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Köln. Der Umweltdienstleister Interseroh hat für sein Nachhaltigkeitsmagazin 2018 einen „Annual Report Competition“ (ARC) Award gewonnen. Er erhielt einen Gold Award in der Kategorie Specialized A.R (spezialisierte Finanzpublikationen wie CSR-Berichte und andere) Americas & Europe. Die internationale Jury aus 200 Fachleuten der Bereiche Investor Relations, Design und Fotografie sowie Text würdigte damit Inhalt und Aufmachung des Nachhaltigkeitsmagazins. Als Partner bei der Gestaltung hatte die Agentur HGB die Bewerbung für Interseroh eingereicht. Interseroh erhält die Auszeichnung nicht zum ersten Mal: Schon 2017 konnte sich der Kölner Umweltdienstleister drei der begehrten Awards sichern. „Eine transparente Berichterstattung über die Leistungen und Chancen im Bereich Nachhaltigkeit ist uns bei Interseroh besonders wichtig“, sagt Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistung GmbH . „Wir freuen uns deshalb sehr, dass unser Nachhaltigkeitsmagazin zum wiederholten Mal von der internationalen Jury gewürdigt wurde. Wir werden auch weiterhin in dieser Form über unsere sozialen und ökologischen Leistungen berichten.“ Das Nachhaltigkeitsmagazin von Interseroh erscheint jährlich und stellt eine Erweiterung des klassischen Nachhaltigkeitsberichts dar, der alle zwei Jahre veröffentlicht wird. Im Fokus des journalistisch aufbereiteten Magazins stehen die positiven Effekte der unter dem Leitbild „zero waste solutions“ stehenden Dienstleistungen von Interseroh. Dies sind vor allem innovative Lösungen, mit denen der Umweltdienstleister der Verschwendung von Produkten und Materialien entgegenwirkt. Darüber hinaus zahlen die Dienstleistungen des Unternehmens auf eine aktive CO2-Reduzierung ein und sind zunehmend digital getrieben. Das aktuelle Nachhaltigkeitsmagazin sowie der vollständige Nachhaltigkeitsbericht 2018 sind abrufbar unter www.interseroh.de/nachhaltigkeit . Über die ARC-Awards: Die „Annual Report Competition (ARC)“-Awards werden seit 1987 jährlich vom unabhängigen Veranstalter MerComm, Inc./The International Academy of Arts & Sciences, N.Y. verliehen. Die Awards zeichnen Geschäftsberichte aus, die maßgeschneiderte Gestaltungskonzepte sowie passende Bild- und Textwelten vorweisen. Der Wettbewerb ist mit einer ehrenamtlichen, unabhängigen Jury aus 200 Fachleuten die größte internationale Ausschreibung für Geschäftsberichte. Innerhalb der einzelnen Branchen und Kategorien erfolgt die Auszeichnung jeweils in „Gold“, „Silber“, „Bronze“ und „Honors“. Aus den Gold Awards werden branchenübergreifend die „Grand Awards“ prämiert. Die Preisverleihung findet am 17. Oktober 2019 in Seoul statt. PDF Download
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Berlin. In seiner heute vorgelegten Studie bestätigt das Fraunhofer-Institut UMSICHT zum zehnten Mal den positiven Umwelteffekt von Recycling. Den Wissenschaftlern zufolge schont die Kreislaufführung von Wertstoffen in entscheidendem Maße die natürlichen Rohstoffe und reduziert wirksam die Treibhausgasemissionen. Die Untersuchung im Auftrag der ALBA Group zeigt, dass Kreislaufwirtschaft ein wichtiger Schlüssel zu einer erfolgreichen Klimapolitik ist. Denn: Recycling bietet die Chance, eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung zu realisieren, die – wie von Bundeskanzlerin Angela Merkel gefordert – innerhalb der Grenzen der globalen Ressourcenverfügbarkeit bleibt und dabei alle zu Gewinnern macht. Im Jubiläumsjahr der Studie wurden durch die Geschäftstätigkeit des Rohstoffversorgers und Umweltdienstleisters Treibhausgasemissionen in Höhe von etwa 4,3 Millionen Tonnen vermieden. Das entspricht den durchschnittlichen jährlichen Emissionen einer Stadt mit 375.000 Einwohnern, etwa Wuppertal oder Bochum. Ein Mischwald müsste 428.000 Hektar Fläche besitzen, um die gleiche Menge an Treibhausgasen zu binden. Zugleich schonte die ALBA Group vergangenes Jahr durch die Kreislaufführung von rund 4,3 Millionen Tonnen Wertstoffen rund 36,2 Millionen Tonnen Primärressourcen. „Klima- und Ressourcenschutz erlauben keinen Aufschub. Das zeigen uns die aktuellen globalen Entwicklungen mehr als deutlich“, so Dr. Axel Schweitzer, Vorstandsvorsitzender der ALBA Group . „Gerade im Vorfeld der Weltklimakonferenz COP23 in Bonn im November dieses Jahres ist es zentral, das enorme Potenzial von Recycling aufzuzeigen. Die Unternehmen der Kreislaufwirtschaft besitzen das Know-how und die Technologien, um gemeinsam mit Partnern aus Industrie, Handel, Dienstleistung und Logistik immer mehr Kreisläufe vollständig zu schließen – und damit unbürokratisch und effektiv Treibhausgase und Ressourcen einzusparen. Wenn jetzt alle Parteien an einem Strang ziehen, lassen sich die UN-Klimaziele noch erreichen.“ „Kreislaufwirtschaft, konsequent zu Ende gedacht, führt letztlich zu einem deutlich veränderten Wirtschaftsmodell“, so Dr.-Ing. Markus Hiebel, Leiter der Abteilung Nachhaltigkeits- und Ressourcenmanagement im Fraunhofer-Institut UMSICHT . „Wir haben bereits in vielen Studien nachgewiesen, dass die ALBA Group nicht nur durch ‚klassisches’ Recycling die Umwelt messbar entlastet. Auch Projekte zur Herstellung hochwertiger Recyclingkunststoffe, zu innovativen Sammelsystemen und zur Wiederverwendung von IT-Geräten treiben die notwendige Abkehr von der Wegwerfgesellschaft voran.“ Das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT untersucht seit mittlerweile zehn Jahren, wie sich die Recyclingaktivitäten der ALBA Group auf die Umwelt – konkret auf das Klima und die natürlichen Ressourcen – auswirken. Veröffentlicht werden die Ergebnisse alljährlich in der Broschüre „resources SAVED by recycling“. In der diesjährigen Studie nahmen die Wissenschaftler die Stoffströme Metalle, Elektroaltgeräte, Papier/Pappe/Karton, Glas, Leichtverpackungen, Kunststoffe und Holz unter die Lupe. Die aktuelle Broschüre dokumentiert zudem anhand von Fallbeispielen aus den einzelnen Stoffströmen, wie sich eine ganzheitliche Kreislaufwirtschaft konkret umsetzen lässt. Die vollständigen Ergebnisse der Studie finden Sie auf dem ALBA Group-Informationsportal www.resources-saved.com. Über Fraunhofer UMSICHT Fraunhofer UMSICHT ist Wegbereiter einer nachhaltigen Energie- und Rohstoffwirtschaft durch Bereitstellung und Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse in Unternehmen, Gesellschaft und Politik. Das engagierte UMSICHT-Team erforscht und entwickelt gemeinsam mit Partnern nachhaltige Produkte, Prozesse und Dienstleistungen, die begeistern. Die Balance von wirtschaftlich erfolgreichen, sozial gerechten und umweltverträglichen Entwicklungen steht dabei im Fokus. Das Institut erwirtschaftete im Jahr 2016 mit einer Belegschaft von 465 Personen einen Umsatz von mehr als 38,8 Millionen Euro. Als eins von 69 Instituten und Forschungseinrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft, der führenden Organisation für angewandte Forschung in Europa, sind wir weltweit vernetzt und fördern die internationale Zusammenarbeit. Weitere Informationen zu Fraunhofer UMSICHT unter www.umsicht.fraunhofer.de PDF Download
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Feldkirchen bei Graz/Köln. Interseroh und Saubermacher haben ihre Kompetenzen gebündelt und ein Joint Venture für die Rücknahme und das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien mit dem Namen SIMPLi RETURN gegründet. Als erstes weltweites Rücknahmesystem in diesem Bereich bietet SIMPLi RETURN neben der Rundum-Beratung auch die Organisation des fachgerechten Transports sowie das umweltschonende Recycling an. Das Angebot richtet sich an Hersteller und Inverkehrbringer von Lithium-Ionen-Batterien aus dem Industriebereich und E-Fahrzeugen jeder Art. Das Joint Venture SIMPLi RETURN bietet sämtliche Leistungen entlang der gesamten Entsorgungskette weltweit aus einer Hand an. Durch die optimierte Prozessgestaltung ist die Auftragserteilung einfach, der gesamte Verwertungskreislauf transparent nachvollziehbar und eine lückenlose Dokumentation sichergestellt. Für den sicheren Transport werden Spezialbehälter bereitgestellt und auch das Verpacken der Batterien findet vor Ort statt. Durch die Nutzung bestehender Infrastrukturen und Kompetenzen kann der weltweite Recyclingservice besonders rasch umgesetzt werden. Interseroh ist einer der führenden Anbieter von Umweltdienstleistungen rund um die Schließung von Produkt-, Material- und Logistikkreisläufen. Für Kunden in ganz Europa entwickelt das Unternehmen seit mehr als 25 Jahren individuelle und branchenspezifische Konzepte, um Abfall zu vermeiden und effizient zu wirtschaften. Auch die Aufbereitung gebrauchter IT- und Kommunikationsgeräte zur Wiederverwendung gehört zum Portfolio. Saubermacher ist seit knapp 40 Jahren in der Umwelt- und Recyclingwirtschaft international tätig. Das Unternehmen ist führend in der Batterieverwertung und hat Anfang 2018 eine neue High-Tech-Aufbereitungsanlage für Lithium-Ionen-Batterien in Bremerhaven in Betrieb genommen. Nach Vorliegen der erforderlichen Kartellfreigaben wird Interseroh mit 51 Prozent und Saubermacher mit 49 Prozent an der Joint Venture-Gesellschaft beteiligt sein, Sitz der Gesellschaft wird Köln. „Mit SIMPLi RETURN schaffen wir einen einzigarten, hochgradig vertikal integrierten Anbieter im Zukunftsmarkt Lithium-Ionen-Batterien“, berichtet Dr. Timo Langemann, Mitglied des Management Teams der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH . „Gemeinsam mit unserem Partner Saubermacher bieten wir unseren Kunden ein Rundum-Sorglos Paket, das dem anspruchsvollen Recycling in diesem Bereich vollständig Rechnung trägt“, so Langemann weiter. Die Menge an Lithium-Ionen-Batterien steigt jährlich mit zweistelligen Wachstumsraten. „Betrachtet man nur den Bereich der E-Fahrzeuge, dann lag der Bedarf 2015 bei 205 Millionen Zellen. Im Jahr 2020 soll er bei 1.808 Milliarden Stück liegen. Das ist ein jährliches Wachstum von 37 Prozent “, informiert Ralf Mittermayr, Sprecher des Vorstandes Saubermacher . Dieser Wert wird im nächsten Jahrzehnt noch weiter steigen, wobei die gesetzlichen Anforderungen rund um die Rücknahme und das Recycling in jedem Land unterschiedlich geregelt sind. Diese Situation stellt Hersteller und Inverkehrbringer vor herausfordernde Entsorgungsfragen. Hinzu kommt, dass Lithium-Ionen-Batterien hinsichtlich ihrer Zusammensetzung ein breites Spektrum aufweisen und aufgrund des relativ jungen Abfallmaterials die dafür notwendigen Verwertungsanlagen rar sind. „Mit der Spezial-Recyclinganlage in Bremerhaven erreichen wir Recyclingquoten, die deutlich über den gesetzlich vorgegebenen Zielwerten liegen“, betont Mittermayr . Der Umgang mit Lithium-Ionen-Batterien unterliegt strengen gesetzlichen Vorgaben und erfordert hohe Sicherheitsstandards sowohl bei beschädigten als auch bei intakten Batterien. Der grenzüberschreitende Transport ist äußerst komplex. In jedem Fall ist ein lückenlos dokumentierter Verwertungsnachweis zu erbringen. Mit Hilfe des selbst entwickelten Online-Portals wird der gesamte Rücknahmeprozess für Kunden von SIMPLi RETURN bereits ab Auftragsvergabe stark vereinfacht und transparent. Sämtliche Daten und Dokumente stehen auf Knopfdruck zur Verfügung und die Batterien können auf ihrem Recyclingweg Schritt für Schritt verfolgt werden. „Die Zusammenführung der Kompetenzen Logistik und Verwertung im Bereich der Rücknahme von Lithium-Ionen-Batterien ist auch im digitalen Kontext einmalig und löst die komplexen Vorgaben unserer Kunden“, kommentiert Langemann die weiteren Vorteile von SIMPLi RETURN. Weitere Informationen zu SIMPLi RETURN finden Sie unter www.simplireturn.com . PDF Download
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Berlin/Köln. Der europaweit führende Kreislaufdienstleister Interzero hat nach langjähriger Entwicklungsarbeit ein Verfahren patentieren lassen, das das Recycling von HDPE-Kunststoffen entscheidend verbessert. Der erforderliche Aufwand für eine Nachsortierung der Polyethylen-Leichtverpackungs(LVP)-Abfälle, wie sie beispielsweise aus der gelben Tonne kommen, entfällt ebenso wie die Zugabe von Primär-Kunststoff der sogenannten PCC (post consumer commercial)- oder PIR (post industrial)-Klassen. Mechanisches Recycling mit chemisch gesteuerter Rheologiemodifikation Das Patent betrifft die Herstellung eines aufbereiteten Kunststoffmaterials aus LVP mit einem Anteil von mindestens 95 Prozent HDPE. Es handelt sich um ein mechanisches Recyclingverfahren mit einer chemisch gesteuerten Rheologiemodifikation zur weiteren Herstellung von Blasformprodukten aus 100 Prozent LVP-Post-Consumer-Material, die bisher qualitativ nur für Extrusionsverfahren geeignet waren. Entwickelt wurde das Verfahren im eigenen Kompetenzzentrum für Kunststoffrecycling von Interzero im slowenischen Maribor. Das Kompetenzzentrum ist die einzige auf Basis der Labornorm ISO/IEC 17025:2017 staatlich akkreditierte Forschungseinrichtung in der EU, die sich auf die Entwicklung und Analyse von Recyclingkunststoffen spezialisiert hat. „Wir blicken hier auf eine langjährige Erfahrung und Kompetenz in der Kunststoffentwicklung und Analytik zurück“, so Markus Müller-Drexel, CEO Interseroh+, der Recycling-Allianz des europaweit führenden Anbieters von Kreislauflösungen Interzero. Das Labor hat sich in den vergangenen Jahren stetig weiterentwickelt und geht jetzt mit einem erweiterten Leistungsangebot in den Markt. In fünf Laboren ausgestattet mit hochmodernen technischen Geräten zur Bewertung der Materialqualität – von den mechanischen, thermischen, chemischen und rheologischen Eigenschaften bis hin zu Migrationen, Sensorik und Farbe, stehen darüber hinaus Maschinen zur Materialverarbeitung sowie ein NIR-Trenner zur Simulation des Verhaltens von Verpackungen in der Sortierung zur Verfügung. Die neue Leistungsfähigkeit spiegelt sich auch im HDPE-Patent wider. „Mit dem Verfahren erreichen wir bei der Erzeugung der Recyclingkunststoffe eine erhebliche Einsparung von Rohstoffen, Energie, CO2-Ausstoß und Aufwand bei der Sortierung der Leichtverpackungs-abfälle.“ fasst Dr. Manica Ulcnik-Krump, Geschäftsführerin Interzero Plastics Innovations, zusammen. „Durch die Einsparungen ist die Nachhaltigkeitsbilanz im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren weltweit führend. Wir kommen damit unserer Vision einer Welt ohne Abfall wieder einen besonders großen Schritt näher.“ Zugabe einer speziellen Kombination von Additiven macht den Unterschied Eine spezielle Kombination von Additiven modifiziert die Fließeigenschaften des Polyethylens so, dass die Viskosität erhöht wird und sich die Schmelzflussrate verringert. Dies ermöglicht den Sprung von der bisherigen Extrusionsqualität zu der für die Flaschenherstellung geeigneten Blasformqualität. Für Interzero und seine Kunden bedeutet dies eine signifikante Einsparung von Neumaterial und damit Erdöl sowie CO2-Ausstoß. Außerdem kann weiterer CO2-Ausstoß durch eingesparte Energie beim Sortieren vermieden werden. Sortieranlagenkapazitäten lassen sich besser für das ständig steigende Altverpackungsvolumen nutzen. Bei der Blasformfertigung neuer Recyclingprodukte können die Hersteller ihre Standardtechnologien beibehalten. Die slowenische Firma Rupar Plastika ist eine der ersten, die das neue Verfahren anwenden. Sie produzieren für namenhafte Hersteller, wie z. B. BORA, Plastikhohlkörper von der Flasche bis zum Verschluss und bieten eine Reihe verschiedener Kunststoffverarbeitungstechnologien an, wie Extrusionsblasformen, Spritzstreckblasformen, Spritzblasen und Spritzgießen. Für den innovativen BORA Flexbackofen X BO wurden spezielle Reinigungskartuschen (Zweikammersystem) entwickelt und produziert. „Bei neu eingesetzten Kunststoffen müssen oft Veränderungen an den Produktionslinien vorgenommen werden. Das sparen wir uns durch das neue Verfahren der Interzero. Für uns ein immenser Zeit- und auch Kostenvorteil“, so Rok Miklavčič, Leiter Produktion und Vertrieb der Rupar Plastika. Kompetenzzentrum für Kunststoffrecycling setzt europaweit Maßstäbe Die Akkreditierung bestätigt, dass die Einrichtung die internationalen Anforderungen an mechanische und physikalische Analysen von Kunststoffen erfüllt. Das Kompetenzzentrum setzt damit europaweit Maßstäbe bei der Umsetzung einheitlicher Qualitätsstandards. So hilft es den Kunden von Interzero Verpackungen verschiedener Materialien auf ihre Recyclingfähigkeit zu testen und diese zu verbessern. Die Expert*innen untersuchen nicht nur die Materialien und das Design der Verpackungen, sondern beispielsweise auch die praktische Sortierfähigkeit. Positive Ergebnisse werden auch durch das Label „Made for Recycling“ bestätigt, dass Interzero gemeinsam mit dem bifa Umweltinstitut entwickelt hat und das vom Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV bestätigt wurde. Das Europäische Patentamt hat das Verfahren unter der Patentnummer EP2770016 anerkannt. Foto-Download PM-Download
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Die Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH (CCEP DE) hat den Wertstoffkreislauf im Produktionsbereich am Standort Genshagen südlich von Berlin nahezu geschlossen und die bereits umfangreiche Wertstofftrennung weiter verfeinert. Das deutschlandweit größte Getränkeunternehmen stellte die Ergebnisse des Pilotprojektes heute am brandenburgischen Standort vor. Mittels einer konsequenten Wertstofftrennung schafft die CCEP DE optimale Voraussetzungen für einen hochwertigen Recyclingprozess. Dazu stehen am Standort mehr als 300 Behälter (vorher 80) für 50 verschiedene Wertstoffgruppen (vorher 8) zur Sortierung bereit. Das unabhängige Umweltinstitut bifa bestätigt: 99 Prozent aller Produktionsabfälle werden einer stofflichen Verwertung zugeführt. Das heißt, sie werden für die Herstellung von neuen Gebrauchsgegenständen genutzt. Prinzip der Circular Economy nahezu vollständig umgesetzt Hier geht es zum Erklärvideo „Wir sind stolz darauf, als erster Getränkehersteller in Deutschland das Prinzip der Kreislaufwirtschaft am Standort Genshagen nahezu vollständig umgesetzt zu haben“, sagt Dr. Stefan Seiss, Geschäftsführer Supply Chain CCEP DE. „Wir planen, auch in anderen Betrieben die nahezu vollständige stoffliche Verwertung der Produktionsreststoffe weiter zu steigern und die Wertstofftrennung weiter zu verfeinern. Am Coca-Cola Standort Karlsruhe haben die Arbeiten dazu bereits begonnen.“ Hinter diesem Erfolg stehen die INTERSEROH Dienstleistungs GmbH, die als Projektpartner die notwendige Recyclingexpertise eingebracht hat, und vor allem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort, die das Leitprinzip „Alles hat einen Wert“ konsequent umsetzen. Denn damit aus den Produktionsabfällen, die bei der Abfüllung der Erfrischungsgetränke anfallen, wieder Wertstoffe werden können, müssen diese sortenrein vorerfasst werden. 300 Behälter für 50 verschiedene Wertstoffgruppen Sichtbares Zeichen für diesen aufwändigen Sortierprozess sind 300 Wertstoffbehälter, die auf dem 158.000 Quadratmeter großen Betriebsgelände aufgestellt wurden. So ist es möglich, die Wertstoffe nach über 50 verschiedenen Wertstoffgruppen zu trennen – und zwar bereits dort, wo sie anfallen. Ein ausgeklügeltes Farbleitsystem hilft beim Sortieren. Zusätzlich arbeitet Coca-Cola mit Lieferanten zusammen, die nicht verarbeitete Produktionsmaterialien zurücknehmen, aufbereiten und erneut bereitstellen. Gemeinsam haben die CCEP DE und INTERSEROH zur Einbindung und Motivation der Beschäftigten praxisnahe Trainings und Workshops entwickelt. „Wir haben die Coca-Cola Mitarbeiter am Standort Genshagen umfassend geschult. Ergänzt durch Informationsmaterial für Besucher und Lieferanten vermitteln wir das Wissen über die richtige Wertstofftrennung“, sagt Jens Deppe, Bereichsleiter Business Development bei INTERSEROH. „Denn alles hat seinen Wert.“ Die Tochter des international tätigen Recyclingspezialisten ALBA Group ist der strategische Partner im Entsorgungsmanagement des deutschlandweit größten Getränkeunternehmens. INTERSEROH kontrolliert die Sammelqualität regelmäßig. Download PDF Das anliegende Foto ist unter der Quellenangabe "ALBA Group" frei verwendbar.
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Köln. Nachhaltige Investition in die Kreislaufwirtschaft: Mit der konsequenten Weiterentwicklung seines Recyclingverfahrens Recycled-Resource – zuletzt durch die Einführung des Kaskaden-Extrusionssystem COREMA® – trägt der Umweltdienstleister Interseroh aktiv zum Klima- und Ressourcenschutz bei. Dies bestätigt eine aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT im Auftrag von Interseroh. Nach den Berechnungen der Wissenschaftler spart der Einsatz des Recyclingkunststoffs Recythen mit dem neuen einstufigen Prozess nun im Schnitt 60 Prozent klimaschädliche Emissionen im Vergleich zur Verwendung von Neugranulat aus Rohöl ein. Zudem liegt der Verbrauch an Primärenergie je Tonne um rund 21.000 kWh unter dem Vergleichswert. Die Differenz entspricht in etwa dem Energieaufwand von 14.000 Waschladungen. Selbst der Einsatz des aufgrund von Individualisierungen relativ aufwendig produzierten Recyclingrohstoffs Procyclen spart noch 54 Prozent klimaschädliche Treibhausgasemissionen ein. Die Daten beruhen auf Werten von 2018. „Die Zahlen bestärken uns darin, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagt Dr. Manica Ulcnik-Krump, Leiterin der Business Unit Recycled-Resource bei der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH . „Eine technisch weiter verbesserte, effektive Kreislaufführung von Kunststoffen entlastet das Klima – und erhöht zugleich den Nutzen für unsere Kunden aus der Industrie.“ Recompounds, die mithilfe des Interseroh-eigenen, mehrfach ausgezeichneten Recycled-Resource-Verfahrens hergestellt werden, ersetzen bereits in vielen Bereichen Neuware. Mit dem innovativen Extrusionssystem COREMA®, für das Interseroh und der Hersteller EREMA 2019 mit dem Plastics Recycling Award Europe ausgezeichnet wurden, ist es erstmals möglich, maßgeschneiderte Recycling-Compounds in nur einem statt bisher in zwei Verfahrensschritten herzustellen. „Dies senkt den Energie- und Ressourcenverbrauch noch einmal spürbar“, so Dr.-Ing. Markus Hiebel, Abteilungsleiter Nachhaltigkeits- und Ressourcenmanagement bei Fraunhofer UMSICHT . Zudem lassen sich direkt im Herstellungsprozess Additive, Modifika-toren und anorganische Füllstoffe beimischen. Die Qualitätskontrolle der Materialrheologie und Farbstabilität erfolgt dabei digital in Echtzeit. So kann Interseroh individuelle Recompounds für besonders hochwertige Anwendungen nach Kundenwunsch herstellen – und zugleich das Klima schonen. PDF Download
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Berlin/Köln. „One World. Zero Waste. Let's #MoveTheDate.” Unter diesem Motto rückt Interzero in einer breit angelegten Kampagne die Schonung natürlicher Ressourcen durch die gemeinsame Arbeit mit seinen Kunden in den Blickpunkt. In Kooperation mit dem Global Footprint Network konnte der Dienstleister für Kreislauflösungen zeigen, in welchem Maße von ihm initiiertes Wertstoffrecycling die Erde entlastet – und den sogenannten Earth Overshoot Day ein Stück weit hinauszögert. Rein rechnerisch hat die Menschheit bereits zum 28. Juli alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht, die unser Planet innerhalb eines Jahres zur Verfügung stellen kann. „Mit der fortschreitenden Ausbeutung von Ressourcen wollen wir uns nicht abfinden“, sagt Sebastiaan Krol, CEO der Interzero Circular Solutions . „Ganz im Gegenteil: Wir arbeiten für eine Welt ohne Abfall, in der wir das, was uns zur Verfügung steht, nachhaltig und verantwortungsbewusst nutzen. Mit unseren ,zero waste solutions‘ für unsere Kunden tragen wir jeden Tag aktiv zum Klima- und Ressourcenschutz bei und sichern die Versorgung mit Rohstoffen heutiger und künftiger Generationen.“ Basierend auf den Daten von Interzero haben Forscher des Global Footprint Network bestätigt, dass für jeden Euro, den das Unternehmen mit Lösungen gemeinsam mit seinen Kunden an Mehrwert generiert, der weltweite Overshoot um über 28 globale Quadratmeter schrumpft. Im Gegensatz dazu vergrößert sich der globale Overshoot mit jedem Euro, der der Weltwirtschaft an Leistung hinzugefügt wird, im Durchschnitt um 2,6 globale Quadratmeter. Das bedeutet, dass Interzero pro Euro Wirtschaftsleistung 10-mal mehr an unseren Planeten zurückgibt als die Weltwirtschaft, ihn im Durchschnitt überbeansprucht. Ohne Interzero würde der Tag der Erdüberschreitung weltweit 4 Minuten und 20 Sekunden früher stattfinden – die Zusammenarbeit von Interzero mit seinen Kunden hat also im globalen Maßstab eine Wirkung, die durchaus messbar ist. „Wir als Interzero-Team sind stolz darauf, dass wir durch unsere ,zero waste solutions‘ mit unseren Kunden und Partnern im Verhältnis erheblich mehr an Ressourcen zurückgeben, als aufgebraucht werden. Die 4 Minuten 20 Sekunden Overshoot-Einsparung sind für uns ein Startpunkt und Ansporn, um unsere Aktivitäten weiter auszuweiten,“ unterstreicht Sebastiaan Krol . Für die Berechnungen nutzt das Global Footprint Network eine Ressourcenbuchhaltung: den „ökologischen Fußabdruck“. Anhand dieses Indikators vergleicht die Non-Profit-Organisation den aktuellen Bedarf der Weltbevölkerung (oder von Ländern) mit der Fähigkeit der Erde, die verbrauchten natürlichen Ressourcen zu erneuern. Valide Basisdaten für den Entlastungsbeitrag von Interzero liefert die Studie „Resources SAVED by Recycling“ des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT. Im Auftrag von Interzero ermitteln die Wissenschaftler*innen jährlich, wie viele Treibhausgase und Ressourcen durch das Recycling von Wertstoffen eingespart werden. „Weltweit verbrauchen die Menschen zurzeit so viele Ressourcen, als würden wir auf 1,75 Erden leben“, sagt Dr. Mathis Wackernagel, Präsident des Global Footprint Network . „Wir freuen uns daher sehr über die Kooperation mit Interzero. Unternehmen, die eine ,One-Planet`-Strategie verfolgen und dies auch in ihrem Tagesgeschäft umsetzen, verbessern die Zukunftsperspektiven für alle – und besonders auch ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit.“ Wenn es um den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen geht, zählt jeder Beitrag. Das möchte Interzero im Rahmen der neuen Kampagne auch seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern vermitteln – und damit eine nachhaltige Bewegung in Gang bringen. Für Motivation sorgt auch ein eigenes Kampagnen-Video in dem Interzero dazu aufruft, bewusster mit natürlichen Ressourcen umzugehen. „Let's #MoveTheDate!“ Foto-Download PM-Download
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Köln. Wie sieht die Verpackung der Zukunft aus? Wie gelingt es, natürliche Ressourcen zu schonen und im Umlauf befindliche Rohstoffe bestmöglich wiederzuverwenden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Fachtagung „Future Resources“. Zum siebten Mal lädt Interseroh+, die Recycling-Allianz des in Europa führenden Kreislaufdienstleisters Interzero, gemeinsam mit dem Deutschen Verpackungsinstitut (dvi) dazu ein. Unter dem Motto „Future Resources – Future Perspectives“ diskutieren Expert*innen aus Handel, Konsumgüterindustrie und Recyclingbranche am 9. November in Köln über Zukunftsperspektiven und innovative Lösungsansätze für das Verpackungsrecycling. „Wir bringen die verschiedenen Akteure zusammen, um voneinander zu lernen und neue Möglichkeiten innerhalb der Wertschöpfungskette zu initiieren, sagt Markus Müller-Drexel, CEO von Interseroh+ . „Dabei verfolgen wir alle ein gemeinsames Ziel: Kreisläufe nachhaltig zu schließen und damit einen echten Beitrag für unsere Umwelt zu leisten.“ Die Themenschwerpunkte sind: Legal Perspectives Nach einer Keynote von Dr. Frauke Fischer zum Thema „Beyond the obvious – warum wir über Biodiversität sprechen müssen“ stehen zunächst die rechtlichen Aspekte des Verpackungs-recyclings im Fokus. So geht Rechtsanwalt Dr. Markus W. Pauly in seinem Vortrag auf die neue EU-Verpackungsverordnung ein. Sie sieht unter anderem vor, dass ab 2030 nur noch Verpackungen in Umlauf gebracht werden dürfen, die bestimmten Vorgaben zur Recycling-fähigkeit entsprechen. Anschließend spricht Gunda Rachut, Vorstand der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZSVR), über den Mindeststandard als Treiber der Recyclingfähigkeit. Praxis Perspectives Ein Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf den Praxiserfahrungen und Ideen der Unternehmen. Pia Schnück, Head of Sustainability bei der REWE Group, stellt die „Verpackungsstrategie und Vision einer umfassenden Kreislaufwirtschaft“ vor. Großes Potenzial sieht REWE gerade in der Verpackungsvermeidung durch Unverpackt- und Mehrwegsysteme. Marius Haufe, Manager - Managed Marketplace Services bei eBay Deutschland, beleuchtet die aktuellen Trends, Chancen und Herausforderungen aus der Sicht des E-Commerce. Im Mittelpunkt der anschließenden Podiumsdiskussion steht die Zukunft der Papierverpackung. Packmittelhersteller, Sortierer, Recycler sowie der Sprecher der Initiative „Mülltrennung wirkt beleuchten das aktuell heiß diskutierte Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Innovative Perspectives Was in puncto Recyclingfähigkeit und Rezyklateinsatz am Markt möglich ist, zeigt darüber hinaus eine Reihe von Kurzvorträgen: Verschiedene Markeninhaber und Verpackungshersteller präsentieren ihre aktuellen Verpackungsinnovationen. „Die Teilnehmer*innen unserer Fachtagung können sich auf spannende Ein- und Ausblicke freuen“, sagt Winfried Batzke, Geschäftsführer des dvi. „Auch der besondere Veranstaltungsort über den Dächern von Köln unterstreicht unsere Absicht, neue Perspektiven im Bereich Verpackung zu eröffnen und gemeinsam den Horizont zu erweitern.“ Die Fachtagung „Future Resources“ findet am 9. November 2023 von 09:00 Uhr bis 16:30 Uhr im KölnSky statt. Anmeldung und weitere Infos zur Veranstaltung: www.future-resources.de Foto-Download PM-Download
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Köln/Frankfurt. Rund 150 Experten aus Handel, Konsumgüterindustrie und Recyclingwirtschaft setzten auf der heutigen Fachtagung „Future Resources 2019“ ein deutliches Signal: gegen Ressourcenverschwendung und für eine konsequente Produzentenverantwortung bei Verpackungen. „Das anhaltend hohe Interesse an der gemeinsamen Veranstaltung von Interseroh und dem Deutschen Verpackungsinstitut (dvi) zeigt, wie sehr allen Beteiligten des Verpackungskreislaufs das Thema unter den Nägeln brennt“, erklärte Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH . „Gleichzeitig unterstreichen die vorgestellten Best-Practice-Beispiele, dass ein nachhaltiges Verpackungsdesign im Schulterschluss zwischen Herstellern, Händlern und Verwertern möglich ist.“ Um die derzeit viel diskutierten Kunststoffverpackungen nach ihrem Gebrauch wieder als Rohstoffe im Kreislauf zu führen, müsse die Politik jedoch ihre restriktiven Vorgaben überdenken. Neben dem für Lebensmittel tauglichen Standard bräuchte es noch einen Qualitätsstandard für Kosmetika und Körperpflegemittel und einen dritten für Reinigungsmittel, um die Absatzmärkte für Rezyklate deutlich zu stärken, so Müller-Drexel. Dieser Forderung schließt sich auch Gunda Rachut an, Vorstand der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister . „Jeder Hersteller ist heute aufgefordert, seine Verpackung mit Blick auf Vermeidung, Design for Recycling und Rezyklateinsatz auf den Prüfstand zu stellen. Nur so können ordnungsrechtliche Maßnahmen vermieden werden“, sagte Rachut auf dem Frankfurter Dialogforum. Um den Rezyklat-Einsatz zu fördern, sei ein ganzes Maßnahmenbündel erforderlich, darunter auch eine weitere Standardisierung zum Beispiel über Normen. Zu den Unternehmen, die eine Vorreiterrolle bei der Einführung kreislauffähiger Kunststoffverpackungen spielen, zählt die groku Kunststoffe GmbH. Das Unternehmen hat sich auf die Produktion von Kunststoffeimern für den Food- und Non-Food-Bereich spezialisiert und schon vor einigen Jahren einen vollständig recyclingfähigen Farbeimer aus 100 Prozent Post-Consumer-Rezyklat auf den Markt gebracht. Die Verpackungen sparen gegenüber herkömmlichen Gebinden 30 Prozent CO2-Emissionen ein. „Die aktuelle Kunststoff-Debatte bringt endlich die notwendige Beachtung für Recyclingverpackungen“, so Henrik Großekämper, Geschäftsführer der groku Kunststoffe GmbH . „Darin liegt eine große Chance, die Akzeptanz für Recyclingmaterialien nachhaltig zu steigern.“ Dass es sogar möglich ist, Verpackungen für Fleisch und Käse recyclinggerecht zu gestalten, beweist die Schur Flexibles Germany GmbH. „Durch einen Strategiewechsel ist es uns gelungen, die für Lebensmittelverpackungen unverzichtbaren Funktionen Produktschutz, Verarbeitbarkeit sowie Handling und Logistik mit Recyclingfähigkeit zu verbinden“, erläuterte Max Wolfmaier, Manager Sustainability bei der Schur Flexibles Germany GmbH . „Die Veranstaltung Future Resources wurde einmal mehr ihrem Anspruch gerecht. Denn sie zeigt beispielhaft Lösungsansätze und -wege auf, die die gesamte Branche adaptieren kann, um den zügigen Umstieg von einer ressourcenintensiven Verpackungsproduktion hin zu einer klima- und recyclingfreundlichen Circular Economy zu schaffen“, resümiert Winfried Batzke, Geschäftsführer des Deutschen Verpackungsinstitut e. V. (dvi) . Weitere Informationen: www.future-resources.de Über das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (dvi): Das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (dvi) ist das einzige Netzwerk der Verpackungs-wirtschaft, das Unternehmen aus allen Stufen der Wertschöpfungskette vereint. Das dvi unterstützt den Know-how-Transfer und fördert den Dialog zwischen den mehr als 230 Mitgliedsunternehmen, Institutionen und Partnern. Es ist Plattform für Informationen, Einblicke, Impulse und Austausch zum Thema Verpackung. Weitere Informationen zum dvi finden Sie unter www.verpackung.org . PDF Download
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Köln/Ljubljana. Für seine wegweisende Forschungs- und Entwicklungsarbeit an dem Upcycling-Verfahren Recycled-Resource hat der Umweltdienstleister Interseroh heute den slowenischen Umweltpreis erhalten. Die renommierte Auszeichnung wird jährlich seit mehr als 20 Jahren von der Wirtschaftszeitung Finance und dem slowenischen Umweltfonds Eko sklad vergeben. Seit 2016 betreibt Interseroh, ein Unternehmen des internationalen Recyclingspezialisten ALBA Group, im slowenischen Maribor bereits ein eigenes Kompetenzzentrum für Recyclingkunststoffe. „Das Kompetenzzentrum in Maribor ist inzwischen zu einer Art modernem Thinktank für Recycling-Innovationen geworden. Hier entwickeln wir Recycled-Resource und die daraus entstehenden Materialien stetig und exakt nach Kundenbedarf weiter“, so Dr. Manica Ulcnik-Krump, Leiterin der Business Unit Recycled-Resource bei Interseroh . „Unser Anspruch ist es, hochwertige und maßgeschneiderte Kunststoff-Regranulate zur Verfügung zu stellen, die eine bessere, nachhaltige Alternative zu Primärmaterial darstellen. Deshalb freue ich mich über den Umweltpreis, der eine wichtige offizielle Anerkennung unserer Arbeit ist.“ Das mehrfach ausgezeichnete Produktionsverfahren Recycled-Resource basiert auf einem komplexen Upcycling-Recompounding-Prozess: Auf die automatisierte Hightech-Sortierung der verschiedenen Abfallarten folgt das Mahlen, Reinigen und Waschen der Kunststoffe nach vordefinierten Qualitätsparametern, die Extrusion und Restabilisierung sowie die chemische Modifizierung unter Zugabe von Additiven, um exakt die vom Kunden gewünschten Eigenschaften zu erhalten. In diesem Prozess entstehen die beiden Kunststoffrezyklate Procyclen und Recythen, deren Einsatz sich im Vergleich zu Neugranulat nachweislich positiv auf die Umwelt auswirkt: So liefern Procyclen und Recythen einer Studie des Fraunhofer-Instituts UMSICHT zufolge einen wertvollen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und reduzieren die bei der Herstellung entstehenden Treibhausgase um 30 bis 50 Prozent. PDF Download