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Für mehr Verpackungsrecycling: Interseroh+ begrüßt den neuen Mindeststandard der ZSVR

+++ Seit dem 1. September 2022 gilt der neue gesetzliche Mindeststandard für die Recyclingfähigkeit von Verkaufsverpackungen

+++ Interseroh+ befürwortet höhere Anforderungen an papierbasierte Verpackungen

+++ „Made for Recycling“: Neue Analyse-Technik für immer komplexere Mehrschichtfolien

Köln. Wann ist eine Verpackung fit für die Kreislaufwirtschaft? Was bedeutet der neue Mindeststandard zur Bemessung der Recyclingfähigkeit, der Anfang September von der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) veröffentlicht wurde? – Fragen, die aktuell viele Marken- und Verpackungshersteller beschäftigen und auch in den Online-Seminaren von Interseroh+ lebhaft diskutiert werden.

Der Recycling- und Systemdienstleister Interseroh+ begrüßt den neuen Mindeststandard, der nach dem Willen des Gesetzgebers einen Orientierungsrahmen für die dualen Systeme und ihre Kunden schafft. „Mit unserer Verpackungsanalyse ,Made for Recycling‘ unterstützen wir die Entwicklung hin zu einer klima- und ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft“, sagt Markus Müller-Drexel, Vorsitzender der Geschäftsführung, Interseroh+ GmbH. „Die gemeinsam mit dem bifa Umweltinstitut entwickelte wissenschaftliche Bewertungsmethodik fußt auf dem Mindeststandard und unterstützt Unternehmen aus Industrie und Handel ganz konkret dabei, die rechtlichen Vorgaben einzuhalten.“

Als Mitglied im Expertenkreis „EKIII“ arbeitet Interseroh+ aktiv an den jährlichen Aktualisierungen des Mindeststandards mit. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt in diesem Jahr die Einzelnachweispflicht für die meisten faserbasierte Verpackungen.

„Zahlreiche Faktoren wie zum Beispiel Folienbeschichtungen, funktionale Barrieren oder Klebepunkte können die Recyclingfähigkeit von Papierverpackungen beeinträchtigen“, erläutert Julian Thielen, Head of „Made for Recycling Interseroh+“ und Verpackungsingenieur. „Die neue Nachweispflicht ist daher eine gute und sinnvolle Maßnahme – auch wenn wir uns noch weitergehende Anforderungen insbesondere für Verbundverpackungen wünschen würden.“ In Kooperation mit externen Papierlabors bietet Interseroh+ die Recyclingfähigkeits-Analyse von Papierverpackungen nach den Methoden PTS-RH 021/2012 und Aticelca UNI 11743:2019 an.

Eine weitere Änderung des Mindeststandards betrifft die Recyclingfähigkeit von Kunststoff-verpackungen. So ist künftig co-extrudiertes Polyamid (PA) unter sehr engen Randbedingungen in PE-Folien erlaubt. Auch hier kann Interseroh+ mit seiner Verpackungsanalyse wertvolle Unterstützung leisten. Im unternehmenseigenen Kompetenzzentrum Interzero Plastics Innovations setzen die Expert*innen modernste Technik ein, um sowohl die Materialien und das Design der Verpackungen als auch die praktische Sortier- und Recyclingfähigkeit zu analysieren. Durch die Investition in das neue Aggregat Bruker FTIR microscope Lumos II ist das Labor in der Lage, auch mehrschichtige, co-extrudierte Folien zu analysieren und die einzelnen Schichten zu erkennen. Bereits 2020 erhielt das Labor im slowenischen Maribor die internationale Akkreditierung (ISO/IEC 17025:2017) – als einzige anerkannte Forschungseinrichtung in der EU, die sich auf die Entwicklung und Analyse von Recyclingkunststoffen spezialisiert hat.

Diese Themen diskutiert das Team von Interseroh+ auch gern mit Besuchern auf der diesjährigen Messe Fachpack vom 27. bis zum 29. September 2022 in Nürnberg.

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Über Interzero:

Interzero ist einer der führenden Umweltdienstleister rund um die Schließung von Produkt-, Material- und Logistikkreisläufen sowie Innovationsführer im Kunststoffrecycling mit der größten Sortierkapazität Europas. Unter dem Leitgedanken „zero waste solutions“ berät das Unternehmen rund 20.000 Kunden europaweit zum verantwortungsbewussten Umgang mit Wertstoffen und hilft ihnen so, ihre eigene Nachhaltigkeitsleistung zu verbessern und Primärressourcen zu schonen. Mit rund 2.000 Mitarbeiter*innen erzielt das Unternehmen einen Umsatz von über einer Milliarde Euro (2021). Durch die Recyclingaktivitäten von Interzero konnten allein im Jahr 2020 rund 1,4 Millionen Tonnen Treibhausgase* im Vergleich zur Primärproduktion und 12,3 Millionen Tonnen Primärrohstoffe* eingespart werden.

Bitte beachten Sie auch unser Onlineportal mit Informationen rund um die Themen Rohstoffe und Recycling: www.recyclingnews.de.

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