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Unser Pilotprojekt: Mehrweg ist King

2,8 Milliarden Einwegbecher verbrauchen wir pro Jahr in Deutschland. Mit unserem Mehrwegsystem haben wir eine innovative und nachhaltige Alternative entwickelt.

Zwischen März und Oktober 2022 hatten Kund*innen von Burger King® im Kölner Raum die Möglichkeit, bei ihrer Getränkebestellung einen wiederverwendbaren Mehrwegbecher auszuwählen. Dadurch haben sie wertvolle Ressourcen geschont und Verpackungsabfall vermieden. Tausende Einwegbecher konnten so eingespart werden. Inzwischen wurde das Pilotprojekt erfolgreich abgeschlossen und wir konnten wichtige Schlüsse daraus ziehen, um Mehrweg besser in den Alltag integrieren zu können.

Den Bechern ein zweites Leben geben!*

Du hälst einen der limitierten Burger King® x Interzero-Becher in der Hand und hast den QR-Code darauf gescannt? Dann gehört dieser Becher nun dir – Glückwunsch! Er war Teil des erfolgreichen und inzwischen abgeschlossenen Mehrweg-Pilotprojekts mit Burger King®. Frisch gespült soll er nun natürlich nicht im Lager verstauben, sondern von dir weitergenutzt werden. Da das Pilotprojekt abgeschlossen ist, kann er nicht mehr bei Burger King® zurückgebracht werden. Je häufiger du statt Einwegbechern  Mehrwegbecher nutzt, leistest du einen wichtigen Beitrag zu mehr Klima- und Ressourcenschutz. Denn Mehrweg bedeutet nicht einfach nur Vorbereitung zur Wiederverwendung, sondern deutlich mehr: mehr Abfallvermeidung, mehr Ressourcenschonung und mehr Klimaschutz für eine lebenswerte Zukunft!

Unser Partner: Burger King®

Gemeinsam mit Burger King® haben wir unsere Mehrweglösung erfunden, um eine nachhaltige Entwicklung der Gastronomie voranzutreiben und die Umwelt zu schützen. Denn als global agierendes Unternehmen legt Burger King® großen Wert auf die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft. Dabei werden umfassende Aspekte, angefangen beim Produkt über die Verpackungen bis zur Logistik, berücksichtigt. Als Partner für unsere Testphase hat Burger King® den Mehrwegbecher für Heiß- und Kaltgetränke in verschiedenen Größen ab dem 01.03.2022 für sechs Monate in 12 Filialen in Köln angeboten. Während dieser Zeit wurden tausende Mehrwegbecher in Umlauf gebracht- und damit Einwegbecher eingespart.

Burger King und Interzero: Konstruktiver Austausch

Und dieser Test war erst der Anfang: Wir wollen unser Mehrweg-System erweitern. Denn neben Bechern möchten wir auch Schalen für Speisen im Kreislauf führen. Um den Ablauf dabei für Sie möglichst einfach und komfortabel zu gestalten, planen wir den Aufbau eines flächendeckenden Mehrweggeschirr-Netzwerks mit einer Vielzahl an Systempartnern. So haben Sie die Möglichkeit, Ihr Mehrweggeschirr bei all unseren Partnern, wie Restaurants oder Supermärkten, auszuleihen und auch wieder zurückzugeben.

Doch nicht nur für Verbraucher*innen stellen wir eine nachhaltige Allround-Lösung zur Verfügung. Unseren Systempartnern bieten wir zudem eine professionelle Komplettlösung mit allen wichtigen Schritten: von der Beratung und Entwicklung der individuell gebrandeten Mehrwegverpackungen bis zur Logistik und der hygienekonformen Spülung.

Damit dieses Vorhaben Realität wird, braucht es engagierte Konsumierende und Partner. Denn ein Mehrwegsystem ist nur dann erfolgreich für die Umwelt, wenn viele mitmachen und die genutzten Mehrwegbehälter zurückführen. Ansonsten wird aus Mehrweg doch nur Einweg.

 

Auch Sie sind von der Mehrwegpflicht ab 2023 betroffen und suchen einen strategischen Partner?

Dann gehen Sie mit uns den Mehrweg und lassen Sie sich beraten.

Unsere Experten für

Mehrweglösungen

Torben Kabbe
Torben Kabbe

Head of Business Development

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Häufige Fragen unserer Kunden

  • Was bedeutet die Mehrwegpflicht ab 2023?

    Ab 2023 greift die Mehrwegpflicht aus dem Verpackungsgesetz, mit dem das Angebot von Mehrwegverpackungen in der Gastronomie zur Pflicht wird. Zusätzlich zu jeder bisherigen Einwegverpackung mit Kunststoffanteilen muss dann eine wiederverwendbare Mehrwegoption für Konsumierende als Alternative angeboten werden. Damit betrifft das neue Gesetz alle Gastronom*innen, die to go-Getränke und -Lebensmittel verkaufen. Eine Ausnahme von dieser Verpflichtung besteht dabei für Geschäfte mit einer Verkaufsfläche bis 80 Quadratmetern und maximal fünf Mitarbeiter*innen.

    Für Gastronom*innen entsteht so ein großes Einsparungspotenzial von Einwegverpackungen. Und schon jetzt können Sie sich optimal auf die Umstellung vorbereiten. Sprechen Sie uns bei Interesse an einer Partnerschaft mit unserem Mehrwegsystem gerne an.

  • Warum verwenden wir ein Pfandsystem?

    Mit unserer Mehrweglösung wollen wir allen Menschen die Möglichkeit bieten, im Alltag ganz einfach nachhaltig zu handeln. Die nachhaltigsten Produkte sind dabei immer solche, die nicht jedes Mal neu gekauft werden müssen, sondern die ausgeliehen und wiederverwendet werden können.

    Das Pfandsystem hat sich in Deutschland schon lange etabliert, die Menschen kennen das Prinzip und sind daran gewöhnt. Dadurch können wir mit unserer Mehrweglösung ohne großen Aufwand oder zusätzliche Erklärungen Kreisläufe schließen. Zudem stellt eine Pfandlösung für alle Gastronom*innen eine unkomplizierte Möglichkeit dar, die sich einfach in die Arbeitsabläufe integrieren lässt.

  • Warum verwenden wir Becher aus Kunststoff?

    Mit Blick auf mehrere Faktoren haben wir uns bei der Entwicklung des Mehrwegbechers für das Material Polypropylen entschieden. Denn im Vergleich zu anderen Materialien fällt der Herstellungs- und Recyclingaufwand relativ gering aus. BPA-freier Kunststoff ermöglicht es zudem, die Becher lange im Kreislauf zu führen und so eine möglichst gute Ökobilanz zu erlangen. Auch für Verbraucher*innen und Gastronom*innen bietet das Material zahlreiche Vorteile. Die Becher sind leicht, bruchsicher, gut stapelbar und geschmacksneutral.