, da in Deutschland nur rund 40 Prozent des Elektroschrotts wiederverwertet wird und Deutschland damit das für EU-Länder geltende Mindestsammelziel von 65 Prozent deutlich verpasst. Der Blick in die Medien zeigt weitere Probleme: Falsch entsorgte Akkus führen zu Bränden in Sortieranlagen und beim Abfalltransport. Elektroschrott wird durch kriminelle Banden illegal ins Ausland exportiert. Gleichzeitig sind bei ITK-Geräten immer wieder Lieferengpässe zu verzeichnen und die für die Geräte benötigten Rohstoffe müssen auf immer volatileren Weltmärkten und aus kaum nachhaltigen Quellen eingekauft werden. Dies alles muss nicht sein oder kann zumindest stark eingedämmt werden. Hier sind Hersteller und Händler aber auch die Unternehmen und Endverbraucher*innen, die die Geräte nutzen, in der Verantwortung. Denn es gibt in Deutschland und Europa entsprechende etablierte Kreislauflösungen – die auch alle gesetzlichen Regelungen erfüllen. So bietet Interzero für alle Kreislaufschritte für elektronische und elektrische Geräte sowie Batterien die passenden Dienstleistungen, die nutzerfreundlich über digitale Plattformen bereitgestellt werden. Die Interzero EPR Services gewährleisten die Registrierung bei der Stiftung ear im Sinne der Hersteller- und Händlerverantwortung und bieten ein reibungsloses, individuelles Rücknahmesystem für die Sammlung und das Recycling der Elektro(nik)-Altgeräte. Mit dem digitalen Interzero WEEE Portal lässt sich der Lebenskreislauf für E-Geräte vollständig schließen. Die Interzero Product Cycle bietet die umfassende und datenschutzkonforme Lösung zur Wiederaufarbeitung von elektronischen und elektrischen Geräten. Restbestandteile nicht mehr verwertbarer Geräte werden an entsprechende Partner zur Extraktion der Wertstoffe übergeben. So durchlaufen bei Interzero jährlich insgesamt ca. 300.000 Geräte den professionellen Refurbishment-Prozess, der vollständig und klimaschonend innerhalb Deutschlands umgesetzt wird. Auf dem Portal gebrauchte-technik.de können die Geräte von Unternehmen und Privatkund*innen wesentlich günstiger als Neugeräte erworben werden. Mithilfe einer von Interzero bereitgestellten Sammelbox haben Unternehmen zudem die Möglichkeit, Smartphones zugunsten sozialer oder nachhaltiger Zwecke zu sammeln. Für den gesonderten Bereich der gebrauchten Batterien, insbesondere aus dem Automotive-Bereich, bedient das Interzero-Unternehmen SIMPLi RETURN alle Verfahrensschritte, um sie einem sicheren Recycling zuzuführen. Hier ist vor allem die Logistik wegen der hohen Brandgefahr eine besondere Herausforderung. Das Knowhow der Mitarbeiter*innen und spezielle Transportbehälter machen das Recycling sicher. Interzero folgt mit alle seinen Dienstleistungen für seine Kunden der Vision einer „Welt ohne Abfall“. Für das konsequente Engagement und die erfolgreiche Umsetzung konkreter Projekte im Bereich Abfallvermeidung und Recycling wurde Interzero für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2024 nominiert. Das Unternehmen zählt zu den Finalisten in der Kategorie Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft.
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Die Mosca GmbH setzt auf effizientes Recycling von PET- und PP-Bändern durch Interzero und kann so bei der Fertigung von Umreifungsbändern weitestgehend auf Neumaterial verzichten. Den Status der wiederaufbereiteten Ausgangsmaterialien wird das Waldbrunner Unternehmen künftig über das Materialkonto von Interzero erfassen. Die Lebensdauer von Verpackungsmaterialien erscheint auf den ersten Blick recht kurz: Einmal genutzt, werden sie entsorgt und durch neue ersetzt. In Zeiten nachhaltiger Nutzung von Rohstoffen setzt sich der Kreislaufgedanke jedoch zusehends durch und Verpackungsmaterialien bleiben immer häufiger neu aufbereitet im Wertstrom. Das gilt auch für Umreifungsbänder: Deren Basismaterial – überwiegend PET und PP – lässt sich gut recyceln. „Als nachhaltig agierendes Unternehmen legen wir großen Wert auf einen schonenden Einsatz von Primärressourcen und eine konsequente Wiederverwertung von PET und PP“, betont Simone Mosca, Geschäftsführerin der Mosca GmbH . Dies sichere nicht nur die Unabhängigkeit von oftmals volatilen Rohstoffmärkten, sondern ermögliche auch eine kontrollierte Produktion der wichtigen Bänder in hoher Qualität. Überblick dank des Materialkontos von Interzero Um diese Ziele zu erfüllen, kooperiert Mosca mit Interzero. „Nachhaltiges Handeln lebt von starken Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette, die uns bei der Umsetzung einer wirkungsvollen Kreislaufwirtschaft unterstützen“, so Ann Mertens, Nachhaltigkeitsbeauftragte bei Mosca . Neben dem Recycling übernimmt Interzero für Mosca langfristig die vor- und nachgelagerte Logistik: Genutzte Bänder werden bei den Endabnehmern eingesammelt und das geschredderte bzw. recycelte Ausgangsmaterial wieder an das Waldbrunner Unternehmen geliefert. Für Mosca besonders wichtig: Transparenz über den Recyclingprozess und die verfügbaren Mengen an PET und PP. „Wir bieten unseren Partnern mit dem Materialkonto einen digitalen Zwilling ihres Rohstoff- und Kreislaufmanagements, mit dem sie den Status recycelter Materialien jederzeit nachverfolgen, sich strategisch den Zugriff auf Rohstoffe sichern und Kreisläufe schließen können“, betont Britta von Selchow, Head of Sales Circular Solutions bei Interzero . Das Materialkonto gibt Aufschluss darüber, wieviel PET und PP eingesammelt wurde, sich gerade im Recycling befindet oder wieder genutzt werden kann. Ähnlich einem Bankkonto zeigt die digitale Plattform, wieviel „Guthaben“ Mosca aktuell zur Verfügung steht, um neue Bänder zu produzieren.
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Innovation braucht Raum – nicht nur gedankliche Freiheit, Neues denken zu können und die richtigen Fragen zu stellen, sondern auch in der Praxis. Mit den neuen Labor- und Büroräumen im slowenischen Lenart schafft das Kompetenzzentrum von Interzero Plastics Innovations optimale Voraussetzungen, um seine führende Rolle im Bereich der Kreislaufwirtschaft weiter auszubauen. Dieser Schritt ist ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg, die Vision einer Welt ohne Abfall zu verwirklichen. An der feierlichen Eröffnung des neuen Standorts nahmen hochrangige Gäste aus Politik, Wirtschaft und Presse teil. Unter ihnen waren, neben Chairman und Gesellschafter von Interzero, Dr. Axel Schweitzer, die Präsidentin der Republik Slowenien, Dr. Nataša Pirc Musar, und die deutsche Botschafterin Sylvia Groneick, die beide die Bedeutung der Innovationsarbeit von Interzero für die nachhaltige Zukunft betonten. "Wir müssen den nachhaltigen Umgang mit Waren und Verpackungen wirklich verinnerlichen, sprich von der linearen hin zur Kreislaufwirtschaft übergehen,” sagte Dr. Axel Schweitzer in seiner Eröffnungsrede. “Damit wir mehr Materialien im Kreislauf führen können, muss die Recyclingfähigkeit bei Verpackungen von Anfang an mitgedacht werden. Wir brauchen innovative Lösungen für die Materialien und Produkte, die heute noch nicht zirkulär sind”. Dr. Nataša Pirc Musar, Präsidentin der Republik Slowenien und Hauptrednerin der Veranstaltung, betonte in ihrer Ansprache ebenfalls die Unvermeidlichkeit des Umstiegs auf eine zirkuläre und nachhaltige Nutzung von Kunststoffen sowie effiziente Wiederverwendung und Recycling. „Um wirklich signifikante Ergebnisse zu erzielen, muss das Problem ganzheitlich über den gesamten Lebenszyklus von Kunststoffprodukten und -materialien und über Ländergrenzen hinweg angegangen werden.“ Dafür zähle sie auch zukünftig auf das Wissen und die innovativen Lösungen des Kompetenzzentrums, so die Präsidentin weiter. Die Leistungen des international akkreditierten Labors sind gezielt auf die Anforderungen der Wirtschaft ausgerichtet. Neben Forschung und Entwicklung liegt der Fokus des Labors darauf, Lösungen zu entwickeln, die Unternehmen dabei unterstützen, neue Produkte aus hochwertigen Rezyklaten herzustellen. Auch die Beratung zur Kosten- und Energieoptimierung der Produktion sowie zur Verarbeitung von Kunststoffen aus verschiedenen Rohstoffquellen gehört zu den Aktivitäten des Kompetenzzentrums. „Durch Evaluierung und Analyse liefern wir unseren Kunden hochwertige, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene recycelte Kunststoffe, die vergleichbare oder sogar bessere technische Eigenschaften haben als Primärrohstoffe und somit eine nachhaltige Alternative darstellen“, so Dr. Manica Ulčnik-Krump, Leiterin der Einrichtung. Die Anwendungsmöglichkeiten für diese Materialien sind äußerst vielfältig – von Haushalts-, Sport- und Freizeitprodukten über Verpackungen bis hin zu Designermöbeln. Mit der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten unterstreicht Interzero einmal mehr seinen Anspruch, durch wegweisende Technologien und nachhaltige Lösungen den Übergang zur Kreislaufwirtschaft voranzutreiben. Das anliegende Foto kann unter der Quellenangabe ©Interzero verwendet werden. Foto-Download PM-Download
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Als einer der führenden Optiker in Deutschland will Mister Spex Menschen dabei helfen, „die Welt zu sehen und sich selbst zu zeigen“. Weitblick beweist das Unternehmen jetzt auch in puncto Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit: Gemeinsam mit Interzero startete Mister Spex 2025 erstmals ein Projekt zur Rücknahme und Wiederverwendung gebrauchter IT-Geräte. „Wir haben lange nach einem zuverlässigen Partner gesucht, der das Thema Recycling und Verwertung gemeinsam mit uns professionell vorantreibt“, sagt Eric Jonzeck, Head of ITSM bei Mister Spex. „Mit Interzero haben wir diesen Partner endlich gefunden.“ Sicher und unkompliziert Wichtige Argumente für Mister Spex: Durch die Kooperation verbessert das Unternehmen nicht nur seine Klima- und Ressourcenschutzbilanz, sondern auch die wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Denn für die ausgemusterte Hardware werden faire Erlöse erzielt. Interzero kauft die gebrauchten IT- und Kommunikationsgeräte und organisiert sämtliche Schritte auf dem Weg zur Wiederverwendung. Dazu gehören das Löschen sämtlicher Daten nach hohen Sicherheitsstandards, die professionelle technische Aufbereitung und die Wiedervermarktung der Geräte – zum Beispiel über den Onlineshop gebrauchte-technik.de. „Nach der ersten Kontaktaufnahme mit Interzero ging alles sehr schnell, unsere Hardware wurde unkompliziert abgeholt und wir haben eine erste Bewertung anhand professionell konzipierter Kriterien erhalten“, berichtet Eric Jonzeck. Die meisten Geräte waren demnach viel zu schade zum Wegwerfen: Insgesamt haben die Expert*innen von Interzero 355 Geräte unter die Lupe genommen – 345 konnten zur Wiederverwendung aufbereitet werden, darunter mehr als 300 Notebooks und Tablets sowie 32 Monitore und ein Server. Nur zehn Notebooks waren unwiederbringlich defekt und gingen somit ins Recycling. Künftig regelmäßige Rücknahmeprojekte Für Mister Spex steht fest: Der Geräte-Kreislauf soll mit Interzero in Schwung bleiben. „Wir sind mit dem Ablauf und der persönlichen Betreuung sehr zufrieden und planen, für unsere beiden Hauptstandorte in Berlin künftig mindestens einmal pro Quartal ein Rücknahmeprojekt umzusetzen“, so Eric Jonzeck. Gut für die Umwelt und fürs Unternehmen – die Kooperation zeigt, wie sich ökologische und ökonomische Ziele durch clevere zirkuläre Konzepte verbinden lassen.
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Berlin/Köln. Am 7. November 2024 fand im KölnSky die renommierte Fachveranstaltung „Future Resources – Together for Change“ statt. Die von Interzero und dem Fachmagazin packREPORT ausgerichtete Tagung brachte führende Köpfe der Verpackungs- und Recyclingbranche zusammen, um zukunftsweisende Ansätze und Innovationen für die Kreislaufwirtschaft zu diskutieren. Wie wichtig dieser Austausch für den Wandel hin zu einer echten Kreislaufwirtschaft ist, betonte auch Gastgeber Frank Kurrat in seiner Begrüßung: „Wir müssen gemeinsam gestalten – echten Wandel in Sachen Kreislaufwirtschaft kann es nur geben, wenn wir alle an einem Strang ziehen. Dass wir heute wieder Vertreter und Vertreterinnen aus Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bei der Future Resources begrüßen dürfen, stimmt mich optimistisch.“ Hochkarätige Expertinnen und Experten mit innovativen Themen Direkt zu Beginn fesselte der renommierte Klimaforscher Prof. Stefan Rahmstorf das Publikum mit seiner Keynote über die drängenden Auswirkungen des Klimawandels und Handlungsoptionen der Branche. Zentrale Themen der Veranstaltung umfassten die neue EU-Verpackungsverordnung, Green Claims, Mindeststandards sowie Best Practice-Beispiele für recyclinggerechte Verpackungslösungen. Gunda Rachut, Vorsitzende der Zentralen Stelle Verpackungsregister, beleuchtete die Voraussetzungen für eine recyclinggerechte Gestaltung. Anna Kupferschmitt, Leiterin Europapolitik und Kommunikation der AVU, vermittelte Einblicke in die Herausforderungen der EU-Verpackungsverordnung und zeigte Handlungsempfehlungen für Unternehmen auf. Christoph Goeken von info.link by house of change ergänzte die Diskussion, indem er die neuen EU-Richtlinien zu Green Claims und praktische Ansätze für deren Einhaltung präsentierte. Laura Dörfler, die spannende Einblicke in das Geschäftsmodell von share gewährte, sprach über die besonderen Herausforderungen und Chancen, denen sich Start-ups im Bereich der nachhaltigen Verpackung stellen. Ihr Beitrag betonte, wie wichtig kreative und gleichzeitig praktikable Lösungen sind, um in einem wettbewerbsintensiven Umfeld nachhaltige Innovationen zu fördern. Sie zeigte auf, wie share durch verantwortungsvolle Verpackungskonzepte soziale und ökologische Werte miteinander verbindet und so einen bedeutenden Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leistet. Inspirierende Best Practices und neue Verpackungslösungen Im Best-Practice-Teil der Veranstaltung folgten Kurzbeiträge mit anschließender Diskussion: Dr. Julia Eberhardt von LEEB Flexibles stellte den PureWrap PP vor, eine zu 100 Prozent recyclingfähige Verpackung für die Käsereifung. Susan Janssen präsentierte Wipaks innovative Alternative zu herkömmlichen Joghurtbechern, die ohne manuelle Trennung recycelt werden kann. Beide Verpackungsinnovationen wurden dieses Jahr mit dem Deutschen Verpackungspreis ausgezeichnet. Ein weiteres Highlight war der Vortrag von Klaus Renz, der eine neuartige Folie für klebstofffreie Kaffeebeutel präsentierte, entwickelt in Zusammenarbeit mit Polifilm. Die vorgestellte Verpackung erhöht durch ihren Produktionsprozess nicht nur die Recyclingfähigkeit, sondern spart auch Energie und Kosten. Rückblick und Ausblick Die Future Resources 2024 bot Fachleuten erneut eine einzigartige Plattform, um sich über aktuelle Herausforderungen und nachhaltige Innovationen auszutauschen. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, dass es nur durch gemeinsame Anstrengungen und den Austausch von Wissen möglich ist, langfristige Veränderungen zu erzielen und den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft zu fördern. Save the Date: Die nächste Future-Resources-Tagung findet am 5. November 2025 statt. Seien Sie dabei, wenn erneut Branchenexperten und Innovatoren zusammenkommen, um gemeinsam an einer nachhaltigeren Zukunft zu arbeiten. Aktuelle Informationen zur Veranstaltung unter www.future-resources.de Das anliegende Foto ist unter der Quellenangabe „Interzero“ frei verwendbar.
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Mit „Meet the Team“ möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere Unternehmenskultur und das einzigartige Team hinter Interzero ermöglichen. Dabei präsentieren wir die berufliche und persönliche Vielfalt unserer Mannschaft. Elvira Brittinger ist als Remaketing Managerin im Einkauf der Interzero Product Cycle tätig und sorgt für die operative Abwicklung und das Management von Projekten – immer mit einem Blick für Nachhaltigkeit und Organisation. Jetzt das Video ansehen Elvira Brittinger: Ich bin Elvira Brittinger. Ich bin Remaketing Managerin im Einkauf der Interzero Product Cycle und kümmere mich um die operative Abwicklung der Projekte. Ich stehe in Kontakt mit den Lieferanten und kümmere mich um die Auditierung und Abrechnung. Was war ein besonderer Moment in deiner Karriere? Elvira Brittinger: Der prägendste Moment bei Interzero war tatsächlich, als ich unser größtes Einkaufsprojekt übernehmen durfte. Und dass ich bis jetzt noch weiterführe. Wie bist du auf Interzero aufmerksam geworden? Elvira Brittinger: Ich kannte Interzero von den Leuchtstoffröhrensammelsystemen. Ich habe mich dann ein bisschen online informiert und fand einfach die Botschaft dahinter und die Umwelt ein bisschen besser zu machen sehr gut. Und habe mich dann dafür entschieden meine Bewerbung abzuschicken und das hat dann auch geklappt. Warum war der Berufseinstieg ins Projektmanagement genau das richtige für dich? Elvira Brittinger: Das war definitiv der richtige Schritt für mich, weil ich einfach gemerkt habe, dass ich ein super Organisationstalent bin. Ich habe viel Spaß am planen und organisieren. Ich habe auch immer einen guten Überblick über alles und kann mich auch an viele Sachen erinnern, die schon länger her sind. Deswegen ist Projektmanagement der perfekte Schritt für mich. Was war bisher deine größte Herausforderung? Elvira Brittinger: Die größte Herausforderung liegt da drin, dass nicht jeder Tag gleich verläuft und wir jeden Tag andere Aufgaben auf dem Tisch haben. Aber dadurch macht es auch sehr viel Spaß und ist sehr abwechslungsreich. Und das ist auch das, was mir an dem Job sehr gefällt. Was ist dein Lieblings- (kunst)stoff? Elvira Brittinger: Da ich in unserer Business Unit nicht so viel mit Kunststoffen zu tun habe, würde ich mich für Baumwolle und oder Leine entscheiden. Diese Stoffe fühlen sich im Sommer auf der Haut einfach besonders gut an, vor allem bei Kleidung.
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Diese Messe war nicht nur ein gewaltiges Projekt für unser Marketing-Team, sondern bot auch eine wertvolle Plattform für unsere Vertriebskolleg*innen, die fünf Tage lang unsere Zero Waste Solutions am Stand vertreten haben. Doch was bringt eigentlich ein Messeauftritt? Und wie bereitet man sich darauf optimal vor? Drei Kolleg*innen von Interzero teilen ihre wertvollen Erfahrungen: Sabine, du warst in München auf der IFAT im Einsatz. Warum war es wichtig, dass wir mit einem Stand vertreten waren? Sabine Hahn: Auf Messen heißt es „sehen und gesehen werden“. Unsere Präsenz ist nicht nur ein Zeichen unserer Stärke, sondern auch eine wichtige Informationsquelle. Wir beobachten, wohin sich die Branche bewegt und welche Visionen Mitbewerber und Kunden verfolgen. Gleichzeitig erkennen wir deren Stärken und Schwächen, was uns strategische Vorteile verschafft. Christian, du bist ebenfalls häufig auf Messen unterwegs, auch im asiatischen Raum. Welche Vorteile siehst du an der Messeteilnahme? Christian Schneller: Ich stimme Sabine zu, es geht ums „sehen und gesehen werden“ und darum, sein Netzwerk zu erweitern. Ein weiterer praktischer Vorteil ist, dass man viele Bestandskunden und -lieferanten trifft und sich somit Einzeltermine spart – das ist eine echte Zeitersparnis. Zudem erkennt man auf Messen die neuesten Entwicklungen in der Branche. Fabian, du bist oft auf Messen wie der Baumesse München, der SHK-Messe oder Holz + Bau. Warum ist das wichtig und welche Trends beobachtest du? Fabian Zell: Gerade bei unseren Bestandskunden ist es wichtig, Präsenz zu signalisieren, meiner Meinung nach auch wichtiger, als manche meinen mögen. In den letzten zwei Jahren wird das Interesse an Nachhaltigkeit immer stärker. Unternehmen sehen dies nicht mehr als lästige Pflicht, sondern haben ein aktives Interesse daran. Das verändert die Dynamik der Gespräche erheblich und hilft uns bei der Akquise von Neukunden. Wie bereitet ihr euch vor? Fabian Zell: Ich schaue mir das Ausstellerverzeichnis an und besorge Hintergrundinformationen. Dabei unterstützt uns das Team der Handelsbetreuung stark. Ich kläre ab, ob meine Ansprechpartner ebenfalls vor Ort sind und verabrede mich mit ihnen schon vorab. Sabine Hahn: Ich erstelle mir dazu auch einen „Messegangplan“, um zu wissen, wen ich wo finde. Christian Schneller: Bevor ich in ein Gespräch gehe, weiß ich ganz genau, was ich erreichen möchte. Es erfordert vorab eine gute Recherche und intensive Vorarbeit. Vereinbart ihr vorab immer Termine mit interessanten Kontakten? Christian Schneller: Unbedingt. Ich empfehle eine gesunde Mischung aus geplanten Terminen und spontanen Besuchen. Man braucht auch genügend Zeit, um selbst die Messe zu erkunden und muss Spontanität zulassen können. Es kann schließlich immer sein, dass man einen unvorhergesehenen interessanten Kontakt knüpft. Welche Tipps habt ihr für Kolleg*innen, die zum ersten Mal auf eine Messe gehen? Sabine Hahn: Offen und neugierig auf Menschen zugehen. Auch mit jungen Leuten in Kontakt treten und diese Beziehungen pflegen – LinkedIn ist dabei sehr hilfreich. Langfristiges Denken ist hier entscheidend, denn man weiß nie, wohin sich die Personen entwickeln. Christian Schneller: Die Nachbereitung nicht vergessen und schon im Voraus Zeit dafür blocken. Die Leads sollten zeitnah bearbeitet werden. Fabian Zell: Es ist wichtig, auf Augenhöhe zu kommunizieren und als kompetenter Ansprechpartner wahrgenommen zu werden. Man sollte sich gut auf die Branche und die eigenen Produkte vorbereiten – und bequeme Schuhe sind ein Muss! Habt ihr ein besonderes Messeerlebnis zu berichten? Fabian Zell: Auf einer Abendveranstaltung im Rahmen einer Messe konnten wir einen Platz am selben Tisch mit einem Potenzialkunden ergattern, den wir schon lange im Visier hatten. Durch gute Gespräche und einen angenehmen Abend haben wir diesen Partner schließlich als Kunden gewonnen. So etwas funktioniert nur im persönlichen Gespräch. Eine Messe bietet dafür die perfekte Gelegenheit.
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Am 20. Juni haben unsere Kolleg*innen bei Interzero Plastics Sorting Leipzig eine erstaunliche Entdeckung in der Sortieranlage gemacht: Dank eines aufmerksamen Lkw-Fahrers wurde im angelieferten LVP-Material eine kleine Katze gefunden. „Der kleine Kerl muss etwa 24 Stunden im voll beladenen Lkw verbracht haben, bevor er bei uns zusammen mit dem Material abgeladen wurde“, berichtete Betriebsleiter René Ottlinger auf Interzero Voice. Sofort wurde der tapfere Vierbeiner tierärztlich untersucht, zum Glück hatte er keine Verletzungen erlitten. Der kleine Kämpfer hat nicht nur die Tortur des Be- und Entladens sowie des Hochschiebens in unserer Halle unbeschadet überstanden, sondern auch 24 Stunden in einem voll beladenen Container. Mittlerweile hat der kleine Kater ein neues Zuhause bei der Familie von Schichtleiter Ronny Riedel gefunden und fühlt sich dort pudelwohl. Passend zu seiner unglaublichen Rettung wurde er „Zero“ getauft, da er nur knapp dem Tod, der „Stunde Null“ entgangen ist.
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Die heutige Interzero Repasack GmbH wurde 1991 von der Gemeinschaft Papiersackindustrie (GemPSI) in Wiesbaden gegründet, um die Nutzer der Papiersäcke, von den Rücknahme und Recyclingpflichten zu befreien. Das Unternehmen nimmt die Säcke aus Industrie und Handel als separate Sammelfraktion zurück und führt die wertvolle Kraftpapierfaser durch werkstoffliches Recycling wieder in den Kreislauf ein. Denn nur in der Verarbeitung als Mono-Stoffstrom können die Verbundmaterialien des REPASACKS stofflich verwertet werden. Treibende Kraft ist und war der Verband der Chemischen Industrie, der verhindern wollte, dass die Produktrestanhaftungen aus den Papiersäcken als Verunreinigungen in den herkömmlichen Papierkreislauf gelangen. Heute arbeiten neun Kolleg*innen in der Verwaltung in Wiesbaden und ein Team aus zwölf Personen in der Papiersack Recyclinganlage in Oberhausen. In der Ruhrgebietsstadt wird das gesamte verwertbare Post-Consumer-Material us ganz Deutschland für die spätere Nutzung in Papierfabriken vorbereitet: ein optimaler Logistikknotenpunkt für die Interzero Repasack GmbH. 17. Juni 1991 Gründung der Firma Repasack GmbH Januar 1993 Inbetriebnahme System- und Reinigungsanlage in Oberhausen Januar 2000 Verkauf aller Anteile GemPSI an die heutige Interzero Circular Solutions Germany GmbH Juni 2022 Umfirmierung in Interzero Repasack GmbH Einzigartig in Europa Mit der selbstentwickelten Reinigungstechnologie, die über viele Jahre kontinuierlich verbessert wurde, ist Interzero Repasack das einzige Unternehmen in Europa, das sich dem Recycling von Papiersäcken widmet.